{"id":125237,"date":"2023-04-14T07:26:00","date_gmt":"2023-04-14T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=125237"},"modified":"2023-04-11T12:14:49","modified_gmt":"2023-04-11T10:14:49","slug":"rohstoffunabhangig-und-klimaneutral-innovationen-fur-die-kreislaufwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/rohstoffunabhangig-und-klimaneutral-innovationen-fur-die-kreislaufwirtschaft\/","title":{"rendered":"Rohstoffunabh\u00e4ngig und klimaneutral \u2013 Innovationen f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Am 30. M\u00e4rz 2023 fand die erste Innovations-Pressekonferenz von Plastics Europe Deutschland statt. Ein vielseitiger Mix von Unternehmen zeigte mit Input-Vortr\u00e4gen zu Praxisbeispielen gelebte Zirkularit\u00e4t auf. Und sie machten deutlich: Rohstoffunabh\u00e4ngigkeit und ein nachhaltiges Wirtschaften mit Wertkunststoffen, die konsequent im Kreislauf gef\u00fchrt werden, ist m\u00f6glich. Damit die Investitionen in gro\u00dftechnische Anlagen und Serienproduktion in Deutschland stattfinden, gilt es nun, gemeinsam mit der Politik entscheidende H\u00fcrden aus dem Weg zu r\u00e4umen.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Kreislaufwirtschaft ist langfristig die einzige nachhaltige Art zu wirtschaften. Denn das lineare Wirtschaften, das auf fossilen Ressourcen und dem Verbrauch von G\u00fctern beruht, belastet das Klima, f\u00fchrt zu Rohstoffknappheit und sprengt die planetaren Grenzen unseres \u00d6kosystems. Deshalb ist die Transformation zu einer fossilfreien Kreislaufwirtschaft laut Ingemar B\u00fchler, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Plastics Europe Deutschland (PED) \u201eGrundlage daf\u00fcr, dass wir rohstoffunabh\u00e4ngig und ressourceneffizient werden \u2013 nur so erhalten wir unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit und werden z\u00fcgig klimaneutral\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Alexander-Kronimus-Plastics-Europe.jpg\" alt=\"Dr. Alexander Kronimus, Plastics Europe Deutschland\" class=\"wp-image-2543\" width=\"166\" height=\"166\"\/><figcaption>Dr. Alexander Kronimus, Plastics Europe Deutschland<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Prof-Dr-Bonten.jpg\" alt=\"Prof. Dr. Christian Bonten, Universit\u00e4t Stuttgart\" class=\"wp-image-2548\" width=\"180\" height=\"180\"\/><figcaption>Prof. Dr. Christian Bonten, Uni Stuttgart<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auf der Pressekonferenz skizzierten Prof. Dr. Christian Bonten (Universit\u00e4t Stuttgart) und Dr. Alexander Kronimus (PED) mit dem Konzept einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/knowledge-hub\/kreislaufwirtschaftplus-handlungsempfehlungen-fur-eine-nationale-kreislaufwirtschaftsstrategie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KreislaufwirtschaftPLUS<\/a>&nbsp;die Pfade und Schl\u00fcsseltechnologien einer Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffen. Diese Zielvorstellung wurde zugleich durch konkrete Projekte mit Leben gef\u00fcllt: Vier Referenten zeigten, wie ihre Unternehmen Kunststoffe konsequent im Kreislauf f\u00fchren wollen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Dr-Nina-Fechler-Evonik.jpg\" alt=\"Dr. Nina Fechler, Evonik\" class=\"wp-image-2544\" width=\"145\" height=\"145\"\/><figcaption>Dr. Nina Fechler, Evonik<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Matthias-Schulz-OKB.jpg\" alt=\"Matthias Schulz, Otto Krahn New Business\" class=\"wp-image-2547\" width=\"144\" height=\"144\"\/><figcaption>Matthias Schulz, Otto Krahn New Business<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dr. Nina Fechler (Evonik) und Matthias Schulz (Otto Krahn New Business) pr\u00e4sentierten, wie Produkte zirkul\u00e4rer werden k\u00f6nnen. Dr. Fechler stellte vor, wie Additive f\u00fcr das mechanische und chemische Recycling die Effizienz von Recyclingprozessen und die Rezyklat-Qualit\u00e4t erh\u00f6hen oder wie bereits in der Designphase eine Reduzierung der Materialkomplexit\u00e4t beim Recycling hilft, etwa mit einem Autositz aus nur einem Kunststoff. Schulz stellte vor, wie hochwertige Kunststoff-Compounds aus mechanischem Recycling zu mehr Nachhaltigkeit beitragen. Eines der Highlights: Das \u201eFairphone\u201c mit 100 Prozent Post-Consumer-Rezyklat f\u00fcr die hintere Geh\u00e4useabdeckung und 80 Prozent Reduktion des&nbsp;<em>Global Warming Potentials (GWP)<\/em>&nbsp;der Smartphone-H\u00fclle.<\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Dr-Peter-Sandkuehler-Dow.jpg\" alt=\"Dr. Peter Sandk\u00fchler, Dow\" class=\"wp-image-2545\" width=\"148\" height=\"148\"\/><figcaption>Dr. Peter Sandk\u00fchler, Dow<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dr. Peter Sandk\u00fchler (Dow) betonte die Wichtigkeit mechanischer und chemischer Recyclingverfahren als komplement\u00e4re Technologien f\u00fcr den \u00dcbergang zu einer Kreislaufwirtschaft mit h\u00f6herem Rezyklateinsatz in breiten Anwendungsfeldern. Er gab Einblicke in Partnerschaften, mit denen Dow chemische Recyclingtechnologien in Europa etablieren will, unter anderem mit Mura Technology. Dabei unterstrich Dr. Sandk\u00fchler die besondere Rolle des chemischen Recyclings als bisher einzig verf\u00fcgbare skalierbare Methode, um in gro\u00dfem Ma\u00dfstab das Qualit\u00e4tsniveau f\u00fcr recycelte Kunststoffe zu erreichen, die etwa f\u00fcr Lebensmittelkontakt oder medizinische Anwendungen verwendet werden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/Foto-Markus-Klatte.jpg\" alt=\"Dr. Peter Sandk\u00fchler, Dow\" class=\"wp-image-2546\" width=\"200\" height=\"200\"\/><figcaption>Markus Klatte, ARCUS Greencycling<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch Markus Klatte (ARCUS Greencycling) fokussierte sich auf das chemische Recycling. Er stellte sein Startup ARCUS Greencycling vor, das den Beweis antritt: Chemisches Recycling funktioniert und liefert hohe Qualit\u00e4t. In der chemischen Recyclinganlage von ARCUS Greencycling wird eine breite Palette \u2013 auch schwer zu verarbeitender und gemischter \u2013 Kunststoffe erfolgreich chemisch recycelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Branche liefert und erreicht bei Produktdesign und Recycling v\u00f6llig neue Stufen. Nun kommt es darauf an, dass Unternehmen ihre Innovationen auch skalieren k\u00f6nnen und die Produktion mit gro\u00dftechnischen Anlagen in den kommerziellen Ma\u00dfstab geht. Immer \u00f6fter findet diese Skalierung aber nicht mehr in Deutschland, sondern im Ausland statt, obwohl die Innovationen hier ihren Ursprung haben. Damit diese Investitionen in Deutschland get\u00e4tigt werden und ein fossilfreies, klimaneutrales Wirtschaften m\u00f6glich wird, ist auch die Politik gefordert. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/IB-edited-300x300-1.jpg\" alt=\"Ingemar B\u00fchler, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Plastics Europe Deutschland \" class=\"wp-image-125250\" width=\"180\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/IB-edited-300x300-1.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/IB-edited-300x300-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/IB-edited-300x300-1-270x270.jpg 270w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><figcaption>Ingemar B\u00fchler, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Plastics Europe Deutschland\u00a0<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Transformation gelingt nur mit bezahlbarer (gr\u00fcner) Energie, schnelleren Genehmigungsverfahren und, das hat die Innovations-Pressekonferenz deutlich gemacht: Vertrauen in die ambitionierten Innovationen der Branche\u201c, so Ingemar B\u00fchler, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Plastics Europe Deutschland.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n\n\n<p>Die Pr\u00e4sentationen der Referenten sowie weitere Informationen finden sich auf der&nbsp;<a href=\"https:\/\/plasticseurope.org\/de\/innovations-pressekonferenz\/\">Unterseite zur Innovations-Pressekonferenz<\/a>&nbsp;auf der Webseite von Plastics Europe Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30. 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