{"id":12534,"date":"2011-05-12T00:00:00","date_gmt":"2011-05-11T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110512-01n"},"modified":"2011-05-12T00:00:00","modified_gmt":"2011-05-11T22:00:00","slug":"biokunststoffe-knacken-2011-die-1-millionen-tonnen-marke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokunststoffe-knacken-2011-die-1-millionen-tonnen-marke\/","title":{"rendered":"Biokunststoffe knacken 2011 die 1-Millionen-Tonnen-Marke"},"content":{"rendered":"<p><b>Die weltweiten Produktionskapazit\u00e4ten fu&#776;r Biokunststoffe werden sich zwischen 2010 und 2015 mehr als verdoppeln. Voraussichtlich bereits 2011 u&#776;berschreiten die Kapazit\u00e4ten die 1-Million-Tonnen-Schwelle. Dies besagt eine aktuelle Studie, die der Branchenverband European Bioplastics heute in Kooperation mit der FH Hannover auf der interpack in Du&#776;sseldorf pr\u00e4sentiert hat.<\/b><\/p>\n<p>Von rund 700.000 Tonnen im Jahr 2010 steigt die Produktionskapazit\u00e4t fu&#776;r Biokunststoffe voraussichtlich auf rund 1,7 Millionen Tonnen bis 2015. Im laufenden Jahr zeichnet sich zudem eine bedeutende Schwelle ab: Bereits im ersten Halbjahr 2011 bestehen Produktionskapazit\u00e4ten fu&#776;r u&#776;ber 900.000 Tonnen. Die Millionen-Tonnen-Marke ist nah und k\u00f6nnte noch dieses Jahr von der Biokunststoffindustrie u&#776;berschritten werden. &#8220;Der erfreulich positive Trend der Produktionskapazit\u00e4ten l\u00e4sst uns vermuten, dass die vorgelegten Zahlen in den kommenden Jahren sogar u&#776;bertroffen werden&#8221;, erkl\u00e4rt Hasso von Pogrell, Gesch\u00e4ftsfu&#776;hrer von European Bioplastics.<\/p>\n<p>Ein weiterer Wandel zeigt sich bei der Zusammensetzung des globalen Produktionsvolumens ab. 2010 stellte die Biokunststoffbranche mit rund 400.000 Tonnen u&#776;berwiegend biologisch abbaubare Materialien her (vgl. 300.000 Tonnen biobasierter Standardkunststoffe). Dieses Verh\u00e4ltnis kehrt sich &#8211; trotz allgemeinen Wachstums &#8211; in den kommenden Jahren um: &#8220;Unsere Marktstudie zeigt, dass die biobasierten Standardkunststoffe 2015 den Gro\u00dfteil der Produktionskapazit\u00e4ten mit insgesamt rund einer Million Tonnen stellen werden. Die biologisch abbaubaren Materialien wachsen jedoch ebenfalls deutlich, und stehen dann bei etwa 700.000 Tonnen&#8221;, erkl\u00e4rt Professor Dr.-Ing. Hans-Josef Endres von der Fachhochschule Hannover.<\/p>\n<p>Grundlegend fu&#776;r das rasante Wachstum ist die rasche Ausbreitung von Biokunststoffen in immer mehr Anwendungsgebieten. Von Verpackungen u&#776;ber den Automobilbereich bis zu Spielzeugen, Teppichen und elektronischen Komponenten &#8211; Biokunststoffe sind gefragt wie nie. Die stark wachsende Gruppe biobasierter Standardkunststoffe finden z.B. im Verpackungsmarkt starken Anklang. Mehrere gro\u00dfe Markenartikler, wie Danone, und Coca-Cola, haben Produkte auf den Markt gebracht.<\/p>\n<p>Europa ist der weltweit gr\u00f6\u00dfte und interessanteste Absatzmarkt fu&#776;r Biokunststoffe und fu&#776;hrend in Forschung und Entwicklung. Die Menge der Produktionsanlagen w\u00e4chst hingegen in Asien und Su&#776;damerika am st\u00e4rksten. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Industriestandorte muss daher durch verbesserte Rahmenbedingungen gest\u00e4rkt werden. European Bioplastics fordert die Politik zur Unterstu&#776;tzung der heimischen Biokunststoffindustrie auf. Wer sich genauere Einblicke in die Welt der Biokunststoffe verschaffen m\u00f6chte, kann bis zum 18. Mai European Bioplastics sowie u&#776;ber 40 Firmen der Branche auf der interpack in Du&#776;sseldorf (Deutschland) treffen. European Bioplastics bietet in Halle 9 am Stand 9E02 Expertentalks, Hintergrundinformationen und ausfu&#776;hrliche Gelegenheiten zum Netzwerken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die weltweiten Produktionskapazit&auml;ten fu&#776;r Biokunststoffe werden sich zwischen 2010 und 2015 mehr als verdoppeln. Voraussichtlich bereits 2011 u&#776;berschreiten die Kapazit&auml;ten die 1-Million-Tonnen-Schwelle. 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