{"id":13241,"date":"2013-03-15T00:00:00","date_gmt":"2013-03-14T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20130315-05n"},"modified":"2013-03-15T00:00:00","modified_gmt":"2013-03-14T22:00:00","slug":"pyrolyse-technologie-mit-climate-week-award-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pyrolyse-technologie-mit-climate-week-award-ausgezeichnet\/","title":{"rendered":"Pyrolyse-Technologie mit &#8220;Climate Week Award&#8221; ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p><b>Anfang M\u00e4rz erhielt das Konzept zur Energieerzeugung aus Reststoffen den britischen &#8220;Climate Week Award&#8221; in der Kategorie &#8220;Best Breakthrough Technology&#8221;. Mit dem innovativen Konzept lassen sich verschiedenste organische Abf\u00e4lle in W\u00e4rme, Gas, Treibstoff und Biokokse umwandeln. Die Technologie steht kurz vor der Marktreife und kann einen umweltfreundlichen Beitrag zur Energiewende leisten. Die &#8220;Climate Week&#8221; ist in Gro\u00dfbritannien ein nationales Gro\u00dfereignis, das die Anstrengungen gegen den Klimawandel der breiten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Den Auftakt bildete am 4. M\u00e4rz 2013 die Verleihung des &#8220;Climate Week Awards&#8221;.<\/b><\/p>\n<p>Kern der Pyrolyse-Technologie ist die Zersetzung von organischen Verbindungen in einem Reaktor zur mittelschnellen Pyrolyse. Unter Sauerstoffausschluss transportiert eine F\u00f6rderschnecke den Einsatzstoff, w\u00e4hrend dieser bei ca. 400 Grad Celsius gespalten wird. Das System kann bis zu 100 Kilogramm Biomasse pro Stunde verwerten und in Verbindung mit einem Vergaser bis zu 400 Kilowatt Strom erzeugen. &#8220;Wir freuen uns \u00fcber den Climate Week Award als Anerkennung von h\u00f6chster Stelle f\u00fcr diese Technologie in England. Aber auch f\u00fcr den deutschen Markt ist diese Entwicklung von Bedeutung&#8221;, fasst Professor Andreas Hornung zusammen, der das System entwickelt hat. &#8220;Nahezu alle 7.800 Biogasanlagen in Deutschland sind potenzielle Standorte f\u00fcr unsere Anlagen. Wir verwerten die Reststoffe mit \u00dcberschussstrom aus Wind- und Sonnenenergie zu Treibstoffen und Gasen. Beides Energietr\u00e4ger \u2013 die sich verglichen mit Elektrizit\u00e4t \u2013 relativ leicht speichern lassen.&#8221;<\/p>\n<p><b>Pyrolyse ist umwelt- und klimaschonend<\/b><br \/>Der Prozess ist umweltfreundlich und CO<sub>2<\/sub>-neutral, w\u00fcrden die Produkte nicht in Energie zur\u00fcck verwandelt, w\u00e4re er sogar CO<sub>2<\/sub>-negativ. Pyrolyse kann das Entsorgungsproblem zahlreicher Reststoffe l\u00f6sen. M\u00f6gliche Einsatzstoffe sind Agrarr\u00fcckst\u00e4nde, Kl\u00e4rschl\u00e4mme und Recyclingabf\u00e4lle aus der Papierindustrie. Es entstehen Kraftstoffe und brennbare Gase, die bei Bedarf in W\u00e4rme, Strom und mechanische Energie umgewandelt werden k\u00f6nnen. Mit den gewonnenen Biokoksen bleibt ein fester R\u00fcckstand, der s\u00e4mtliche Mineralien enth\u00e4lt und sich hervorragend als D\u00fcnger f\u00fcr die landwirtschaftliche Zwecke eignet.<\/p>\n<p>Professor Hornung ist neben seiner T\u00e4tigkeit bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg Direktor des European Bioenergy Research Institutes (EBRI) der Aston University in Birmingham, das die Pyrolyse-Technologie ins Rennen um den &#8220;Best Breakthrough Award&#8221; schickte. Die britische &#8220;Climate Week&#8221; ist ein nationales Gro\u00dfereignis, w\u00e4hrenddessen bei zahlreichen Events die Anstrengungen gegen den Klimawandel der breiten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert werden. Den Auftakt bildete die Verleihung der &#8220;Climate Week Awards&#8221;. Vergangenes Jahr nahmen \u00fcber 500.000 Menschen an den \u00fcber 3.000 Veranstaltungen der &#8220;Climate Week&#8221; teil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Anfang M&auml;rz erhielt das Konzept zur Energieerzeugung aus Reststoffen den britischen &#8220;Climate Week Award&#8221; in der Kategorie &#8220;Best Breakthrough Technology&#8221;. Mit dem innovativen Konzept lassen<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[4688,4687,303],"class_list":["post-13241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-aston-university","supplier-european-bioenergy-research-institutes-ebri","supplier-fraunhofer-institut-fuer-umwelt-sicherheits-und-energietechnik-umsicht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13241\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13241"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=13241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}