{"id":130796,"date":"2023-08-25T07:26:00","date_gmt":"2023-08-25T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=130796"},"modified":"2024-12-17T11:20:24","modified_gmt":"2024-12-17T10:20:24","slug":"betrachtung-der-nutzung-von-nahrungs-und-futtermittelpflanzen-als-rohstoffe-fur-biobasierte-materialien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/betrachtung-der-nutzung-von-nahrungs-und-futtermittelpflanzen-als-rohstoffe-fur-biobasierte-materialien\/","title":{"rendered":"Betrachtung der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen als Rohstoffe f\u00fcr biobasierte Materialien"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"410\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.52.24.png\" alt=\"Die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen f\u00fcr chemische und stoffliche Zwecke bietet das Potenzial, vielf\u00e4ltige Vorteile f\u00fcr die lokale und globale Ern\u00e4hrungssicherheit, den Klimaschutz und andere Faktoren mit sich zu bringen.\" class=\"wp-image-130811\" style=\"width:370px;height:254px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.52.24.png 599w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.52.24-300x205.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.52.24-150x103.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.52.24-394x270.png 394w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen f\u00fcr chemische und stoffliche Zwecke bietet das Potenzial, vielf\u00e4ltige Vorteile f\u00fcr die lokale und globale Ern\u00e4hrungssicherheit, den Klimaschutz und andere Faktoren mit sich zu bringen. | \u00a9Natascha &#8211; stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>In einer aktuellen Studie diskutiert die Renewable Carbon Initiative (RCI) die komplexen Zusammenh\u00e4nge zwischen Biomassenutzung, Klimawandel und Ern\u00e4hrungssicherheit und besch\u00e4ftigt sich mit der verbreiteten Behauptung, dass die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen als Rohstofflieferanten f\u00fcr biobasierte Materialien unverantwortlich sei, weil sie Hunger verursache. Die Publikation erscheint im Kontext einer weltweiten Hungerkrise und dramatischer Weizen\u00adengp\u00e4sse infolge des Kriegs in der Ukra\u00adine.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben des Weltern\u00e4hrungsprogramms sind im Jahr 2023 rund 349 Millionen Menschen in 79 L\u00e4ndern von akuter Ern\u00e4hrungsunsicherheit betroffen \u2013 ein gewaltiger Anstieg von 287 Millionen im Jahr 2021. Noch erschreckender ist die Zunahme um 200 Millionen Menschen gegen\u00fcber dem Niveau vor der Covid-19-Pandemie. Und weltweit k\u00e4mpfen heute mehr als 900.000 Menschen unter Hungerbedingungen ums \u00dcberleben. Das sind zehnmal so viele wie noch vor f\u00fcnf Jahren, ein alarmierend schneller Anstieg (WFP 2023).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fokus auf die zentralen Ursachen f\u00fcr den Hunger in der Welt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund mag es menschenverachtend erscheinen, ein Papier zu ver\u00f6ffentlichen, welches die weit verbreitete Ansicht in Frage stellt, dass die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen f\u00fcr andere Zwecke \u2013 n\u00e4mlich f\u00fcr biobasierte Chemikalien und Materialien \u2013 die Ern\u00e4hrungssicherheit beeintr\u00e4chtige. Die Publikation der RCI will jedoch zeigen, dass die \u00fcbliche Biomasse-Debatte fehlerhaft, subjektiv und nicht vollst\u00e4ndig durch eindeutige Beweise gest\u00fctzt ist und damit von den weitaus schwerwiegenderen Ursachen des Hungers in der Welt ablenkt. Diese sind laut Welt\u00adern\u00e4hrungsprogramm 2023 vor allem Klimawandel, Konflikte, extreme Ungleichverteilung von Wohlstand, hohe Abh\u00e4ngigkeit von Nahrungsmittelimporten aus Indus\u00adtriel\u00e4ndern, \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Fleischkonsum, Verluste entlang der Wertsch\u00f6pfungskette und die Auswirkungen der Covid-Pandemie. Die Konkurrenz der Biomassenutzung wird nicht als relevante Ursache genannt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Biobasierte Materialien und die Bek\u00e4mpfung des Klimawandels<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.chemanager-online.com\/news\/erneuerbarer-kohlenstoff-schluessel-zur-zukunft\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nutzung von Biomasse f\u00fcr industrielle Anwendungen<\/a>&nbsp;hat das Potenzial, fossile Rohstoffe zu ersetzen und damit einen Beitrag zur dringend notwendigen Reduzierung der fossilen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen in die Atmos\u00adph\u00e4re zu leisten, um den Klimawandel abzumildern. Fossile Ressourcen tragen ca. 70 % zu den klimarelevanten Emissionen bei (IPCC 2021), und w\u00e4hrend man den Energiesektor mithilfe von Solar- und Wind\u00adenergie vollst\u00e4ndig dekarbonisieren kann, wird die Chemie- und Werkstoffindustrie dauerhaft Kohlenstoff ben\u00f6tigen und emittieren. Dies liegt daran, dass Kohlenstoff das zentrale Element in den Molek\u00fclen der organischen Chemie ist, das am Ende des Lebenszyklus dieser Materialien und den daraus gefertigten Produkten \u2013 wenn sie nicht eingesammelt und rezykliert werden \u2013 in Form von klimarelevantem Gas freigesetzt wird. Das hei\u00dft, dass die Substitution von fossilem durch biogenen Kohlenstoff in ebenjenen Molek\u00fclen eine Kernstrategie des Kampfs gegen den Klimawandel sein muss, der bereits heute eine der Hauptursachen f\u00fcr Hunger in der Welt ist. Dies ist eine Kernerkenntnis des Papiers, die in der vorherrschenden Debatte oft vergessen wird (siehe Grafik)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.chemanager-online.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/Nova-Institut_Grafik1_CM0823_web.jpg\" alt=\"Erneuerbare Energie und erneuerbarer Kohlenstoff f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft\" style=\"width:789px;height:444px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erneuerbare Energie und erneuerbarer Kohlenstoff f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft (Quelle: Nova-Institut 2021)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><br>Ohne in Frage zu stellen, dass die Bek\u00e4mpfung des globalen Hungers von elementarer Wichtigkeit ist, argumentieren die Autoren des Papiers, dass die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen f\u00fcr chemische und stoffliche Zwecke die Ern\u00e4hrungsunsicherheit nicht zwangsl\u00e4ufig versch\u00e4rfen muss. Im Gegenteil, eine solche Nutzung bietet sogar das Potenzial, vielf\u00e4ltige Vorteile f\u00fcr die lokale und globale Ern\u00e4hrungssicherheit, den Klimaschutz und andere Faktoren mit sich zu bringen. Die Studie nennt sieben potenzielle Vorteile durch die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen f\u00fcr biobasierte Materialien (siehe Grafik):<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.chemanager-online.com\/sites\/default\/files\/inline-images\/Nova-Institut_Grafik2_CM0823_web.jpg\" alt=\"Potenzielle Vorteile der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen\" style=\"width:789px;height:444px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Potenzielle Vorteile der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen (Quelle: Nova-Institut 2023)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Das Klima gewinnt. Um den Klimawandel einzud\u00e4mmen, ist eine Abkehr von fossilen Rohstoffen notwendig. Bio-basierte Materialien sind Teil der L\u00f6sung und k\u00f6nnen so dazu beitragen, eine der Haupt\u00adursachen des Hungers in der Welt zu bek\u00e4mpfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Fl\u00e4chenproduktivit\u00e4t steigt. Nutzungskonkurrenzen bestehen nicht um die Art der angebauten Pflanzen, sondern um die Fl\u00e4che. Die Gesamtverf\u00fcgbarkeit von Anbaufl\u00e4chen und damit von Nahrungs- und Futtermitteln auf der Erde bestimmt, was m\u00f6glich ist und was nicht. Nahrungs- und Futtermittelpflanzen bieten hohe Ertr\u00e4ge durch langfristige Optimierung und eine Vielzahl von Nebenprodukten, die gleichzeitig in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt werden, um die verf\u00fcgbare Fl\u00e4che optimal zu nutzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Umwelt profitiert von der h\u00f6heren Ressourceneffizienz und Produktivit\u00e4t von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen und dem geringeren Fl\u00e4chenbedarf, insbesondere wenn landwirtschaftliche Praktiken verbessert werden, um die Gesundheit von B\u00f6den und \u00d6kosystemen besser zu sch\u00fctzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Landwirte gewinnen, weil sie mehr M\u00f6glichkeiten haben, ihre Best\u00e4nde auf verschiedenen M\u00e4rkten (Lebensmittel, Futtermittel, Biokraftstoffe, Werkstoffindustrie) zu verkaufen, und damit eine gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche Sicherheit haben. Dies kann Investitionen st\u00e4rken und letztlich die Verf\u00fcgbarkeit von Ackerland erh\u00f6hen und eine nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung zur Erhaltung der Landwirtschaft in der EU gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Marktstabilit\u00e4t wird gest\u00e4rkt durch die erh\u00f6hte globale Verf\u00fcgbarkeit von Nahrungs- und Futtermitteln, wodurch das Risiko von Engp\u00e4ssen und Spekulationsspitzen verringert wird. Der Einfluss von Biokraftstoffen und biobasierten Materialien auf die Lebensmittelpreise ist vernachl\u00e4ssigbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Futtermittelsicherheit wird erh\u00f6ht durch den hohen Wert der proteinreichen Nebenprodukte von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen (die auch als Proteinquelle f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung genutzt werden k\u00f6nnen).<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ern\u00e4hrungssicherheit gewinnt durch die erh\u00f6hte Gesamtverf\u00fcgbarkeit von essbaren Pflanzen, die gelagert und in Krisenzeiten flexibel verteilt werden k\u00f6nnen (Notfallreserve), wodurch das Risiko regionaler Hungersn\u00f6te, ausgel\u00f6st durch den Versorgungszyklus, wirksam reduziert wird.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die Autoren der&nbsp;<a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/publications\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie&nbsp;<\/a>argumentieren, dass \u201ees im Gesamtzusammenhang nicht um die spezifische Frage geht, ob Nahrungs- oder Nichtnahrungspflanzen f\u00fcr die Produktion von Biomaterialien verwendet werden, sondern vielmehr um die Integration jedes Rohstoffs f\u00fcr die Produktion von Biomateria\u00adlien in ein Gesamtsystem und seine sozialen, \u00f6kologischen und preislichen Auswirkungen auf dieses System\u201c (BFA 2022, \u00fcbersetzt von den Autoren). Die Wahl des Rohstoffs h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab und ist standortspezifisch. Es gibt keine \u201eEinheitsl\u00f6sung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit: breite Diskussion notwendig<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Alles in allem erfordert dieses komplexe Thema fundierte, detaillierte und regionalspezifische Analysen \u2013 simple Aussagen werden ihm nicht gerecht. Im schlimmsten Fall lenken solch vereinfachende Aussagen nur von den eigentlichen Ursachen des Hungers in der Welt ab und verhindern gleichzeitig, dass eine junge und innovative Industrie ihr Potenzial aussch\u00f6pft, zum Klimaschutz beizutragen und nachhaltigere Materialien anzubieten. Die&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/renewable-carbon.com\/\" target=\"_blank\">Renew\u00adable Carbon Initiative<\/a>&nbsp;regt eine breite Diskussion an, die die Notwendigkeit der Ern\u00e4hrungssicherheit mit den potenziellen Vorteilen biobasierter Materialien aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen in Einklang bringt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"345\" height=\"377\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.47.50.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-130810\" style=\"width:259px;height:283px\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.47.50.png 345w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.47.50-275x300.png 275w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.47.50-137x150.png 137w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/08\/Bildschirmfoto-2023-08-22-um-12.47.50-247x270.png 247w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Substitution von fossilem durch biogenen Kohlenstoff in Molek\u00fclen muss eine Kernstrategie des Kampfs gegen den Klimawandel sein.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Autorin<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Lara Dammer&nbsp;<\/strong>studierte Politikwissenschaft, Anglistik und Geschichte in Bonn. Nach ihrem Magisterabschluss 2010 arbeitete sie in der Entwicklungszusammenarbeit f\u00fcr eine deutsche NGO auf den Philippinen. 2012 begann sie, als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Nova-Institut an Themen rund um die Bio\u00f6konomie zu arbeiten. Seit 2016 leitet sie die Abteilung \u00d6konomie &amp; Politik des Nova-Instituts sowie seit 2021 die Arbeitsgruppe Politik der Renewable Carbon Initiative (RCI) und ist aktiv an mehreren politischen Prozessen der EU beteiligt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer aktuellen Studie diskutiert die Renewable Carbon Initiative (RCI) die komplexen Zusammenh\u00e4nge zwischen Biomassenutzung, Klimawandel und Ern\u00e4hrungssicherheit und besch\u00e4ftigt sich mit der verbreiteten Behauptung, dass die Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen als Rohstofflieferanten f\u00fcr biobasierte Materialien unverantwortlich sei, weil sie Hunger verursache. 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