{"id":12526,"date":"2011-05-18T00:00:00","date_gmt":"2011-05-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110518-02n"},"modified":"2011-05-18T00:00:00","modified_gmt":"2011-05-17T22:00:00","slug":"grne-textilien-in-der-schweiz-bio-cest-chic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/grne-textilien-in-der-schweiz-bio-cest-chic\/","title":{"rendered":"Gr&uuml;ne Textilien in der Schweiz: &#8220;Bio, c&#8217;est chic!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Nirgendwo werden so viele &#8220;gr\u00fcne&#8221; Textilien verkauft wie in der Schweiz. Und das Angebot w\u00e4chst. Gemessen an der weltweiten Baumwollproduktion macht Biobaumwolle zwar erst gut ein halbes Prozent aus \u2013 doch der Anteil steigt. Denn das Gesch\u00e4ft mit umwelt- und sozial\u00advertr\u00e4glich produzierten Textilien boomt. 2008 wurden weltweit rund 3,5 Milliarden Franken mit dem Verkauf von Textilien aus Bio\u00adbaumwolle umgesetzt. Das sind gut 60 Prozent mehr als im Vorjahr.<\/b><\/p>\n<p>Eine Spitzenposition nimmt die Schweiz ein: F\u00fcnf Prozent aller Baumwolltextilien, die hierzulan\u00adde \u00fcber die Ladentische gehen, stammen aus kon\u00adtrol\u00adliert biologi\u00adschem Anbau (kbA). In keinem anderen Land der Welt werden pro Kopf mehr \u00abgr\u00fcne\u00bb Textilien verkauft.<\/p>\n<p>Coop, die neben Wal-Mart, C&#038;A, Nike, H&#038;M und Zara zu den weltweit zehn gr\u00f6ssten H\u00e4ndlern von Bio\u00adtex\u00adtilien geh\u00f6rt, l\u00e4sst bereits 55 Prozent ihres Supermarktsortiments nach den strengen kbA-Richtlinien produzieren. Bei der Migros bel\u00e4uft sich der Anteil an Kleidern und Heimtextilien aus Biobaum\u00adwolle derzeit auf f\u00fcnf Prozent, das Angebot wird aber laufend ausgebaut. Und auch der Fairtrade-Pionier Switcher will den Anteil an Biobaumwolltextilien in den kommenden zwei Jahren &#8220;massiv vergr\u00f6ssern&#8221;; heute liegt er bei 25 Prozent. <\/p>\n<p><b>Lohndumping und Kinderarbeit<\/b><br \/>&#8220;Wir rechnen damit, dass mit dem Nachfragedruck neue Grossverteiler und Marken auf uns zukommen werden&#8221;, sagt Matthias Herfeldt vom Hilfs\u00adwerk Helvetas, das in verschiedenen Entwicklungsl\u00e4ndern Bio\u00adbaum\u00adwollprojekte betreibt. Neben Switcher, Migros und Hess Natur bezieht neuerdings auch Manor Baumwolle aus Helvetas-Projekten.<\/p>\n<p>Von der gr\u00f6sse\u00adren Nachfrage profitieren sollen vor allem die Bauern. &#8220;F\u00fcr konventionelle Baumwolle erh\u00e4lt ein malischer Bauer knapp 50 Rap\u00adpen pro Kilo, f\u00fcr fair gehandelte Biobaumwolle sind es 80 Prozent mehr&#8221;, sagt Herfeldt.<\/p>\n<p>Der Preiskampf ist hart. F\u00fcr Baumwolle wird auf dem Weltmarkt immer weniger bezahlt. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind die Agrarsubventionen in den Industriestaaten. Mit der hoch\u00adsub\u00adven\u00adtio\u00adnier\u00adten Ware aus Euro\u00adpa oder den USA kann Baumwolle aus Entwicklungsl\u00e4ndern nicht konkurrieren, und ohne Unterst\u00fctzungs\u00adgel\u00adder k\u00f6nnen die Bauern kaum kostendeckend produzieren.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk legen Hilfsorganisationen wie Helvetas und Swissaid auf die Anbaupraktiken. Denn die herk\u00f6mmliche Baum\u00adwoll\u00adproduktion belastet Mensch und Um\u00adwelt massiv. Um ein Kilogramm Baum\u00adwollfasern zu produzieren, wer\u00adden zwischen 7.000 und 20.000 Liter Wasser ben\u00f6tigt, in Gebieten mit besonders verschwenderischen Systemen der Oberfl\u00e4chenbew\u00e4sserung sind es bis zu 30.000 Liter. <\/p>\n<p>Gigantisch ist auch die Menge der auf den Baumwollplantagen gespritzen Pestizide: Diese machen rund ein F\u00fcnftel des j\u00e4hrlichen Weltverbrau\u00adchs aus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wer\u00adden jedes Jahr drei Millionen Menschen durch ex\u00adzessi\u00adven Che\u00admieeinsatz auf den Plan\u00adtagen vergiftet. Auch die Arbeits\u00adbedin\u00adgun\u00adgen auf den Plantagen und in den Kleiderfabriken lassen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig: Kinderarbeit, fehlende Sozialversicherungen und Lohn\u00addumping sind an der Tagesordnung.<\/p>\n<p><b>Kunden wollen Transparenz<\/b><br \/>Die entwicklungspolitische Organisation &#8220;Erkl\u00e4rung von Bern&#8221; hat letztes Jahr 23 Schweizer Firmen im Hinblick auf ihre soziale Verantwortung unter die Lupe genommen. Als &#8220;vorbildlich&#8221; bewertete sie Switcher und Coop Natura\u00adline; als &#8220;Mitl\u00e4ufer&#8221; unter anderen Mi\u00adgros, Coop, Manor, Charles V\u00f6gele, Intersport und Calida; als &#8220;Ignoranten&#8221; Firmen wie Beldona, Schild und Tally Weijl. Immerhin: J\u00fcngst haben sich Grossfirmen wie Adidas, Gap, Ikea und H&#038;M mit dem WWF zur &#8220;Better Cotton Initia\u00adtive&#8221; zusammengeschlossen &#8211; mit dem Ziel, die nachhaltige und soziale Baum\u00adwollproduktion zu f\u00f6rdern. Bereits 2010 soll die &#8220;bessere&#8221; Baumwolle auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Weder Bio- noch Fairtrade-Label sagen aber etwas \u00fcber die Klima\u00adbilanz eines Kleidungsst\u00fccks aus. Richtig &#8220;sauber&#8221; sind streng genommen nur Kleider, die auch klimaneutral produziert werden. Diesen Anspruch erf\u00fcllt etwa das T-Shirt &#8220;Bao&#8221; von Switcher. Im Internet l\u00e4sst sich &#8722; eine weltweite Novit\u00e4t \u2013 der Herstellungs\u00adprozess l\u00fcckenlos verfolgen. &#8220;Die Kunden wollen Transparenz, und zwar in allen Bereichen&#8221;, begr\u00fcndet Bruno Barth von Switcher den Schritt.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt seiner Haut zuliebe sollte man auf &#8220;gr\u00fcne&#8221; Mode setzen. Denn bei der Verarbeitung der Textilien ist eine Flut von Chemikalien im Spiel: Rund 8.000 Hilfsmit\u00adtel und 4.000 Farbstoffe werden eingesetzt. Bio\u00adlabels garantieren, dass nur haut- und \u00adumweltfreundliche Stoffe verwendet wer\u00adden. Bei herk\u00f6mmlich produzierten Textilien besteht die Gefahr, dass W\u00e4sche zu &#8220;Reizw\u00e4sche&#8221; wird.<\/p>\n<p><b>Auf diese Bezeichnungen k\u00f6nnen Sie setzen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Kontrolliert biologischer Anbau (kbA):<\/b> Baumwolle, die mit dem Pr\u00e4dikat \u00abkbA\u00bb ausgezeichnet ist, muss nach den Kriterien der euro\u00adp\u00e4\u00adischen Bioverordnung angebaut werden. Die Einhaltung der Kriterien wird j\u00e4hrlich von einer unabh\u00e4ngigen Instanz kontrolliert. Die Verwendung von gentechnisch ver\u00e4nderten Organismen ist verboten.\n<\/li>\n<li><b>Bio Cotton<\/b>, das Label von Switcher, steht hier exemplarisch f\u00fcr kbA-Angebote. Kleider aus Biobaum\u00adwolle \u2013 mit jeweils eigenen Logos \u2013 gibt es unter anderem auch bei Hess Natur, Manor, H&#038;M, C&#038;A.\n<\/li>\n<li><b>Coop Naturaline<\/b> bezeichnet Coop- Kollektionen aus kontrollierter Baumwolle (kbA). Die Fasern stammen aus den \u00adF\u00f6rderprojekten der Schweizer Stiftung bioRe. \u00adEntlang der gesamten Warenkette werden \u00adUmwelt- und Sozialstandards kontrolliert. Die Deklaration \u00abfair trade\u00bb auf dem Logo ist eine Selbstdeklaration von Coop.\n<\/li>\n<li>Die <b>Max-Havelaar-Stiftung<\/b> ist dem Netzwerk von Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) \u00adan\u00ad\u00adge\u00adschlossen. Die ausgezeichneten Artikel sind aus Baumwolle aus konventionellem oder biologischem Anbau hergestellt, der den Bauern gerechte Arbeits- und Handelsbedingungen garan\u00adtiert. Es gelten auch soziale Mindestanforderungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten in den Fabriken.\n<\/li>\n<li><b>Migros Engagement Eco<\/b>: Das Label entsprach urspr\u00fcnglich dem \u00d6ko-Tex-100-Label, das ausschliesslich f\u00fcr einen Materialtest steht und nur garan\u00adtiert, dass bestimmte krebs\u00aderregende und aller\u00adgene Stoffe im fertigen \u00adKleidungsst\u00fcck nicht enthalten sind. Neuerdings werden auch soziale Aspekte wie \u00adzum Beispiel Arbeits\u00ad\u00adsicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ber\u00fccksichtigt. Dabei handelt es sich um eine Selbstdeklaration von Migros.\n<\/li>\n<li><b>Fairtrade<\/b>: Die Fair Trade Labelling Organisationen (FLO) haben sich in Europa unter diesem Label zusammengeschlossen und b\u00fcrgen f\u00fcr fairen und gleichberechtigten Handel. Das heisst: Existenz sichernde, kostendeckende Preise, stabile Vertr\u00e4ge und teilweise Vorfinanzierungen. FLO erarbeitet derzeit einen Standard f\u00fcr die textile Verarbeitungskette, der dann von FLO-Cert \u00fcberpr\u00fcft werden soll. <a href=\"http:\/\/www.fairtrade.net\/\" >www.fairtrade.net<\/a>\n<\/li>\n<li><b>Global Organic Textile Standard (GOTS)<\/b>: Der Global Organic Textile Standard wurde von einer internationalen Arbeitsgruppe mit dem Ziel gegr\u00fcndet, ein weltweit g\u00fcltiges Label f\u00fcr Biobaumwolle zu entwickeln. Der Standard regelt nicht nur den Anbau, sondern auch die gesamte Weiterverarbeitung der Naturfasern. Die Endprodukte werden durch unabh\u00e4ngige Kontrollstellen \u00fcberpr\u00fcft und zertifiziert. Der GOTS enth\u00e4lt auch minimale Anforderungen f\u00fcr eine sozialvertr\u00e4gliche Herstellung. <a href=\"http:\/\/www.global-standard.org\/\" >www.global-standard.org<\/a>\n<\/li>\n<li><b>Fair Wear Foundation (FWF)<\/b>: Initiative aus Amsterdam, die sich f\u00fcr eine Verbesserung der Arbeitsstandards einsetzt und von Unternehmen, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen getragen wird. Der Verhaltenskodex basiert auf den Normen der Internationalen Arbeitsorganisation und umfasst unter anderem das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, garantiert einen existenzsichernden Lohn und gestattet gewerkschaftliche Vereinigungsfreiheit. K\u00fcnftig soll die FWF als europ\u00e4ische Verifizierungsstelle die Umsetzung minimaler Arbeitsrechte bei Modefirmen \u00fcberpr\u00fcfen. Mitglieder in der Schweiz: Switcher, Hessnatur, WWF, Mammut und Odlo. <a href=\"http:\/\/www.fairwear.ch\/\" >www.fairwear.ch<\/a>\n<\/li>\n<li><b>\u00d6ko-Tex Standard 100<\/b>: Siegel f\u00fcr schadstoffgepr\u00fcfte Textilien, das von einer Gemeinschaft von Textilpr\u00fcfungsinstituten herausgegeben wird. Das Siegel wird nur nach einer Analyse im Labor vergeben. Das \u00d6koTex-100-Zertifikat regelt stichprobenartig, ob im Endprodukt bestimmte Chemikalien nicht enthalten sind beziehungsweise einen definierten Grenzwert nicht \u00fcberschreiten. Prim\u00e4r geht es hier um die Gesundheit der Endkonsumenten. Der Standard umfasst jedoch nicht den Produktionsprozess: er ber\u00fccksichtigt weder die Kriterien der Anpflanzung, der Verarbeitung der Faser noch die sozialen Bedingungen, unter denen die Baumwolle produziert und verarbeitet wird. <a href=\"http:\/\/www.oekotex.com\/\" >www.oekotex.com<\/a>\n<\/li>\n<li><b>Naturtextil IVN best\/better<\/b>: Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) hat zwei Labels: Naturtextil best und Naturtextil better. Bei Naturtextil best stammen s\u00e4mtliche Naturfasern aus kbA. Produktionsbetriebe und verwendete Hilfsstoffe sind auf der Etikette ausgewiesen. Bei Naturtextil better stammt die Baumwolle aus kbA, andere Fasern auch aus konventionellem. Keine umwelt- oder gesundheitsbelastenden Chemikalien, faire Arbeitsbedingungen, artgerechte Tierhaltung. <a href=\"http:\/\/www.naturtextil.com\/\" >www.naturtextil.com<\/a>\n<\/li>\n<li><b>Euroblume<\/b>: Das Eco-Label der EU garantiert eine kleinere Umweltbelastung im Vergleich zu anderen Produkten: reduzierter Einsatz gesundheitssch\u00e4digender und umweltsch\u00e4dlicher Substanzen bei Produkt und Produktion. Geringe Verschmutzung von Wasser und Luft im Produktionsprozess. <a href=\"http:\/\/www.eco-label.com\/\" >www.eco-label.com<\/a>\n<\/li>\n<li><b>Respect-code<\/b>: Dieses Unternehmenslabel erlaubt jedem Konsumenten, seinem Produkt Schritt f\u00fcr Schritt zu folgen. Es wird sozusagen die &#8220;DNA&#8221; eines Artikels enth\u00fcllt. Bisher wird das Selbst-Monitoring-System nur von Switcher angeboten. <a href=\"http:\/\/www.respect-code.org\/\" >www.respect-code.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b><\/p>\n<p><b>UNO-Jahr der Naturfasern:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.naturalfibres2009.org\/\" >www.naturalfibres2009.org<\/a><\/p>\n<p><b>Biobaumwolle:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.biobaumwolle.ch\/\" >www.biobaumwolle.ch<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.organiccotton.fibl.org\/\" >www.organiccotton.fibl.org<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.helvetas.org\/\" >www.helvetas.org<\/a><\/p>\n<p><b>Fairtrade:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.maxhavelaar.ch\/\" >www.maxhavelaar.ch<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.fairtrade.net\/\" >www.fairtrade.net<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.evb.ch\/\" >www.evb.ch<\/a><\/p>\n<p><b>Labels:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.labelinfo.ch\/\" >www.labelinfo.ch<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.label-online.de\/\" >www.label-online.de<\/a><\/p>\n<p><b>&#8220;Saubere&#8221; Kleidung:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.cleanclothes.ch\/\" >www.cleanclothes.ch<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.sauberekleidung.de\/\" >www.sauberekleidung.de<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.ethnicalfashionshow.com\/\" >www.ethnicalfashionshow.com<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.weltgewaender.com\/\" >www.weltgewaender.com<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/www.wornagain.co.uk\/\" >www.wornagain.co.uk<\/a><\/p>\n<p><b>Literaturtipps<\/b><br \/><i><b>&#8211; Kirsten Brodde:<\/b> Saubere Sachen. Wie man gr\u00fcne Mode findet und sich vor \u00d6ko-Etikettenschwindel sch\u00fctzt. Ludwig, 2009, ca. 30,90 CHF<br \/><b>&#8211; Alexandra Baum, Kirsten Brodde:<\/b> Textil-Fibel 3. Wissenswertes \u00fcber F\u00e4den, Fasern und faire Kleidung zum Wohlf\u00fchlen. 2009, Greenpeace Magazin, ca. 15 CHF (bestellen \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/\" >www.amazon.de<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.greenpeace-magazin.de\/\" >www.greenpeace-magazin.de<\/a>)<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Nirgendwo werden so viele &#8220;gr&uuml;ne&#8221; Textilien verkauft wie in der Schweiz. Und das Angebot w&auml;chst. 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