{"id":126748,"date":"2023-05-17T07:26:00","date_gmt":"2023-05-17T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=126748"},"modified":"2023-05-12T10:45:11","modified_gmt":"2023-05-12T08:45:11","slug":"bioplastik-mehrweg-co-wie-nachhaltig-kann-verpackung-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioplastik-mehrweg-co-wie-nachhaltig-kann-verpackung-sein\/","title":{"rendered":"Bioplastik, Mehrweg &#038; Co.: Wie nachhaltig kann Verpackung sein?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Unser Verpackungsm\u00fcll bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau. Ganz darauf verzichten kann man nicht immer. Sind Bioplastik und -kunststoff eine Alternative &#8211; oder doch eher Papier? Wie umweltfreundlich sind Mehrweg-Systeme? Und kommt man in einigen Bereichen vielleicht doch ganz ohne Verpackung aus? Ein \u00dcberblick.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.mdr.de\/nachrichten\/muell-282-resimage_v-variantBig24x9_w-1024.jpg?version=15977\" alt=\"Ein M\u00fcllwagen kippt Restm\u00fcll in die Mechanische Abfallbehandlungsanlage auf der M\u00fclldeponie \" title=\"Ein M\u00fcllwagen kippt Restm\u00fcll in die Mechanische Abfallbehandlungsanlage auf der M\u00fclldeponie  | Bildrechte: dpa\"\/><figcaption>Das Aufkommen von Verpackungsm\u00fcll in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau.&nbsp;Bildrechte: dpa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Deutschland fielen im Jahr 2020 insgesamt 18,8 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an. Pro Kopf entspricht dies durchschnittlich 225,8 Kilogramm Verpackungsabfall.<br><br>Seit 2010 ist der Verpackungsverbrauch kontinuierlich um 17,9 Prozent gestiegen. Das zeigen die j\u00fcngsten Zahlen des Umweltbundesamts zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland.<br><br>Private Haushalte verursachen von der Gesamtmenge 54 Prozent, also \u00fcber 8,7 Millionen Tonnen beziehungsweise 104,9 Kilogramm pro Kopf.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biokunststoff &#8211; was ist dran an biologisch abbaubaren Einwegverpackungen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nicht immer den eigenen Kaffeebecher oder die eigene Brotdose mit sich herumschleppen zu m\u00fcssen &#8211; eine praktische Angelegenheit. Sind Assietten und Verpackungen als &#8220;biologisch abbaubar&#8221; oder gar &#8220;Biokunststoff&#8221; gekennzeichnet, f\u00fchlen sich viele Verbraucher auf der sicheren Seite.&nbsp;<br><br>Doch der Schein tr\u00fcgt. Bereits im Jahr 2012 titelt das Umweltbundesamt: &#8220;Biokunststoffe nicht besser&#8221;. Der Grund f\u00fcr diese Aussage: &#8220;Bioplastik&#8221; und &#8220;Biokunststoff&#8221; sind keine gesch\u00fctzten Begriffe. Woraus die sogenannten Bio-Verpackungen hergestellt sind und vor allem zu welchem Prozentsatz, ist nicht festgelegt. Bioabbaubar k\u00f6nnen sie sein, m\u00fcssen es aber nicht. Und: Ein Kunsttoff, der als bioabbaubar gekennzeichnet ist, kann trotzdem erd\u00f6lbasiert hergestellt worden sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg\" alt=\" Praktisch, aber \u00e4u\u00dferst umweltsch\u00e4dlich: Einweg-Assietten vom Imbiss. \" class=\"wp-image-126781\" width=\"736\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg 1472w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-112-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><figcaption>Praktisch, aber \u00e4u\u00dferst umweltsch\u00e4dlich: Einweg-Assietten vom Imbiss.&nbsp;Bildrechte: IMAGO \/ Gottfried Czepluch<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bioplastik kann nicht recycelt werden<\/h3>\n\n\n\n<p>Deshalb sind Kunststoffe aus Pflanzen wie Zucker, Kartoffeln oder Mais nicht unbedingt umweltfreundlicher. Und: Sie lassen sich kaum recyceln. Aus dem &#8220;gelben Sack&#8221; m\u00fcssen sie aussortiert und letztlich verbrannt werden. Zudem ist der Anbau von Pflanzen f\u00fcr die Kunststoffproduktion h\u00e4ufig mit verst\u00e4rktem Pestizideinsatz verbunden und findet in Monokulturen statt.&nbsp;<br><br>Gelangen sogenannte Biokunststoffe in die Umwelt, verbleiben sie dort sehr lange und sind genauso sch\u00e4dlich wie Roh\u00f6l-Kunststoffe. Auch Tragetaschen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen sind nicht umweltfreundlich. Sie bauen sich in der Natur kaum ab und sie verleiten zu unsachgerechter Entsorgung. Im Biom\u00fcll haben diese T\u00fcten nichts verloren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Papier statt Plastik?<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch von Plastik auf Papier umzusteigen, ist keine L\u00f6sung. Zum einen d\u00fcrfen auch Papierverpackungen wegen langer Abbauzeiten, Druckfarben und Kunststoffbeschichtungen nicht in der Umwelt landen &#8211; zum gr\u00f6\u00dften Teil nicht einmal im Altpapier. Zum anderen w\u00fcrde der Umstieg auf Papier und Pappe den Druck auf die W\u00e4lder weltweit erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einweggeschirr aus Naturmaterialien<\/h3>\n\n\n\n<p>Naturmaterialien wie Zuckerrohr, Palmbl\u00e4tter, Bambus und Weizenkleie sind nur bedingt eine Alternative zu Plastik. Aufgrund aufw\u00e4ndiger Herstellungsprozesse und langer Transportwege ist eine \u00f6kobilanzielle Beurteilung von Verpackungsmaterialien und Einweggeschirr aus Naturstoffen im Vergleich zu Kunststoff kompliziert.<br><br>Viele Angebote sind aus Umweltsicht kritisch zu hinterfragen: Wie chemikalien- oder energieintensiv ist die Weiterbearbeitung und wof\u00fcr stehen die Rohstoffe nicht mehr zur Verf\u00fcgung, wenn sie f\u00fcr Einwegprodukte genutzt werden? Trotz des aktuellen Booms werden Naturmaterialien wegen der hohen Kosten Nischenprodukte bleiben, prognostiziert die Gesellschaft f\u00fcr Verpackungsmarktforschung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrweg statt Einweg<\/h3>\n\n\n\n<p>Fast die H\u00e4lfte der in Deutschland erh\u00e4ltlichen Getr\u00e4nke wird in umweltfreundlichen&nbsp;Mehrwegflaschen&nbsp;verkauft. Glasflaschen k\u00f6nnen bis zu 50 Mal wiederverwendet werden und sparen im Vergleich zu&nbsp;Einweg-Plastikflaschen&nbsp;unn\u00f6tige Abfallmengen ein. Sind sie nicht mehr nutzbar, k\u00f6nnen sie recycelt werden. Das erfordert allerdings sehr viel Energie.<br><br>Mehrweg-PET-Flaschen haben sogar eine noch bessere \u00d6kobilanz. Sie k\u00f6nnen zwar nur bis zu 25 Mal wiederverwendet werden, haben aber ein deutlich niedrigeres Gewicht. Das schl\u00e4gt sich u.a. im CO2-Aussto\u00df beim Transport der Flaschen nieder.<br><br>\u00dcbrigens: Wer Leitungswasser trinkt, verzichtet sogar vollst\u00e4ndig auf Verpackungen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg\" alt=\"K\u00f6nnen bis zu 50 Mal neu bef\u00fcllt werden: Mehrwegflaschen aus Glas. \" class=\"wp-image-126783\" width=\"706\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg 1472w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-110-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 100vw, 706px\" \/><figcaption>K\u00f6nnen bis zu 50 Mal neu bef\u00fcllt werden: Mehrwegflaschen aus Glas.&nbsp;Bildrechte: IMAGO \/ Gottfried Czepluch<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die beste Verpackung ist keine Verpackung<\/h3>\n\n\n\n<p>V\u00f6llig unverpackt k\u00f6nnen nicht nur Leitungswasser, sondern auch Obst und Gem\u00fcse eingekauft werden. Wer bewusst zu unverpacktem Obst und Gem\u00fcse greift, spart wertvolle&nbsp;Rohstoffe.<br><br>Hinzu kommt, dass bei Produkten ohne Verpackung die Menge frei w\u00e4hlbar ist. Das hilft beim Portionieren &#8211; und dabei, sp\u00e4ter keine verdorbenen Lebensmittel entsorgen zu m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg\" alt=\" Wer unverpackt einkauft, kann besser portionieren und spart jede Menge M\u00fcll. \" class=\"wp-image-126784\" width=\"693\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472.jpg 1472w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-300x190.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-1024x650.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-150x95.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-768x487.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/verpackungsmuell-114-resimage_v-variantBig1xN_w-1472-400x254.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><figcaption>Wer unverpackt einkauft, kann besser portionieren und spart jede Menge M\u00fcll.&nbsp;Bildrechte: IMAGO \/ Shotshop<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachf\u00fcllen &#8211; und Verpackung sparen<\/h3>\n\n\n\n<p>Kann man auf Verpackung nicht verzichten, sollte sie zumindest effizient und nachf\u00fcllbar sein. Das ist bislang vor allem f\u00fcr Kosmetikprodukte m\u00f6glich. Ob der Pumpspender f\u00fcr Fl\u00fcssigseife oder ein aufwendig gestaltetes Puderd\u00f6schen &#8211; zahlreiche Kosmetikfirmen bieten zumindest verpackungsarme Nachf\u00fcllpackungen an.<br><br>In sogenannten Unverpackt-L\u00e4den gibt es sogar s\u00e4mtliche Waren des t\u00e4glichen Bedarfs ohne Verpackung. Abgef\u00fcllt wird in Beh\u00e4lter, die die Kunden selbst mitbringen. Der Nachteil: Die Auswahl an Produkten ist beschr\u00e4nkt und meist deutlich teurer als in Superm\u00e4rkten und Discountern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Verpackungsm\u00fcll bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau. Ganz darauf verzichten kann man nicht immer. Sind Bioplastik und -kunststoff eine Alternative &#8211; oder doch eher Papier? Wie umweltfreundlich sind Mehrweg-Systeme? Und kommt man in einigen Bereichen vielleicht doch ganz ohne Verpackung aus? Ein \u00dcberblick. 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