{"id":12925,"date":"2012-05-07T00:00:00","date_gmt":"2012-05-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20120507-03n"},"modified":"2012-05-07T00:00:00","modified_gmt":"2012-05-06T22:00:00","slug":"scharfe-fasern-fuer-den-leichtbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/scharfe-fasern-fuer-den-leichtbau\/","title":{"rendered":"Scharfe Fasern f\u00fcr den Leichtbau"},"content":{"rendered":"<p><b>Nachwuchs-Forscher der WHZ haben untersucht, wie Leichtbau-Karosserien mit Hilfe von Meerrettich-Fasern verst\u00e4rkt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr ihre Idee wurden sie auf der Nachwuchswissenschaftler-Konferenz in G\u00f6rlitz ausgezeichnet.<\/b><\/p>\n<p>Die Meerrettich-Wurzel kennt jeder. W\u00e4hrend diese in verschiedenen Variationen allerhand Speisen verfeinert, landet die eigentliche Pflanze meist unbeachtet auf dem Kompost.<\/p>\n<p>Dabei hat das mehr als einen Meter hohe Kraut allerhand Potential. Wie Nachwuchs-Wissenschaftler der Wests\u00e4chsischen Hochschule Zwickau (WHZ) herausgefunden haben, lassen sich durch die Fasern der Meerrettich-Pflanze Kunststoffe verst\u00e4rken. Dadurch entstehen unter anderem Leichtbau-Karosserieteile, die im Rennsport und in der Automobilindustrie angewendet werden.<\/p>\n<p>&#8220;Bisher werden Kunststoff-Karosserien auf Basis nachwachsender Rohstoffe \u00fcblicherweise mit Hanf oder Flachs verst\u00e4rkt. Wie wir herausgefunden haben, l\u00e4sst sich mit Meerrettich-Fasern aber eine wesentlich h\u00f6here Festigkeit bei geringerem Gewicht erzielen&#8221;, berichtet Christopher Taudt. Unter Leitung von Prof. Holger Klose hat er gemeinsam mit David Meyer und Uwe Gieland das Projekt am Institut f\u00fcr Produktionstechnik der WHZ vorangetrieben. Gef\u00f6rdert wurde das Vorhaben vom S\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (SMWK). <\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Untersuchungen wurden die Nachwuchs-Forscher aus Zwickau im April bei der 13. Nachwuchswissenschaftler-Konferenz in G\u00f6rlitz mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Die Konferenz richtete sich explizit an wissenschaftlich arbeitende junge Studenten, Mitarbeiter und Doktoranden an Fachhochschulen in Mitteldeutschland. Insgesamt kamen circa 200 Wissenschaftler zusammen und stellten die Ergebnisse ihrer Arbeiten in Vortr\u00e4gen und Poster-Pr\u00e4sentationen vor. Dabei umfasste die Palette der Themengebiete sowohl verschiedene Ingenieurwissenschaften wie auch die Sozial-, Wirtschafts,- und Naturwissenschaften. Von der Wests\u00e4chsischen Hochschule Zwickau beteiligten sich insgesamt sechs Teams an der Konferenz. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit industriellen Partnern will die WHZ ihre Forschung im Bereich der zukunftsorientieren Werkstoffe k\u00fcnftig noch verst\u00e4rken. So arbeitet Christopher Taudt derzeit an einem innovativen, strukturintegrierten Mess- und \u00dcberwachungssystem f\u00fcr diese Werkstoffklasse in der Arbeitsgruppe Optische Technologien.<\/p>\n<p>Eine detaillierte Beschreibung der Untersuchung zu den Meerrettich-Fasern findet sich in dem frei zug\u00e4nglichen Tagungsband der Konferenz (ab Seite 425). <a href=\"http:\/\/nwk13.de\/TagungsbandNWK13.pdf\" >http:\/\/nwk13.de\/TagungsbandNWK13.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Nachwuchs-Forscher der WHZ haben untersucht, wie Leichtbau-Karosserien mit Hilfe von Meerrettich-Fasern verst&auml;rkt werden k&ouml;nnen. 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