{"id":127595,"date":"2023-06-05T07:32:00","date_gmt":"2023-06-05T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=127595"},"modified":"2023-05-31T11:57:12","modified_gmt":"2023-05-31T09:57:12","slug":"greenpeace-zum-globalen-plastikabkommen-staaten-mussen-toxische-plastikproduktion-weltweit-einschranken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/greenpeace-zum-globalen-plastikabkommen-staaten-mussen-toxische-plastikproduktion-weltweit-einschranken\/","title":{"rendered":"Greenpeace zum Globalen Plastikabkommen: Staaten m\u00fcssen toxische Plastikproduktion weltweit einschr\u00e4nken"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/greenpeace.at\/uploads\/2023\/05\/170523_plastik-im-meer_greenjournal_jg.jpg\" alt=\"\" width=\"776\" height=\"517\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Vor den Verhandlungen zum Globalen Plastikabkommen der UNO in Paris (29. Mai bis 2. Juni) fordert Greenpeace, dass die Staaten Plastikverschmutzung weltweit vor allem durch Ma\u00dfnahmen an der Quelle effektiv bek\u00e4mpfen. Denn Recycling oder der Umstieg auf andere Materialien wie Papier w\u00fcrden Menschen und Umwelt weiter belasten. Zudem kritisiert Greenpeace das intensive Industrielobbying rund um die Verhandlungen und fordert, dass die Industrielobbyist:innen von den Verhandlungen ausgeschlossen werden. Denn die Ambitionen der Regierungsvertreter:innen d\u00fcrfen nicht von \u00d6l- und Gaskonzernen geschw\u00e4cht werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201cDie Welt muss jetzt damit anfangen, den Plastikhahn zuzudrehen. Plastik wird zu 99 Prozent aus \u00d6l und Gas hergestellt und ist umweltbelastend und sch\u00e4dlich. Die Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter m\u00fcssen die gef\u00e4hrlichen Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf Umwelt und Menschen ernst nehmen und einen radikalen Kurswechsel beschlie\u00dfen. Mini-Schritte oder freiwillige Ma\u00dfnahmen sind angesichts des Ausma\u00dfes vollkommen unzureichend\u201d, fordert <strong>Lisa Panhuber, Kreislaufwirtschaftsexpertin bei Greenpeace<\/strong> in \u00d6sterreich, die als Beobachterin der Verhandlungen in Paris vor Ort ist.\u00a0<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein neuer Bericht von Greenpeace USA zeigt die Belastung von neuem und recyceltem Plastik auf. Trotz der Auswirkungen auf unsere Ozeane, Fl\u00fcsse und die betroffenen Menschen hat die weltweite Kunststoffproduktion seit den 1950er Jahren stetig zugenommen. Die Kunststoffindustrie m\u00f6chte die Produktion bis 2040 noch einmal verdoppeln. Nach Angaben des UN-Umweltprogramms (UNEP) enthalten Kunststoffe mehr als 13.000 Chemikalien, von denen mehr als 3.200 als gesundheitsgef\u00e4hrdend bekannt sind. Recycelte Kunststoffe enthalten oft sogar noch h\u00f6here Mengen an Chemikalien, darunter giftige Flammschutzmittel, krebserregende Stoffe, Umweltschadstoffe sowie zahlreiche Umwelthormone, die den nat\u00fcrlichen Hormonspiegel des K\u00f6rpers ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201cDie Plastikkrise ist auch eine soziale Krise. Denn die \u00e4rmsten Bev\u00f6lkerungsgruppen sind durch petrochemische Anlagen, M\u00fclldeponien, verschmutzte Fl\u00fcsse und die Verbrennung von illegal importiertem Plastik unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohen Gesundheitsbelastungen durch die Plastikindustrie ausgesetzt. Das f\u00fchrt zum Beispiel zu h\u00f6heren Krebsraten, Asthma und beeintr\u00e4chtigt das Hormonsystem. Und genau diese Menschen sind oft besonders stark von der Klimakrise betroffen, die auch durch die Plastikproduktion befeuert wird\u201d, so <strong>Panhuber<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p> Greenpeace fordert unter anderem, dass die Staaten im Plastikabkommen verbindliche globale Reduktionsziele und eine Ende der Produktion von neuem Plastik bis 2040 verankern sowie besonders problematische und unn\u00f6tige Plastikarten umgehend verbieten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Link zum Greenpeace USA Report&nbsp;<em>Forever Toxic &#8211; The Science on Health Threats from Plastic Recycling<\/em>&nbsp;auf Englisch:&nbsp;<a href=\"https:\/\/act.gp\/3BXnFcE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/act.gp\/3BXnFcE<\/a><\/li><li>Link zum Greenpeace Brief an die UNEP mit den Forderungen das Industrielobbying rund um die Verhandlungen einzuschr\u00e4nken:&nbsp;<a href=\"https:\/\/act.gp\/3osDfdr\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/act.gp\/3osDfdr<\/a><\/li><li>Factsheet zum globalen Plastikabkommen inklusive der Greenpeace Forderungen:&nbsp;<a href=\"https:\/\/act.gp\/3MTQu0a\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/act.gp\/3MTQu0a<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor den Verhandlungen zum Globalen Plastikabkommen der UNO in Paris (29. 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