{"id":132144,"date":"2023-09-25T07:23:00","date_gmt":"2023-09-25T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=132144"},"modified":"2023-09-20T12:56:14","modified_gmt":"2023-09-20T10:56:14","slug":"mit-rowasol-flussigfarben-verschiedenste-biokunststoffe-effizient-einfarben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mit-rowasol-flussigfarben-verschiedenste-biokunststoffe-effizient-einfarben\/","title":{"rendered":"Mit ROWASOL Fl\u00fcssigfarben verschiedenste Biokunststoffe effizient einf\u00e4rben"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Kunststoffe biologischer Herkunft erfahren aufgrund der geforderten Dekarbonisierung der Industrie sowie der Reduktion von erd\u00f6lbasierten Produkten einen wahren Boom. Bei der Farbgebung dieser Produkte k\u00f6nnen Fl\u00fcssigfarben viele ihrer Vorteile ausspielen.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.rowasol.de\/fileadmin\/_processed_\/0\/4\/csm_mailingassets_1c3aaed7f331e9eec4c395a6655c69a331eb35d6_1_ebfb69d714.jpeg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Biokunststoffe k\u00f6nnen materialseitig grob in drei Gruppen unterteilt werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Biobasierte Kunststoffe, also hergestellt mit Rohstoffen nat\u00fcrlichen Ursprungs<\/li>\n\n\n\n<li>Biologisch abbaubare und biobasierte Kunststoffe<\/li>\n\n\n\n<li>Biologisch abbaubare Kunststoffe (die auf fossilen Rohstoffen basieren k\u00f6nnen)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Um die eingangs erw\u00e4hnte Dekarbonisierung und Erd\u00f6lvermeidung effektiv voranzubringen, sollten Biokunststoffe mindestens nat\u00fcrlichen Ursprungs sein. Die Abbaubarkeit spielt aktuell eine untergeordnete Rolle, da bis auf wenige Ausnahmen die bakterielle Zersetzung nur unter industriellen Bedingungen geschieht. Kommunale Entsorgungsunternehmen verweigern zudem oft die Annahme von Kunststofft\u00fcten im Biom\u00fcll, ganz gleich, ob diese als abbaubar gekennzeichnet sind. Daher landen diese T\u00fcten ohnehin in der \u201egelben Tonne\u201c oder gar im Restm\u00fcll.<br>\u00a0<br>Nach dem Verbot von Einwegbesteck und Strohhalmen aus erd\u00f6lbasierten Kunststoffen werden st\u00e4ndig neue Biomaterialien f\u00fcr diesen Markt entwickelt. Im Gegensatz zu den meist ungef\u00e4rbten Lebensmittelverpackungen spielt hier eine attraktive Farbgebung zur Produktdifferenzierung eine gro\u00dfe Rolle. Doch nur wenige Hersteller von Biokunststoffen bieten voreingef\u00e4rbte Compounds an, und eine nachtr\u00e4gliche Compoundierung ist aufgrund der oft thermischen Sensitivit\u00e4t der Produkte meist nicht sinnvoll. Daher m\u00fcssen Verarbeiter von Biokunststoffen mit ihren Farbw\u00fcnschen auf Masterbatcher zugehen und darauf hoffen, dass diese entweder einen kompatiblen Tr\u00e4ger f\u00fcr genau jenes Biomaterial im Angebot haben oder Farbkonzentrate auf Basis desselben Biokunststoffes herstellen k\u00f6nnen. Dabei muss dann von einer thermischen Vorsch\u00e4digung des Basismaterials bei der Masterbatch-Herstellung ausgegangen werden, was sich negativ auf die Qualit\u00e4t des Endprodukts auswirken kann.<br>\u00a0<br>Hier bieten Fl\u00fcssigfarben gleich mehrere Vorteile: Mit den fl\u00fcssigen Universaltr\u00e4gern k\u00f6nnen alle g\u00e4ngigen thermoplastischen Kunststoffe eingef\u00e4rbt werden. Und um die fossilen Anteile im Endprodukt zu minimieren, bietet ROWASOL einen spezielles Bio-Tr\u00e4gersystem auf Basis rein pflanzlicher Rohstoffe an. Zudem werden Fl\u00fcssigfarben grunds\u00e4tzlich bei Raumtemperatur gefertigt \u2013 das schlie\u00dft einerseits \u00a0eine thermische Vorsch\u00e4digung aus und sorgt andererseits \u00a0f\u00fcr einen sehr geringen Energieeintrag und \u00a0CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck im Rahmen der Produktion \u00a0(ca. 2-4%).<br>\u00a0<br>Zur Demonstration der universellen Einsetzbarkeit von pflanzlich basierten ROWASOL-Fl\u00fcssigfarben in Biokunstoffen wurden drei verschiedene thermoplastische Materialien biologischer Herkunft mit denselben Fl\u00fcssigfarben und derselben Dosierung (1%) verspritzt. In der Abbildung sind unten die Granulate und Pl\u00e4ttchen auf Basis PLA, Celluloseester und Lignin (von links) ohne Farbzugabe zu sehen. Dar\u00fcber \u00a0finden sich jeweils drei fl\u00fcssig eingef\u00e4rbte Pl\u00e4ttchen. In Abh\u00e4ngigkeit vom Farbton des Grundmaterials ergeben sich entsprechend unterschiedliche Farbt\u00f6ne. Die sichtbaren Oberfl\u00e4cheneffekte werden durch die f\u00fcr die Materialien ung\u00fcnstige Pl\u00e4ttchengeometrie mit 3 mm Schichtdicke hervorgerufen. Allen gemein ist aber eine sehr gute und gleichm\u00e4\u00dfige Einf\u00e4rbung bei einer Farbzugabe von lediglich 1%. Sogar mit dem relativ dunklen Lignin-Rohstoff k\u00f6nnen via Fl\u00fcssigeinf\u00e4rbung kr\u00e4ftige Farbt\u00f6ne erzielt werden.<br>\u00a0<br>Als Service f\u00fcr die Materialhersteller bietet die ROWASOL Machbarkeitsstudien in Form von Screenings an, um m\u00f6gliche Farbspektrum zu evaluieren. Aber auch Verarbeiter k\u00f6nnen von Bio-Thermoplasten mit individuellen Farbw\u00fcnschen auf ROWASOL zukommen und sich von den Experten beraten lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunststoffe biologischer Herkunft erfahren aufgrund der geforderten Dekarbonisierung der Industrie sowie der Reduktion von erd\u00f6lbasierten Produkten einen wahren Boom. 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