{"id":12895,"date":"2012-01-17T00:00:00","date_gmt":"2012-01-16T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20120117-02n"},"modified":"2012-01-17T00:00:00","modified_gmt":"2012-01-16T22:00:00","slug":"basf-konzentriert-pflanzenbiotechnologie-aktivitaeten-auf-hauptmaerkte-in-nord-und-suedamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/basf-konzentriert-pflanzenbiotechnologie-aktivitaeten-auf-hauptmaerkte-in-nord-und-suedamerika\/","title":{"rendered":"BASF konzentriert Pflanzenbiotechnologie-Aktivit\u00e4ten auf Hauptm\u00e4rkte in Nord- und S\u00fcdamerika"},"content":{"rendered":"<p><b>BASF hat heute angek\u00fcndigt, dass sie ihre Aktivit\u00e4ten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie auf die Hauptm\u00e4rkte in Nord- und S\u00fcdamerika konzentriert. Im Zuge dieser Ver\u00e4nderungen wird das Unternehmen das Produktportfolio und die Standortstrategie der Gruppengesellschaft BASF Plant Science neu ausrichten. Die Unternehmenszentrale der BASF Plant Science wird von Limburgerhof\/Deutschland, nach Raleigh\/North Carolina\/USA, verlegt. Die Aktivit\u00e4ten im Bereich Forschung und Entwicklung werden im Wesentlichen an den Standorten Raleigh, Gent\/Belgien und Berlin\/Deutschland geb\u00fcndelt. Die Entwicklung und Kommerzialisierung aller Produkte, die ausschlie\u00dflich auf den europ\u00e4ischen Markt ausgerichtet sind, werden gestoppt. Die bereits eingeleiteten Zulassungsprozesse werden weitergef\u00fchrt.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Pflanzenbiotechnologie eine der Schl\u00fcsseltechnologien des 21. Jahrhunderts ist. Andererseits fehlt in weiten Teilen Europas immer noch die entsprechende Akzeptanz bei der Mehrheit der Verbraucher, Landwirte und Politiker. Daher ist es aus unternehmerischer Sicht nicht sinnvoll, in Produkte, die f\u00fcr die Kommerzialisierung ausschlie\u00dflich in diesem Markt vorgesehen sind, weiter zu investieren\u201d, sagte Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstandes der BASF und zust\u00e4ndig f\u00fcr Pflanzenbiotechnologie. &#8220;Wir werden uns deshalb auf die attraktiven M\u00e4rkte in Nord- und S\u00fcdamerika und die Wachstumsm\u00e4rkte in Asien konzentrieren.&#8221;<\/p>\n<p><b>Neue Standortstrategie<\/b><br \/>Research Triangle Park bei Raleigh\/North Carolina wird neuer Standort der Unternehmenszentrale f\u00fcr die BASF-Aktivit\u00e4ten im Bereich Pflanzenbiotechnologie. Es ist geplant, dass in der bisherigen Unternehmenszentrale am Standort Limburgerhof elf Stellen erhalten bleiben. Dies sind Funktionen, die z.B. f\u00fcr Regulierungsfragen in Europa zust\u00e4ndig sind. Die Aktivit\u00e4ten des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF in Limburgerhof sind von den Ma\u00dfnahmen nicht betroffen.<\/p>\n<p>Derzeit arbeiten 157 Mitarbeiter f\u00fcr BASF Plant Science in Limburgerhof. Das Unternehmen plant, seine Standorte in Gatersleben\/Deutschland und Sval\u00f6v\/Schweden zu schlie\u00dfen. In Gatersleben arbeiten zurzeit 57 und in Schweden sechs Mitarbeiter. Insgesamt ist vorgesehen, 123 Positionen von Limburgerhof und Gatersleben an andere Standorte der BASF Plant Science, haupts\u00e4chlich nach Raleigh, zu transferieren und in den kommenden zwei Jahren 78 Positionen abzubauen. Es ist geplant, in Summe 140 Positionen in Europa abzubauen. BASF strebt an, den betroffenen Mitarbeitern soweit m\u00f6glich Stellen innerhalb der BASF-Gruppe anzubieten. Die Konsultationen mit den verantwortlichen Arbeitnehmervertretern werden umgehend beginnen. &#8220;Unsere Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Wir bedauern sehr, dass diese qualitativ hochwertigen Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland und Schweden verloren gehen\u201d, sagte Marcinowski.<\/p>\n<p>Die Forschungsstandorte des Unternehmens bei metanomics in Berlin und CropDesign in Gent werden ausgebaut. &#8220;Obwohl in Europa die Bedingungen f\u00fcr den Anbau gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen nicht vorteilhaft sind, gibt es sowohl in Berlin als auch in Gent Forschungsinstitute und Universit\u00e4ten mit Weltruf\u201d, erkl\u00e4rte Dr. Peter Eckes, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BASF Plant Science. &#8220;Wir haben dort und an unseren anderen Forschungsstandorten in Nordamerika exzellente Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen. Unsere branchen\u00adf\u00fchrende Forschung werden wir an diesen Standorten weiter vorantreiben, um unsere Plattform zur Genidentifizierung weiter auszubauen und unsere Position als The Trait Technology Partner weiter zu st\u00e4rken.\u201d<\/p>\n<p><b>Attraktive Produktpipeline und vielversprechende Partnerschaften<\/b><br \/>BASF Plant Science wird die Entwicklung und Kommerzialisierung aller Produkte stoppen, deren Kultivierung allein auf die europ\u00e4ischen M\u00e4rkte ausgerichtet ist. Dies betrifft die gentechnisch ver\u00e4nderten St\u00e4rkekartoffeln (Amflora, Amadea und Modena), die gegen Kraut- und Knollenf\u00e4ule resistente Kartoffel Fortuna, eine gegen Kraut- und Knollenf\u00e4ule resistente St\u00e4rkekartoffel und eine Weizensorte, die resistent gegen Pilzbefall ist. Um alle Optionen f\u00fcr die Kartoffelprodukte zu erhalten, wird BASF Plant Science die Zulassungsprozesse, die bereits angelaufen sind, fortf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Produktpipeline der BASF Plant Science wird sich weiterhin stark auf die Projekte ausrichten, die sich mit Ertragssteigerung und Stresstoleranz besch\u00e4ftigen. In diesen Projekten werden Nutzpflanzen entwickelt, die einen h\u00f6heren Ertrag liefern und resistenter gegen Stressbedingungen wie Trockenheit sind. Darunter f\u00e4llt auch die Partnerschaft mit Monsanto, in der an Mais, Soja, Baumwolle, Raps und Weizen gearbeitet wird. Ende 2011 wurde das erste Produkt aus dieser Partnerschaft \u2013 trockentoleranter Mais &#8211; in den USA f\u00fcr den Anbau zugelassen. Die gemeinsam mit Embrapa entwickelten Sojabohnen Cultivance\u00ae wurden in Brasilien Ende 2009 f\u00fcr den Anbau zugelassen; der Zulassungsprozess f\u00fcr die wichtigsten Exportm\u00e4rkte l\u00e4uft.<\/p>\n<p><b>\u00dcber BASF Plant Science<\/b><br \/>BASF Plant Science \u2013 ein Unternehmen der BASF-Gruppe \u2013 ist einer der weltweit f\u00fchrenden Anbieter von Pflanzenbiotechnologie-L\u00f6sungen f\u00fcr die Landwirtschaft. Rund 840 Mitarbeiter unterst\u00fctzen Landwirte dabei, die wachsende Nachfrage nach verbesserter landwirtschaftlicher Produktivit\u00e4t sowie ges\u00fcnderer Ern\u00e4hrung f\u00fcr Mensch und Tier zu decken. Mit einer richtungsweisenden Plattform zur Entdeckung von Genen hat sich BASF Plant Science auf die Entwicklung von Pflanzenmerkmalen spezialisiert, die den Ertrag und die Qualit\u00e4t von Kulturpflanzen wie Mais, Soja und Reis erh\u00f6hen. Die Produktvermarktung erfolgt in Zusammenarbeit mit f\u00fchrenden Partnern aus der Saatgutindustrie. Zu den aktuellen Projekten geh\u00f6ren ertragreichere Feldkulturen, Futtermais mit verbesserten N\u00e4hrstoffen und \u00d6lpflanzen mit einem erh\u00f6hten Gehalt an Omega-3-Fetts\u00e4uren zur Vorbeugung von Herzkreislaufkrankheiten.<\/p>\n<p><b>\u00dcber BASF<\/b><br \/>BASF ist das weltweit f\u00fchrende Chemieunternehmen: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu \u00d6l und Gas. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliche Verantwortung und den Schutz der Umwelt. Mit Forschung und Innovation helfen wir unseren Kunden in nahezu allen Branchen heute und in Zukunft die Bed\u00fcrfnisse der Gesellschaft zu erf\u00fcllen. Unsere Produkte und Systeml\u00f6sungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, gesunde Ern\u00e4hrung und Nahrungsmittel zu sichern sowie die Lebensqualit\u00e4t der Menschen zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. Die BASF erzielte 2010 einen Umsatz von circa 63,9 Milliarden \u20ac und besch\u00e4ftigte am Jahresende 2010 rund 109.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist b\u00f6rsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Z\u00fcrich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.basf.com\/group\/corporate\/de\/\" >www.basf.com<\/a> oder im Social Media Newsroom unter <a href=\"\" >newsroom.basf.com<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>BASF hat heute angek&uuml;ndigt, dass sie ihre Aktivit&auml;ten im Bereich der Pflanzenbiotechnologie auf die Hauptm&auml;rkte in Nord- und S&uuml;damerika konzentriert. 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