{"id":127041,"date":"2023-05-24T07:26:00","date_gmt":"2023-05-24T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=127041"},"modified":"2023-05-17T14:35:08","modified_gmt":"2023-05-17T12:35:08","slug":"projekt-rebiobw-untersucht-das-potenzial-landwirtschaftlicher-nebenprodukte-fur-die-biookonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/projekt-rebiobw-untersucht-das-potenzial-landwirtschaftlicher-nebenprodukte-fur-die-biookonomie\/","title":{"rendered":"Projekt ReBioBW untersucht das Potenzial landwirtschaftlicher Nebenprodukte f\u00fcr die Bio\u00f6konomie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-127070\" width=\"758\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315.jpg 1010w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315-300x162.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315-150x81.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315-768x414.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/csm_hohenlohe_el_2434-1310_d47815d315-400x215.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 758px) 100vw, 758px\" \/><figcaption>\u00a9 Elke Lehnert<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Reststoffe, die bisher auf dem Acker blieben, k\u00f6nnen hochwertig genutzt werden. Die Umlenkung und wirtschaftliche Nutzung dieser Ressourcen erfordert jedoch ein intelligentes Management, da auch diese Stoffstr\u00f6me begrenzt verf\u00fcgbar sind. Mit dem <a href=\"https:\/\/rebiobw.uni-hohenheim.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt ReBioBW<\/a> will das Land erfassen, welche Nebenprodukte und Nebenstr\u00f6me anfallen und in welche Verwertungspfade sie gehen. Die Ergebnisse tragen zum Schlie\u00dfen von Kreisl\u00e4ufen bei und sind eine wichtige Basis f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eUnsere Ressourcen auf dem Planeten sind begrenzt. Gleichzeitig steigt der Bedarf einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung. Deshalb m\u00fcssen wir unsere Wirtschaft auf erneuerbare und recycelbare Rohstoffquellen ausrichten sowie eine zirkul\u00e4re Wirtschaft nach dem Vorbild der Natur etablieren. In diesem Kontext hat die Nutzung von Nebenstr\u00f6men und Nebenprodukten aus der Landwirtschaft gro\u00dfes Potenzial. Reststoffe, die bisher auf dem Acker blieben, k\u00f6nnen hochwertig genutzt werden. Die Umlenkung und wirtschaftliche Nutzung dieser Ressourcen erfordert jedoch ein intelligentes Management, da auch diese Stoffstr\u00f6me begrenzt verf\u00fcgbar sind. Mit dem Projekt ReBioBW wollen wir erfassen, welche Nebenprodukte und Nebenstr\u00f6me anfallen und in welche Verwertungspfade sie gehen. Die Ergebnisse tragen zum Schlie\u00dfen von Kreisl\u00e4ufen bei und sind eine wichtige Basis f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle\u201c, sagte <strong>Peter Hauk MdL, Minister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR)<\/strong>, am Dienstag (02. Mai) in Stuttgart.<\/p><p>\u201eWir wissen, dass Nebenprodukte oft bereits genutzt werden, beispielweise in der Tierhaltung oder der Biogasanlage, oder auf dem Feld verbleiben. Bisher ist jedoch unbekannt, zu welchen Anteilen landwirtschaftliche Nebenprodukte unterschiedlichen Nutzungen zugef\u00fchrt werden. Diese Forschungsl\u00fccke m\u00f6chten wir mit dem Projekt ReBioBW schlie\u00dfen. Mit unserer anonymen Umfrage m\u00f6chten wir erheben, welche Nebenprodukte auf landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-W\u00fcrttemberg anfallen und wie diese momentan genutzt werden. Daraus wird abgeleitet, welche Mengen auf den landwirtschaftlichen Betrieben selbst ben\u00f6tigt werden und welche Mengen f\u00fcr die Bio\u00f6konomie genutzt bzw. nutzbar gemacht werden k\u00f6nnen\u201c, erg\u00e4nzt Frau <strong>Professorin Dr. Franziska Sch\u00fcnemann die Projektleiterin an der Universit\u00e4t Hohenheim<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>In Zeiten knapper Ressourcen m\u00fcsse man die vorhandene Biomasse m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig verwerten, um Nahrungs- und Futtermittel, Materialien und aus den Resten Energie herzustellen. So gelinge es, CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu vermeiden, fossile Rohstoffe zu ersetzen und die nat\u00fcrlichen Ressourcen zu sch\u00fctzen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDurch die Befragung unter den landwirtschaftlichen Betrieben und einer Bedarfsanalyse bei Unternehmen, wollen wir die Etablierung neuer Wertsch\u00f6pfungsnetze und Einkommensm\u00f6glichkeiten unterst\u00fctzen\u201c sagte <strong>Minister Peter Hauk MdL<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Verbundprojekt, in dem die Universit\u00e4t Hohenheim mit dem Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie zusammenarbeitet, setzt Ma\u00dfnahmen der ressort\u00fcbergreifenden <strong><a href=\"https:\/\/mlr.baden-wuerttemberg.de\/de\/unsere-themen\/biooekonomie-und-innovation\/landesstrategie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Landesstrategie Nachhaltige Bio\u00f6konomie Baden-W\u00fcrttemberg (LSNB)<\/a><\/strong> um, mit der Baden-W\u00fcrttemberg zu einer Leitregion f\u00fcr biobasiertes, kreislauforientiertes Wirtschaften entwickelt wird. Die Ergebnisse dienen auch als Grundlage f\u00fcr die zweite Phase der LSNB, die ab 2025 an den Start gehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umfrage ist bis zum 30. Juni 2023 ge\u00f6ffnet. Der Link zur Umfrage wurde mit den Unterlagen zum Gemeinsamen Antrag an landwirtschaftliche Unternehmen in Baden-W\u00fcrttemberg verschickt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergrundinformationen:<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Bio\u00f6konomie<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die sichere Versorgung einer wachsenden Weltbev\u00f6lkerung mit gesunden Lebensmitteln, die gleichzeitige Erschlie\u00dfung erneuerbarer und recycelbarer Rohstoffquellen zur stofflichen und energetischen Nutzung und der notwendige Schutz der Prim\u00e4rressourcen Wasser, Luft und Boden sowie der Biodiversit\u00e4t erfordern innovative Ans\u00e4tze, die die Gesamtprozesse betrachten. Angesichts dieser Herausforderungen ist ein \u00f6konomisches Denken und Handeln gefordert, welches eine regenerative Ausrichtung f\u00f6rdert und eine zirkul\u00e4re Wirtschaft nach dem Vorbild der Natur erm\u00f6glicht. Die wissensbasierte Bio\u00f6konomie, also die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, bietet L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr diese Herausforderungen und kann gleichzeitig die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit Baden-W\u00fcrttembergs als Wirtschaftsstandort st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Agrar-, Forst- und Ern\u00e4hrungssysteme der Zukunft<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Land-, Forst- und Ern\u00e4hrungswirtschaft werden durch die Einbeziehung moderner Schl\u00fcsseltechnologien bislang unzureichend genutzte Seitenstr\u00f6me einer h\u00f6heren Wertsch\u00f6pfung zugef\u00fchrt. Zudem wird an neuen L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fcr die Prim\u00e4rproduktion gearbeitet, die eine nachhaltige, regionale Versorgung mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln sicherstellen. Neue funktionale Materialien aus biogenen Rohstoffen kommen bei hochwertigen Anwendungen zum Einsatz, zum Beispiel in Verpackungen jedoch auch im Leichtbau und in Textilien. Die energetische Verwertung nachwachsender Rohstoffe und landwirtschaftlicher Nebenstr\u00f6me in Biogasanlagen leistet Beitr\u00e4ge zu einer flexiblen und bedarfsgerechten Energieversorgung. Durch moderne Produktions- und Konversionsverfahren und eine konsequente N\u00e4hrstoffr\u00fcckf\u00fchrung tr\u00e4gt die Bio\u00f6konomie zum Schutz der nat\u00fcrlichen Ressourcen, der Biodiversit\u00e4t und des Klimas bei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reststoffe, die bisher auf dem Acker blieben, k\u00f6nnen hochwertig genutzt werden. 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