{"id":12453,"date":"2011-02-07T00:00:00","date_gmt":"2011-02-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110207-01n"},"modified":"2011-02-07T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-06T22:00:00","slug":"spielzeug-aus-biokunststoff-maschinenbau-ingenieur-baut-auf-nachwachsende-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/spielzeug-aus-biokunststoff-maschinenbau-ingenieur-baut-auf-nachwachsende-rohstoffe\/","title":{"rendered":"Spielzeug aus Biokunststoff: Maschinenbau-Ingenieur baut auf nachwachsende Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<p><b>Am Anfang jeder neuen Entwicklung steht die z\u00fcndende Idee, die Faszination des Neuen. Markus Swoboda bildet da keine Ausnahme: Seine BioFactur stellt Produkte aus Bio-Kunststoff her.<\/p>\n<p>Markus Swoboda besch\u00e4ftigt sich schon lange mit Kunststoffen, ist seit elf Jahren mit seiner Swoboda Engineering als Produktentwickler im Bereich Kunststoff und Metall erfolgreich unterwegs. Aber dieser eine Plan hat den 47-j\u00e4hrigen Recklingh\u00e4user nie losgelassen: Kunststoffprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen.<\/b><\/p>\n<p>Vor einem Jahr hat er den Sprung gewagt, hat neben seiner Engineering GmbH mit Sitz in R\u00e4umen der ehemaligen Dattelner Kettenfabrik Becker-Pr\u00fcnte die BioFactur er\u00f6ffnet. &#8220;\u00d6ko-Plastik, darin liegt mein Herzblut.&#8221; Der Maschinenbau-Ingenieur z\u00e4hlt auf: St\u00e4rke aus Mais und Kartoffeln, Cellulose aus Holz beziehungsweise Baumwolle, Pflanzen\u00f6le aus Raps oder Zucker. &#8220;Unser Ansatz ist: wenn wir Bio-Produkte auf den Markt bringen, dann f\u00fcr eine bestimmte Zielgruppe.&#8221; Und diese Gruppe ist jung an Jahren, abenteuerlustig, nicht zimperlich im Umgang mit Dingen . . . wie Kinder eben so sind. F\u00fcr sie hat Markus Swoboda ein Spielzeug-Set entwickelt: F\u00f6rmchen, Eimerchen, Harke, Sch\u00fcppchen, Sieb. Alles Bio, ungiftig, fast unkaputtbar. Eltern, die am Sandkastenrand warten, k\u00f6nnen ihr Erfrischungsgetr\u00e4nk aus Bio-Plastebechern trinken.<\/p>\n<p>Mit seinen Premiere-Produkten aus Bio-Kunststoff, basierend auf Cellulose-Basis, hat sich Martin Swoboda j\u00fcngst auf der &#8220;Gr\u00fcnen Woche&#8221; in Berlin pr\u00e4sentiert. Noch in einer Nische, weil es auf der Messe um Lebensmittel geht, aber dennoch mit beachtlichem Erfolg. Zur\u00fcck kam der Recklingh\u00e4user mit Dattelner Firmensitz denn auch mit einem dringenden Anliegen: Er wird als n\u00e4chstes eine Gie\u00dfkanne produzieren. &#8220;Ein absolutes Muss, hat man mir versichert.&#8221; Swoboda lacht. Der Mann ist bodenst\u00e4ndig. &#8220;Wir sind ja nicht so naiv zu glauben, dass wir jetzt den gro\u00dfen Markt mit Bio-Kunststoffprodukten erobern k\u00f6nnen. Aber wir k\u00f6nnen Nischen besetzen.&#8221; Im Bereich Verpackung sei die \u00d6ko-Konkurrenz gro\u00df, beim Spielzeug s\u00e4he das noch anders aus. Sein Plan: &#8220;Wir haben uns vorgenommen, zehn Produkte im Jahr auf den Markt zu bringen.&#8221;<\/p>\n<p>Wenn der 47-j\u00e4hrige BioFactur-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer &#8220;wir&#8221; sagt, dann meint er damit das sechsk\u00f6pfige Team der Swoboda Engineering. Die Grenzen sind zurzeit flie\u00dfend. Auch die finanziellen. Die Engineering GmbH mit ihrem Jahresumsatz von rund 1 Millionen Euro sichert die BioFactur, bis die auf eigenen Beinen steht. Swoboda ist optimistisch. Obwohl Bio-Kunststofferzeugnisse bis zu 30 Prozent teurer sind. &#8220;Das liegt am Granulat aus Baumwoll-Cellulose, das teurer ist als Granulat aus Erd\u00f6l&#8221;, sagt der BioFactur-Chef. Am weltweiten Kunststoffmarkt ist der Anteil der Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit 250.000 Tonnen noch verschwindend gering. Zum Vergleich: 260 Millionen Tonnen Kunststoffe kamen 2010 auf den Markt. Wissenswertes, Shop und Bauer Hubert, ein Special f\u00fcr Kids, gibt\u2019s auf der Homepage <a href=\"http:\/\/www.biofactur.de\/\" >www.BioFactur.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Am Anfang jeder neuen Entwicklung steht die z&uuml;ndende Idee, die Faszination des Neuen. 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