{"id":13185,"date":"2012-10-10T00:00:00","date_gmt":"2012-10-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20121010-01n"},"modified":"2018-02-16T14:19:13","modified_gmt":"2018-02-16T13:19:13","slug":"european-bioplastics-biokunststoffmarkt-verfuenffacht-sich-bis-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/european-bioplastics-biokunststoffmarkt-verfuenffacht-sich-bis-2016\/","title":{"rendered":"European Bioplastics: Biokunststoffmarkt verf\u00fcnffacht sich bis 2016"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine \u00fcberdurchschnittlich positive Entwicklung der Produktionskapazit\u00e4ten bei Biokunststoffen macht bisherige Prognosen obsolet. Die bisherigen Erwartungen werden in den kommenden Jahren weit \u00fcbertroffen. Der 2011 rund 1,2 Million Tonnen z\u00e4hlende Markt wird bis 2016 sein Produktionsvolumen verf\u00fcnffachen \u2013 auf voraussichtlich knapp 6 Millionen Tonnen. Dies geht aus der aktuellen Marktprognose hervor, die der Branchenverband European Bioplastics j\u00e4hrlich in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover ver\u00f6ffentlicht.<\/b><\/p>\n<p>Von rund 1,2 Millionen Tonnen im Jahr 2011 steigt die weltweite Produktionskapazit\u00e4t f\u00fcr Biokunststoffe bis 2016 auf rund 5,8 Millionen Tonnen. Deutlich am st\u00e4rksten w\u00e4chst dabei die Gruppe der biobasierten, nicht-biologisch abbaubaren Biokunststoffe. Vor allem die sogenannten &#8220;drop-in&#8221; L\u00f6sungen, also Massenkunststoffe wie PE und PET, die jetzt auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden, bauen gro\u00dfe Kapazit\u00e4ten neu auf. Teil-biobasiertes PET ist hierbei f\u00fchrend: Bereits heute stellt es rund 40 Prozent aller Biokunststoff-Produktionskapazit\u00e4ten. Diesen Vorsprung wird teil-biobasiertes PET bis 2016 weiter auf \u00fcber 4,6 Millionen Tonnen ausbauen. Das entspr\u00e4che 80 Prozent der gesamten Produktionskapazit\u00e4ten. Hinter PET folgt biobasiertes PE mit 250.000 Tonnen, das sind gut vier Prozent der gesamten Produktionskapazit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&#8220;Aber auch die Sparte der biologisch-abbaubaren Kunststoffe zeigt stolze Wachstumsraten: um zwei Drittel werden die Produktionskapazit\u00e4ten voraussichtlich bis 2016 steigen&#8221;, so Hasso von Pogrell Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von European Bioplastics. F\u00fchrende Wachstumstr\u00e4ger sind hier die Biokunststoffe PLA und PHA mit jeweils 298.000 Tonnen (+50 Prozent) beziehungsweise 142.000 Tonnen (+550 Prozent).<\/p>\n<p>&#8220;Das enorme Wachstum tr\u00e4gt der stetig steigenden Nachfrage nach nachhaltigen L\u00f6sungen im Kunststoffbereich Rechnung. Biokunststoffe haben mittlerweile einen festen Platz in zahlreichen Anwendungsgebieten, vom Verpackungsmarkt, \u00fcber den Elektroniksektor, bis hin zur Automobilbranche&#8221;, so von Pogrell.<\/p>\n<p>Ein beunruhigender Trend sei bei der geographischen Verteilung der Produktionskapazit\u00e4ten zu beobachten. Europa und Nord Amerika seien zwar weiterhin interessant als Standort f\u00fcr Forschung und Entwicklung und blieben ebenfalls als Absatzmarkt wichtig. Doch neue Produktionskapazit\u00e4ten w\u00fcrden bevorzugt in S\u00fcdamerika und Asien errichtet. European Bioplastics fordert die europ\u00e4ische Politik auf, ihr erkl\u00e4rtes Interesse f\u00fcr Biokunststoffe in konkrete Ma\u00dfnahmen zu gie\u00dfen. &#8220;Wir erleben viele generelle Unterst\u00fctzungsbezeugungen auf EU-Ebene und in den Mitgliedsstaaten&#8221;, so Andy Sweetman, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics. &#8220;Doch es mangelt an konkreten Ma\u00dfnahmen. Wenn Europa vom Wachstum unserer Branche auf allen Stufen der Wertsch\u00f6pfungskette profitieren will, ist es h\u00f6chste Zeit die Weichen entsprechend zu stellen&#8221;, so Sweetman.<\/p>\n<p>Wer sich genauere Einblicke in die Welt der Biokunststoffe verschaffen m\u00f6chte, kann dies am 6. und 7. November auf der 7. European Bioplastics Konferenz in Berlin tun. Mit \u00fcber 400 Experten vor Ort ist die European Bioplastics Konferenz die f\u00fchrende Branchenveranstaltung in Europa.<\/p>\n<p>Die Grafiken zu den Marktdaten k\u00f6nnen Sie in Englisch und Deutsch hier herunterladen: <a href=\"http:\/\/en.european-bioplastics.org\/press\/press-pictures\/labelling-logos-charts\">http:\/\/en.european-bioplastics.org\/press\/press-pictures\/labelling-logos-charts<\/a>.<\/p>\n<p>Tiefere Einblicke und zahlreiche weitere Daten bietet zudem die vollst\u00e4ndige Marktstudie des Instituts f\u00fcr Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover. Diese kann demn\u00e4chst \u00fcber die Hochschule Hannover bezogen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine &uuml;berdurchschnittlich positive Entwicklung der Produktionskapazit&auml;ten bei Biokunststoffen macht bisherige Prognosen obsolet. Die bisherigen Erwartungen werden in den kommenden Jahren weit &uuml;bertroffen. 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