{"id":12738,"date":"2011-12-07T00:00:00","date_gmt":"2011-12-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20111207-04n"},"modified":"2011-12-07T00:00:00","modified_gmt":"2011-12-06T22:00:00","slug":"mit-innovationen-auch-im-schwierigen-umfeld-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mit-innovationen-auch-im-schwierigen-umfeld-erfolgreich\/","title":{"rendered":"Mit Innovationen auch im schwierigen Umfeld erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p><b>Am gestrigen Nachmittag haben BioTOP Berlin-Brandenburg und der Biotechnologieverbund bbb e.V. zur j\u00e4hrlichen BioBilanz eingeladen, die in diesem Jahr in der Brandenburger Landesvertretung beim Bund stattfand. Die Biotech-Branche der Hauptstadtregion zog zum Abschluss des Jahres ein weitgehend positives Fazit.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Der Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg hat sich als einer der attraktivsten Forschungs- und Gesundheitsstandorte in Europa etabliert und profitiert nachhaltig von der starken Biotechnologiebranche vor Ort&#8221;, so Dr. Kai Bindseil, Leiter von BioTOP Berlin-Brandenburg. Gegenw\u00e4rtig bieten die etwa 200 Unternehmen der Branche um die 4.000 Arbeitspl\u00e4tze in der Hauptstadtregion. Die zumeist kleinen und mittleren Unternehmen sowie die gro\u00dfen international agierenden Firmen, die sich in der Region angesiedelt haben, bringen vielversprechende Produkte f\u00fcr unterschiedlichste Anwendungen auf den Weg. Dazu geh\u00f6ren z.B. die von der Mologen AG entwickelten Immuntherapien gegen Krebs, neuartige Diagnostika der Thermo Fisher Scientific (B\u00b7R\u00b7A\u00b7H\u00b7M\u00b7S GmbH) oder Produkte und Dienstleistungen der ifp GmbH f\u00fcr die Lebensmittelanalytik.<\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4r Heidemanns vom Ministerium f\u00fcr Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg erg\u00e4nzt: &#8220;Herzlichen Dank an unsere Netzwerker, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen f\u00fcr ein wirklich gutes Jahr. Die Hauptstadtregion punktet national und international durch innovative L\u00f6sungen, z.B. in Telemedizin, biobasierter Diagnostik und neuer Immuntherapien und erschlie\u00dft damit Wachstumspotentiale. Besonders zu begr\u00fc\u00dfen ist, dass sie sich gleichzeitig vorbildlich um die Fachkr\u00e4ftesicherung in der Region k\u00fcmmert, z.B. durch das Konzept Call-a-Scientist&#8221;.<\/p>\n<p><b>Bessere Finanzierungsm\u00f6glichkeiten und Ausbau der Infrastruktur gefragt<\/b><br \/>Aber auch nachdenkliche T\u00f6ne waren zu h\u00f6ren. Gro\u00dfe Probleme der Branche, in der Produktentwicklungen extrem zeitaufwendig und teuer sind, resultieren aus der schlechten Lage an den internationalen Finanzm\u00e4rkten und den schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland. Derzeit scheuen sich Risikokapitalgesellschaften, Gelder in die Branche zu investieren. &#8220;Innovation braucht Akzeptanz. Sie ist Voraussetzung f\u00fcr tragf\u00e4hige Rahmenbedingungen. Gerade in der f\u00fcr die Biotechbranche besonders wichtigen Gesundheitswirtschaft werden Innovationen aber h\u00e4ufig prim\u00e4r als Kostenfaktor gesehen und negativ bewertet. Hier fehlt es an einer Debatte, was uns der Fortschritt wert ist&#8221;, sagte Dr. Norbert Gerbsch, der Vorsitzende des Biotechnologieverbundes Berlin-Brandenburg.<\/p>\n<p>Die Infrastruktur \u2013 und hier vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in den zahlreichen Technologieparks der Region Berlin-Brandenburg \u2013 genie\u00dft international ein hohes Ansehen.  So stehen an Standorten wie Berlin-Buch und Adlershof, in Potsdam, Hennigsdorf und Luckenwalde mehr als 150.000 qm Laborfl\u00e4chen zur Verf\u00fcgung. Allerdings fehlen Produktionsfl\u00e4chen und der Platz f\u00fcr Neuansiedlungen ist extrem knapp. &#8220;Wir d\u00fcrfen uns nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen. Vor allem die Infrastruktur muss weiter ausgebaut werden, um neue, attraktive Ansiedlungen zu erm\u00f6glichen&#8221;, so der Appell von Dr. Kai Bindseil.<\/p>\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre erwarten die Experten aber dennoch eine weiterhin \u00fcberdurchschnittliche Entwicklung in der Region. Neue Impulse f\u00fcr die Biotechnologie sind insbesondere an den Schnittstellen zu anderen Branchen zu erwarten. Wie auch die Veranstaltung zeigte, betrifft dies vor allem biologisch funktionalisierte Medizinprodukte, neuartige Biopolymere und die zunehmende Verkn\u00fcpfung diagnostischer und therapeutischer Verfahren mit Informationstechnologien. <\/p>\n<p><i><b>Bundesweite Kampagne f\u00fcr Biotechnologie<\/b><br \/>Erstmalig war die BioBilanz als Teil der Kampagne &#8220;biotech-inside&#8221; in einem bundesweiten Rahmen eingebettet. Mit Veranstaltungen in ganz Deutschland m\u00f6chte man mit der Kampagne auch einer breiteren \u00d6ffentlichkeit zeigen, dass biotechnologische Produkte und Verfahren eine zukunftsweisende Grundlage f\u00fcr die Gesundheit, die Ern\u00e4hrung und den Umweltschutz bilden.<\/p>\n<p>BioTOP ist die zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Belange der Biotechnologie in der Hauptstadtregion. BioTOP ist eine gemeinsame Initiative der L\u00e4nder Berlin und Brandenburg in der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH und Teil des Clustermanagements Gesundheitswirtschaft. Ziel ist es, durch Vernetzung aller relevanten Akteure die regionalen Aktivit\u00e4ten in der Biotechnologie zu koordinieren und konkrete Projekte zu initiieren, um die Spitzenposition der Region in der Biotechnologie weltweit auszubauen.<\/p>\n<p>Der Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg e.V. ist ein gemeinn\u00fctziger Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Institutionen und Unternehmen, um die Entwicklung der Biotechnologie in der Region zu f\u00f6rdern.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Am gestrigen Nachmittag haben BioTOP Berlin-Brandenburg und der Biotechnologieverbund bbb e.V. zur j&auml;hrlichen BioBilanz eingeladen, die in diesem Jahr in der Brandenburger Landesvertretung beim Bund<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[3020,1867,3023,3022,3021,3024],"class_list":["post-12738","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-biotechnologieverbund-bbb-ev","supplier-biotop-berlin-brandenburg","supplier-ifp-institut-fuer-produktqualitaet","supplier-mologen-ag","supplier-thermo-fisher-scientific-brahms-gmbh","supplier-tsb-innovationsagentur-berlin-gmbh"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12738"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12738\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12738"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}