{"id":125037,"date":"2023-04-11T07:32:00","date_gmt":"2023-04-11T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=125037"},"modified":"2023-04-06T11:38:55","modified_gmt":"2023-04-06T09:38:55","slug":"fortschritte-bei-der-verarbeitung-von-verflussigtem-kunststoffabfall-neste-schliest-zweite-testreihe-in-raffinerie-in-porvoo-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fortschritte-bei-der-verarbeitung-von-verflussigtem-kunststoffabfall-neste-schliest-zweite-testreihe-in-raffinerie-in-porvoo-ab\/","title":{"rendered":"Fortschritte bei der Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall: Neste schlie\u00dft zweite Testreihe in Raffinerie in Porvoo ab"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar.jpg\" alt=\"Tanks in der Raffinerie von Neste in Porvoo, Finnland. Seit 2022 arbeitet Neste an einer Studie zur Transformation der Raffinerie in einen Produktionsstandort f\u00fcr erneuerbare und Kreislaufl\u00f6sungen mit Einstellung der Roh\u00f6lverarbeitung bis Mitte der 2030er Jahre. Quelle: Neste \" class=\"wp-image-125042\" width=\"730\" height=\"486\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar.jpg 800w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/04\/8e809d55cfd042b0_800x800ar-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><figcaption>Tanks in der Raffinerie von Neste in Porvoo, Finnland. Seit 2022 arbeitet Neste an einer Studie zur Transformation der Raffinerie in einen Produktionsstandort f\u00fcr erneuerbare und Kreislaufl\u00f6sungen mit Einstellung der Roh\u00f6lverarbeitung bis Mitte der 2030er Jahre. Quelle: Neste&nbsp;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Neste hat seine zweite Testreihe zur Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall im industriellen Ma\u00dfstab in der Raffinerie in Porvoo abgeschlossen<\/strong><\/li><li><strong>Insgesamt hat Neste bis heute fast 3.000 Tonnen verfl\u00fcssigten Kunststoffabfall verarbeitet<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neste hat die zweite Testreihe zur Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall im industriellen Ma\u00dfstab in seiner Raffinerie im finnischen Porvoo erfolgreich abgeschlossen. Durch die Testl\u00e4ufe m\u00f6chte das Unternehmen weitere Erkenntnisse dar\u00fcber gewinnen, wie sich verschiedene Arten von Kunststoffabfall w\u00e4hrend des chemischen Recyclings in den Raffinerieprozessen verhalten. Das in den Testl\u00e4ufen hergestellte Endprodukt \u2013&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.neste.de\/erneuerbare-polymere-und-chemikalien\/neste-re\">Neste RE\u2122<\/a>, ein Drop-in-Rohstoff f\u00fcr die Petrochemie \u2013 wird von Partnern von Neste zu neuen Kunststoffen verarbeitet.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Neste an seinem Standort in Porvoo bereits am Aufbau gro\u00dfer Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall arbeitet, werden f\u00fcr die aktuellen Testl\u00e4ufe vorhandene Anlagen genutzt, die f\u00fcr die Raffination von Roh\u00f6l gebaut wurden. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erfolgreicher Abschluss der zweiten Testreihe<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Seit dem ersten Testlauf von Neste im Jahr 2020 hat das Unternehmen insgesamt sechs L\u00e4ufe erfolgreich abgeschlossen und dabei eine Gesamtmenge von fast 3.000 Tonnen verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall verarbeitet. Nachdem in der ersten 2022 abgeschlossenen Testreihe 800 Tonnen verarbeitet wurden, konnte das Unternehmen diese Menge bis heute mehr als verdreifachen. Die Tests sind ein Teil von Nestes Strategie, das chemische Recycling voranzutreiben und zu einer Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Kunststoffe beizutragen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir lassen unseren Worten zum chemischen Recycling Taten folgen\u201c, sagt <strong>Heikki F\u00e4rkkil\u00e4, Vice President Chemical Recycling bei Neste<\/strong>. \u201eUnsere Testl\u00e4ufe vermitteln uns nicht nur wertvolle Erkenntnisse zu den Technologien, sondern dienen auch als Machbarkeitsnachweis: Chemisches Recycling kann im industriellen Ma\u00dfstab durchgef\u00fchrt werden. Unser Ziel bleibt der Ausbau zum kontinuierlichen Betrieb. &nbsp;<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Verarbeitet wurde von Neste sogenannter \u201eschwer recycelbarer\u201c Kunststoffabfall, der ohne chemisches Recycling in der Verbrennung oder auf der Deponie landen w\u00fcrde. Das macht deutlich, wie chemisches Recycling die bestehenden mechanischen Recyclingtechnologien erg\u00e4nzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der bei den Testl\u00e4ufen verwendete verfl\u00fcssigte Kunststoffabfall stammt von mehreren Lieferanten, die Teil eines Netzwerks sind, das Neste kontinuierlich ausgebaut hat. Zu diesen Lieferanten geh\u00f6ren unter anderem das in den USA ans\u00e4ssige Unternehmen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.neste.de\/releases-and-news\/circular-economy\/chemisches-recycling-von-kunststoffen-neste-erwirbt-europaeische-rechte-technologie-von-alterra\">Alterra Energy<\/a>, an dem Neste einen Minderheitsanteil h\u00e4lt, sowie das finnische Unternehmen Wastewise, mit dem Neste k\u00fcrzlich im Rahmen eines&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.neste.de\/releases-and-news\/circular-economy\/neste-uponor-wastewise-group-und-borealis-ermoeglichen-chemisches-recycling-von-schwer-recycelbaren\">gemeinsamen Projekts<\/a>&nbsp;vernetztes Polyethylen (PEX), das bei der Produktion von Rohren als Abfall angefallen war, durch chemisches Recycling zu neuen PEX-Rohren verarbeitet hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Weg von einzelnen Produktionsl\u00e4ufen zur kontinuierlichen Produktion<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Neste will im Rahmen des vom EU-Innovationsfonds gef\u00f6rderten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.neste.com\/products\/all-products\/plastics\/combating-plastic-pollution\/project-pulse\">PULSE-Projekts<\/a>&nbsp;an seinem Standort Porvoo entsprechende Kapazit\u00e4ten aufbauen, um im Jahr 400.000 Tonnen verfl\u00fcssigten Kunststoffabfall zu verarbeiten. Ab 2030 will Neste mehr als 1 Million Tonnen Kunststoffabfall j\u00e4hrlich verarbeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses ehrgeizige Ziel ist ein wichtiger Teil der vom Unternehmen durchgef\u00fchrten Studie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.neste.de\/releases-and-news\/renewable-solutions\/neste-startet-strategiestudie-zum-umbau-seiner-raffinerie-porvoo-einen-produktionsstandort-fuer\">zum Umbau<\/a>&nbsp;seiner Raffinerie in Porvoo in einen Produktionsstandort f\u00fcr erneuerbare und Kreislaufl\u00f6sungen mit der potentiellen Einstellung der Roh\u00f6lverarbeitung bis Mitte der 2030er Jahre. Verfl\u00fcssigter Kunststoffabfall w\u00fcrde dabei eine wichtige Rolle beim Ersatz von fossilem Roh\u00f6l spielen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber <strong>Neste<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Neste (NESTE, Nasdaq Helsinki) schafft L\u00f6sungen zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels und f\u00fcr einen schnelleren Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft. Wir verarbeiten Abf\u00e4lle, Reststoffe und innovative Rohstoffe zu erneuerbaren Kraftstoffen und nachhaltigen Rohstoffen f\u00fcr Kunststoffe und andere Materialien. Wir sind der weltweit gr\u00f6\u00dfte Hersteller von nachhaltigem Treibstoff f\u00fcr die Luftfahrt und erneuerbarem Diesel und entwickeln das chemische Recycling von Kunststoffabf\u00e4llen, um die Plastikverschmutzung zu bek\u00e4mpfen. Mit Hilfe unserer erneuerbaren und Kreislaufl\u00f6sungen wollen wir unsere Kunden dabei unterst\u00fctzen, ihre Treibhausgasemissionen zu senken und die reduzierte Menge bis 2030 auf mindestens 20&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent j\u00e4hrlich steigern. Wir verfolgen das Ziel, unsere \u00d6lraffinerie in Porvoo (Finnland) bis 2030 zur nachhaltigsten Raffinerie in Europa zu machen. Dabei setzen wir auch auf nachwachsende und recycelte Rohstoffe wie verfl\u00fcssigte Kunststoffabf\u00e4lle. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2035 eine CO<sub>2<\/sub>-neutrale Produktion zu erreichen, und wir werden die Kohlenstoffemissionen unserer eigenen Produkte bis 2040 um 50&nbsp;% senken. Auch bei den Themen Biodiversit\u00e4t, Menschenrechte und Lieferkette haben wir hohe Standards gesetzt. Wir sind fester Bestandteil der Dow Jones Sustainability-Indizes und der \u201eGlobal 100\u201c-Liste der nachhaltigsten Unternehmen der Welt. Im Jahr 2022 belief sich der Umsatz von Neste auf&nbsp;25,7&nbsp;Milliarden Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neste hat seine zweite Testreihe zur Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall im industriellen Ma\u00dfstab in der Raffinerie in Porvoo abgeschlossen Insgesamt hat Neste bis heute fast 3.000 Tonnen verfl\u00fcssigten Kunststoffabfall verarbeitet Neste hat die zweite Testreihe zur Verarbeitung von verfl\u00fcssigtem Kunststoffabfall im industriellen Ma\u00dfstab in seiner Raffinerie im finnischen Porvoo erfolgreich abgeschlossen. 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