{"id":126297,"date":"2023-05-09T07:20:00","date_gmt":"2023-05-09T05:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=126297"},"modified":"2023-05-03T12:41:05","modified_gmt":"2023-05-03T10:41:05","slug":"co2bioclean-startup-verwandelt-co2-in-biologisch-abbaubaren-kunststoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/co2bioclean-startup-verwandelt-co2-in-biologisch-abbaubaren-kunststoff\/","title":{"rendered":"CO2BioClean: Startup verwandelt CO2 in biologisch abbaubaren Kunststoff"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>CO2 zu PHA \u2013 das ist die Kurzformel des deutschen Startups&nbsp;<a href=\"https:\/\/co2bioclean.com\/\">CO2BioClean<\/a>&nbsp;aus Wiesbaden. Die beiden Gr\u00fcnder:innen Fabiana Fantinel und Alessandro Carfagnini haben den Trick heraus, um das f\u00fcrs Weltklima so gef\u00e4hrliche Kohlenstoffdioxid zu biologisch abbaubarem Kunststoff zu verarbeiten. Damit will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: CO2 aus der Atmosph\u00e4re nutzbar machen, und einen biologischen Kunststoff als Alternative zu Plastik aus Erd\u00f6l bieten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36.png\" alt=\"Fabiana Fantinel und Alessandro Carfagnini, Gr\u00fcnder von CO2BioClean.\" class=\"wp-image-126313\" width=\"698\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36.png 931w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36-300x169.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36-150x85.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36-768x434.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/05\/Bildschirmfoto-2023-05-03-um-11.10.36-400x226.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px\" \/><figcaption>Fabiana Fantinel und Alessandro Carfagnini, Gr\u00fcnder von CO2BioClean. \u00a9 CO2BioClean<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Weiterentwicklung der Technologie holen sich die Gr\u00fcnder:innen nun eine Seed-Finanzierung von der BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, dem europ\u00e4ischen EIC Fund und der Ghazan Commodities GmbH. Ziel ist nun die Errichtung einer 350-Liter-Versuchsanlage, weil bisher nur ein 10-Liter-Prototyp vorliegt und der Kunststoff demnach nur in sehr kleinen Mengen produziert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Prozess vom CO2 zum Kunststoff sieht so aus: Zuerst wird das Kohlenstoffdioxid bei den Verursacher:innen eingefangen, also etwa bei Industrieanlagen. Dieser Prozess ist bereits bekannt und teilweise etabliert \u2013 \u00fcberall wird in Carbon-Capture- bzw. Direct-Air-Capture-Verfahren investiert (v.a. durch die \u00d6lindustrie). In einem zweiten Schritt wird das CO2 dann in einem Fermentationsverfahren mit Hilfe von Bakterien weiter verarbeitet. So soll man aus eineinhalb Kilogramm CO2 ein Kilogramm des Biopolymers Polyhydroxyalkanoat (PHA) herstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fermentation als Schl\u00fcsselprozess<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eDer EIC-Fonds hat sich als eine starke Kraft bei den EU-Investitionen im Bereich der Spitzentechnologie etabliert. Diese einzigartige Form der Finanzierung \u00fcber den EIC \u2013 eine Kombination aus Zusch\u00fcssen und Kapitalbeteiligungen \u2013 erweist sich f\u00fcr die vielversprechendsten europ\u00e4ischen Unternehmen wie CO2BioClean als \u00e4u\u00dferst attraktiv und gibt ihnen die Mittel an die Hand, ihre Gesch\u00e4fte in Europa zu entwickeln und auszubauen\u201c, so der bekannte Investor Hermann Hauser, der Mitglied des Verwaltungsrats des EIC-Fonds ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Fermentation ist f\u00fcr CO2-verarbeitenden Startups ein sehr zentraler Prozess. So etwa arbeitet das \u00f6sterreichische Startup Arkeon daran, CO2 mit Hilfe von Gasfermentation und Mikroben in Aminos\u00e4uren und damit letztendlich Nahrung umzuwandeln. Fermentierung kommt auch beim finnischen Startup Solar Foods zum Einsatz, das auf die Herstellung von Protein aus CO2 abzielt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>CO2 zu PHA \u2013 das ist die Kurzformel des deutschen Startups&nbsp;CO2BioClean&nbsp;aus Wiesbaden. Die beiden Gr\u00fcnder:innen Fabiana Fantinel und Alessandro Carfagnini haben den Trick heraus, um das f\u00fcrs Weltklima so gef\u00e4hrliche Kohlenstoffdioxid zu biologisch abbaubarem Kunststoff zu verarbeiten. 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