{"id":12549,"date":"2011-04-27T00:00:00","date_gmt":"2011-04-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110429-06n"},"modified":"2011-04-27T00:00:00","modified_gmt":"2011-04-26T22:00:00","slug":"bio-nrw-unterstuetzt-nordrhein-westfaelische-biotech-unternehmen-beim-marktzugang-indien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-nrw-unterstuetzt-nordrhein-westfaelische-biotech-unternehmen-beim-marktzugang-indien\/","title":{"rendered":"BIO.NRW unterst\u00fctzt nordrhein-westf\u00e4lische Biotech-Unternehmen beim Marktzugang Indien"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine durchweg positive Bilanz ziehen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der diesj\u00e4hrigen Unternehmerreise NRW goes to India vom 19. bis 26. Februar 2011. Gemeinsam mit, dem Clustermanagement BIO.NRW nahmen die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Biotech-Unternehmen evocatal GmbH, Protagen AG und Taros Chemicals GmbH &#038; Co. KG sowie die Abteilungsleiterin f\u00fcr Forschung und Technologie des NRW-Innovationsministeriums, Dr. Beate Wieland, an der Reise Teil. Unterst\u00fctzt von der Landesregierung und unter Federf\u00fchrung der IHK D\u00fcsseldorf hat BIO.NRW die Gruppe Biotechnologie als eine von zwei Fachgruppen organisiert, um vor Ort ein spezifisches Besuchsprogramm und gezielte Kooperationsgespr\u00e4che in Mumbai, Hyderabad, Pune und Delhi zu erm\u00f6glichen.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Weg nach Indien zu ebnen, ist unser Anliegen&#8221;, so Landesclustermanager f\u00fcr Biotechnologie, Dr. Bernward Garthoff zu den Gr\u00fcnden f\u00fcr diese zweite Unternehmerreise nach Indien in Begleitung von BIO.NRW. &#8220;Bei einem Wirtschaftswachstum von fast 10% und einer besonders starken Branchenentwicklung im Bereich Biotechnologie sind die Kooperationsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr beide Seiten fast unbegrenzt.&#8221;, so Garthoff weiter.<\/p>\n<p>Auch das politische Umfeld spricht derzeit f\u00fcr den weiteren Ausbau der Verbindungen zwischen Deutschland und Indien: bei einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Indiens Regierungschef Manmohan Singh im Dezember des vergangenen Jahres wurde beschlossen, das Handelsvolumen zwischen den beiden L\u00e4ndern bis 2012 um 50% zu steigern. Merkel nannte es ein &#8220;anspruchsvolles Ziel&#8221;, den Handelsumfang von derzeit 13 Milliarden auf 20 Milliarden Euro auszudehnen. Hierzu werden Regierungsdelegationen von beiden L\u00e4ndern mit sieben Bundesministern, unter der F\u00fchrung der Bundeskanzlerin, in den n\u00e4chsten Monaten zusammentreffen.<\/p>\n<p>Die Biotech-Fachgruppe nutzte die Chance w\u00e4hrend der BioAsia, der Leitmesse f\u00fcr die Life-Science-Branche in Hyderabad, mit potenziellen indischen Gesch\u00e4ftspartnern intensive Kooperations-Gespr\u00e4che zu f\u00fchren. Dabei wurde deutlich, dass Indien f\u00fcr Biotechunternehmen ein wesentlicher Zukunftsmarkt ist, insbesondere in den Bereichen Auftragsforschung, Produktion, Klinische Studien, Toxikologie-Pr\u00fcfungen bei Medikamententwicklung und Pflanzenbiotechnologie. An der Konferenz der BioAsia nahmen auch namhafte nordrhein-westf\u00e4lische Wissenschaftler teil. So zeigte Prof. Dr. J\u00fcrgen Hescheler von der Universit\u00e4t K\u00f6ln in seinem Vortrag zu pluripotenten Stammzellen (IPS) Wege f\u00fcr eine verbesserte Krebsfr\u00fcherkennung und -therapie. Prof. Dr. Helmut Meyer von der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum vertiefte Einblicke in den Stand der Forschung auf dem Gebiet der Neurodegenerativen Erkrankungen und der Kooperationen AlzBioIndigo, einem EU-Indien-Projekt zur Beschleunnigung der Entwicklung neuer molekularer Biomarker f\u00fcr die Alzheimer-Kranheit.<\/p>\n<p>Auf die Frage nach den Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung der indischen Pharmabranche nannte Dr. Kallam Anji Reddy, Gr\u00fcnder und CEO von Dr. Reddy&#8217;s Labs, dem zweitgr\u00f6\u00dften indischen Pharmaunternehmen, insbesondere den B\u00fcrokratieabbau, den weiteren Ausbau der Infrastruktur in Hyderabad und den anderen indischen Biotech-Hotspots. Dass insbesondere Hyderabad ein interessanter Biotech-Standort f\u00fcr nordrhein-westf\u00e4lische Unternehmen ist, zeigen eindrucksvolle Technologieparks, wie der auf Life Sciences konzentrierte ICICI Knowledge Park im Genome Valley, in dem zahlreiche kleine und gr\u00f6\u00dfere Biotech-Unternehmen aus Europa, wie demn\u00e4chst auch die in K\u00f6ln ans\u00e4ssige Lonza AG Niederlassungen er\u00f6ffnen werden.<\/p>\n<p>&#8220;Indien hat kreative und gut ausgebildete Fachkr\u00e4fte mit einem exzellentem theoretischen Wissen&#8221;, bilanzierte die Biotech-Fachgruppe nach gezielten Unternehmensbesuchen. &#8220;Es ist eine Chance f\u00fcr die indischen Fachkr\u00e4fte in deutschen Unternehmen zu arbeiten, da den Young Professionals oft die praktische Erfahrung noch fehlt. F\u00fcr die Unternehmen ist es eine Herausforderung, diese Spezialisten dauerhaft zu gewinnen&#8221;. Aufgrund der aussichtsreichen Kontakte, die bisher mit indischen Unternehmen gekn\u00fcpft werden konnten und aufgrund des gro\u00dfen Interesses von NRW-Unternehmen, wird an eine weitere Delegationsreise im Herbst 2011 gedacht &#8211; erste Unternehmen haben bereits ihr Interesse angemeldet. Weitere Interessenten wenden sich gerne an BIO.NRW Cluster Biotechnologie Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine durchweg positive Bilanz ziehen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der diesj&auml;hrigen Unternehmerreise NRW goes to India vom 19. bis 26. Februar 2011. 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