{"id":13192,"date":"2012-10-05T00:00:00","date_gmt":"2012-10-04T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20121005-01n"},"modified":"2021-09-09T21:54:34","modified_gmt":"2021-09-09T19:54:34","slug":"basf-und-csm-gruenden-50-50-joint-venture-fuer-biobasierte-bernsteinsaeure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-und-csm-gruenden-50-50-joint-venture-fuer-biobasierte-bernsteinsaeure\/","title":{"rendered":"BASF und CSM gr\u00fcnden 50-50 Joint Venture f\u00fcr biobasierte Bernsteins\u00e4ure"},"content":{"rendered":"<p><b>BASF und Purac, ein Tochterunternehmen von CSM, gr\u00fcnden ein 50-50-Gemeinschaftsunternehmen f\u00fcr die Herstellung und Vermarktung biobasierter Bernsteins\u00e4ure. Vorbehaltlich der Zustimmung der zust\u00e4ndigen Wettbewerbsbeh\u00f6rden wird das Unternehmen seine Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit unter dem Namen Succinity GmbH im Jahr 2013 aufnehmen. Der Sitz des Unternehmens soll in D\u00fcsseldorf\/Deutschland sein.<\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen einer Kooperation forschen BASF und CSM seit 2009 auf dem Gebiet der Bernsteins\u00e4ure. Die sich erg\u00e4nzenden St\u00e4rken der beiden Unternehmen in Bezug auf Fermentation und Aufarbeitung f\u00fchrten zur Entwicklung eines nachhaltigen und hocheffizienten Herstellungsprozesses, der auf einem propriet\u00e4ren Mikroorganismus basiert. Das verwendete Bakterium Basfia succiniciproducens, das Bernsteins\u00e4ure auf nat\u00fcrlichem Weg produziert, kann aus einer Vielzahl erneuerbarer Rohstoffe biobasierte Bernsteins\u00e4ure herstellen. Das neue Verfahren kombiniert hohe Effizienz mit dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe und der Bindung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) bei der Produktion von Bernsteins\u00e4ure. Dies macht die Bernsteins\u00e4ure zu einer \u00f6konomisch und \u00f6kologisch attraktiven Alternative zu petrochemischen Rohstoffen.<\/p>\n<p>Die Nachfrage nach Bernsteins\u00e4ure wird in den kommenden Jahren voraussichtlich stark wachsen, dies vor allem durch ihren Einsatz bei der Herstellung von Biokunststoffen, chemischen Zwischenprodukten, L\u00f6semitteln, Polyurethanen und Weichmachern.<\/p>\n<p>BASF und CSM arbeiten derzeit an der Modifikation einer bestehenden Fermentationsanlage f\u00fcr die Produktion von Bernsteins\u00e4ure am Purac-Standort in Montmelo in der N\u00e4he von Barcelona\/Spanien. Mit dieser Anlage, die Ende 2013 mit einer j\u00e4hrlichen Kapazit\u00e4t von 10.000 Tonnen Bernsteins\u00e4ure in Betrieb geht, wird das neue Gemeinschaftsunternehmen eine global f\u00fchrende Position einnehmen. Hinzu kommt die Planung einer zweiten Gro\u00dfanlage mit einer j\u00e4hrlichen Kapazit\u00e4t von 50.000 Tonnen Bernsteins\u00e4ure zur Vorbereitung auf den erwarteten Nachfrageanstieg. Die endg\u00fcltige Investitionsentscheidung f\u00fcr diese Anlage erfolgt nach einer erfolgreichen Markteinf\u00fchrung.<\/p>\n<p>&#8220;Unsere Strategie fokussiert klar auf Innovationen f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft. Mit Innovationen aus der Chemie antworten wir auf Megatrends wie den Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen. Der gemeinsam mit Purac entwickelte fermentationsbasierte Produktionsprozess f\u00fcr Bernsteins\u00e4ure ist ein gutes Beispiel f\u00fcr die Umsetzung dieser Strategie in die Praxis&#8221;, sagte Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung der BASF.<\/p>\n<p>&#8220;CSM entwickelt sich zu einem f\u00fchrenden Anbieter biobasierter Rohstoffe und L\u00f6sungen. Unser Joint Venture mit BASF f\u00fcr die Produktion und Vermarktung von Bernsteins\u00e4ure ist ein Meilenstein auf diesem Weg. Das Bernsteins\u00e4ure-Projekt steht im Einklang mit unserer Strategie, wirtschaftlich attraktive biobasierte Alternativen aus erneuerbaren und nachhaltigen Ressourcen zu entwickeln&#8221;, erkl\u00e4rt Gerard Hoetmer, Vorstandsvorsitzender von CSM.<\/p>\n<p>&#8220;Unsere Kooperation mit Purac f\u00fcr biobasierte Bernsteins\u00e4ure ist ein perfektes Beispiel daf\u00fcr, wie wir es unseren Kunden in vielen Branchen erm\u00f6glichen, nachhaltige L\u00f6sungen zu entwickeln&#8221;, sagte Sanjeev Gandhi, President, BASF-Unternehmensbereich Intermediates.<\/p>\n<p>&#8220;Wir wissen aus vielen Gespr\u00e4chen mit Kunden und aufgrund von Musterlieferungen, dass sich die Nachfrage nach biobasierter Bernsteins\u00e4ure, zum Beispiel f\u00fcr biologisch abbaubare Kunststoffe, schneller und st\u00e4rker als bisher entwickeln wird&#8221;, sagte Fabrizio Rampinelli, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Purac, und f\u00fcgte hinzu: &#8220;Wir freuen uns, ein qualitativ hochwertiges Produkt weltweit an Kunden in dieser Branche mit unserem gewohnt hohen Service zu liefern.&#8221;<\/p>\n<p><b><i>\u00dcber BASF<\/i><\/b><br \/>BASF ist das weltweit f\u00fchrende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzen\u00adschutzmitteln bis hin zu \u00d6l und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Verantwortung und den Schutz der Umwelt. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen heute und in Zukunft die Bed\u00fcrfnisse der Gesellschaft zu erf\u00fcllen. Unsere Produkte und Systeml\u00f6sungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, gesunde Ern\u00e4hrung und Nahrungsmittel zu sichern sowie die Lebensqualit\u00e4t zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2011 einen Umsatz von rund 73,5 Milliarden \u20ac und besch\u00e4ftigte am Jahresende mehr als 111.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist b\u00f6rsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Z\u00fcrich (AN). <\/p>\n<p><b>\u00dcber den Unternehmensbereich Intermediates der BASF<\/b><br \/>Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein umfangreiches Sortiment mit \u00fcber 600 Zwischenprodukten. Zu den wichtigsten Produktgruppen z\u00e4hlen Amine, Diole, Polyalkohole sowie S\u00e4uren und Spezialit\u00e4ten. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Ausgangsstoffe f\u00fcr Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilfasern, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der nach ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmensbereich Intermediates agiert aus Standorten in Europa, Asien, Nord- und S\u00fcdamerika. Im Jahr 2011 erwirtschafteten 2.763 Mitarbeiter des Unternehmensbereichs einen Umsatz mit Dritten von etwa 2,7 Milliarden Euro. <\/p>\n<p><b>\u00dcber CSM<\/b><br \/>Als Weltmarktf\u00fchrer von Milchs\u00e4ure und Milchs\u00e4ure-Folgeprodukten ist CSM der gr\u00f6\u00dfte Anbieter von Backhilfsmitteln weltweit. CSM ist in Business-to-Business-M\u00e4rkten in Europa, Nordamerika, S\u00fcdamerika und Asien, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 3,1 Mrd. \u20ac und besch\u00e4ftigt rund 9.700 Mitarbeiter in 28 L\u00e4ndern. CSM ist an der Euronext Amsterdam notiert. <\/p>\n<p><b>\u00dcber Purac<\/b><br \/>Als f\u00fchrendes Unternehmen auf dem Gebiet der Milchs\u00e4ure-basierten Chemie ist Purac weltweit Marktf\u00fchrer bei Milchs\u00e4ure, Milchs\u00e4ure-Folgeprodukten und Lactiden. Die innovationsorientierte Purac entwickelt neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Wissenszentren. Purac hat fast 80 Jahre Erfahrung bei Entwicklung, Herstellung und Vermarktung ihrer Produkte in einem breiten Branchenspektrum. Purac betreibt Produktionsanlagen in den USA, den Niederlanden, Spanien, Brasilien und Thailand und vertreibt ihre Produkte \u00fcber ein weltweites Netz von Niederlassungen und H\u00e4ndlern. Purac ist in den Niederlanden ans\u00e4ssig und ist ein Unternehmen der CSM. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>BASF und Purac, ein Tochterunternehmen von CSM, gr&uuml;nden ein 50-50-Gemeinschaftsunternehmen f&uuml;r die Herstellung und Vermarktung biobasierter Bernsteins&auml;ure. 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