{"id":12806,"date":"2011-09-29T00:00:00","date_gmt":"2011-09-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110929-03n"},"modified":"2011-09-29T00:00:00","modified_gmt":"2011-09-28T22:00:00","slug":"oesterreich-baut-biotechnologie-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/oesterreich-baut-biotechnologie-aus\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreich baut Biotechnologie aus"},"content":{"rendered":"<p><b>Die feierliche Er\u00f6ffnung fand in Anwesenheit von Bundesministerin Doris Bures, Bundesminister Karlheinz T\u00f6chterle, Landeshauptmann Erwin Pr\u00f6ll, FTE-Ratsvorsitzendem Hannes Androsch und B\u00fcrgermeister Peter Eisenschenk statt. Nach dem Festvortrag von Rainer M\u00fcnz segneten Monsignore Karl Schrittwieser und Superintendent Paul Weiland das Geb\u00e4ude und dessen NutzerInnen.<\/b><\/p>\n<p>Mit der \u00dcbersiedlung ans Universit\u00e4tsforschungszentrum Tulln (UFT) ergeben sich f\u00fcr die betroffenen Arbeitsgruppen der BOKU neue Perspektiven der interdisziplin\u00e4ren Kooperation entlang einer Forschungs- und Prozesskette. Funktionell geplante High-tech-Labors, ein modernes, energieeffizientes Geb\u00e4ude und ein attraktives Umfeld zeichnen das UFT und den Standort Tulln aus.<\/p>\n<p>Die Errichtung des Universit\u00e4tsforschungszentrum Tulln (UFT) ist f\u00fcr die Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien (BOKU) ein Meilenstein. Seit 1994 ist sie am Standort Tulln gemeinsam mit der Technischen Universit\u00e4t Wien und der Veterin\u00e4rmedizinischen Universit\u00e4t Wien im interuniversit\u00e4ren Department f\u00fcr Agrarbiotechnologie (IFA-Tulln) aktiv und erfolgreich.<\/p>\n<p><b>Forschung profitiert von Synergien<\/b><br \/>Das UFT er\u00f6ffnet mit zus\u00e4tzlichen ca. 150 BOKU-ForscherInnen eine weitere Dimension der Kooperation am Standort Tulln. War bisher die Zusammenarbeit des IFA-Tulln (ca. 130 MitarbeiterInnen) mit der Fachhochschule Wiener Neustadt und dem Technologiezentrum Tulln im Rahmen des &#8220;Technopol Tulln&#8221; zunehmend eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, kommt jetzt durch die r\u00e4umliche N\u00e4he eine verst\u00e4rkte Vernetzung mit dem AIT (Austrian Institute of Technology) dazu.<\/p>\n<p>Auf insgesamt ca. 15.000 m<sup>2<\/sup> Fl\u00e4che befassen sich wissenschaftliche Arbeitsgruppen der BOKU Wien und des AIT mit den Bereichen Bioressourcen, Nachwachsende Rohstoffe und Biobasierte Technologien &#8211; und zwar in einem Geb\u00e4ude mit Niedrigenergiestandard und vielen technischen Innovationen, &#8220;das zum Forschen, aber auch zur Kommunikation einl\u00e4dt&#8221;, so BOKU-Rektor Martin Gerzabek<\/p>\n<p>Durch die Erweiterung der Forschungsressourcen und zukunftsorientierte Forschungsbedingungen werden &#8211; wie auch durch die Einrichtung von zwei Christian-Doppler-Labors (Moderne Cellulosechemie und -analytik sowie Analytik allergener Lebensmittel) &#8211; verst\u00e4rkte Synergien zwischen Forschungsgruppen von BOKU, IFA und AIT sowie enge wissenschaftliche Interaktionen mit FirmenpartnerInnen erm\u00f6glicht. Der Schwerpunkt des UFT wird auf der Forschung liegen; die modernen Labore sind jedoch auch f\u00fcr Lehrveranstaltungen, besonders f\u00fcr Master- und PhD-Lehrg\u00e4nge, nutzbar.<\/p>\n<p><b>Wissenschaftliche Ziele des UFT<\/b><br \/>Martin Gerzabek ist \u00fcberzeugt, dass &#8220;mit dem UFT eine in Zentraleuropa f\u00fchrende Einrichtung mit internationaler Strahlkraft geschaffen wird, die mit attraktiven Forschungs- und IndustriepartnerInnen einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau hoch qualifizierter Forschung leistet.&#8221; Die Erweiterung der Kooperationen mit dem Austrian Institute of Technology (AIT), der Fachhochschule Wiener Neustadt und dem Interuniversit\u00e4ren Forschungsinstitut f\u00fcr Agrarbiotechnologie (IFA) und die Weiterf\u00fchrung des Kompetenzzentrums Holz GmbH (Wood K+) sind Garanten f\u00fcr das Erreichen dieses ambitionierten Zieles<\/p>\n<p>Sicherung der Lebensqualit\u00e4t und Schonung der Ressourcen sind bekannterma\u00dfen zentrale Themen der Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien, der Universit\u00e4t des Lebens. Die Forschungsschwerpunkte am UFT umfassen die Entwicklung ressourcenorientierter Technologien auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie die Erforschung der zugrunde liegenden Bioressourcen (Boden, Pflanze, Mikroorganismen). Nachwachsende Rohstoffe sind eine Zukunftsperspektive f\u00fcr die Wirtschaft und erm\u00f6glichen den Aufbau regionaler Kreisl\u00e4ufe mit kurzen Transportwegen. Auch der Masterstudiengang Nachhaltige Rohstoffe, der gemeinsam mit der TU M\u00fcnchen und der FH Weihenstephan (D) durchgef\u00fchrt wird, ist auf dieses Thema fokussiert<\/p>\n<p>Die Errichtung des UFT wurden vom Land Nieder\u00f6sterreich und der Stadt Tulln gef\u00f6rdert; der Bund unterst\u00fctzt das Vorhaben durch eine Finanzierung aus der Basisfinanzierung (Leistungsvereinbarung) der BOKU.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>DI Dr. Clemens Borkenstein<br \/>Tel.: (+43 1) 47654 1310<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:clemens.borkenstein@boku.ac.at\">clemens.borkenstein@boku.ac.at<\/a><br \/>Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien<br \/>Konrad Lorenz-Stra\u00dfe 24<br \/>3430 Tulln a.d. Donau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die feierliche Er&ouml;ffnung fand in Anwesenheit von Bundesministerin Doris Bures, Bundesminister Karlheinz T&ouml;chterle, Landeshauptmann Erwin Pr&ouml;ll, FTE-Ratsvorsitzendem Hannes Androsch und B&uuml;rgermeister Peter Eisenschenk statt. 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