{"id":124527,"date":"2023-03-28T07:26:00","date_gmt":"2023-03-28T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=124527"},"modified":"2023-03-23T12:20:44","modified_gmt":"2023-03-23T11:20:44","slug":"ipcc-synthesebericht-fingerzeig-und-erhobener-zeigefinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ipcc-synthesebericht-fingerzeig-und-erhobener-zeigefinger\/","title":{"rendered":"IPCC Synthesebericht: Fingerzeig und erhobener Zeigefinger"},"content":{"rendered":"\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"400\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de.jpg\" alt=\"Ausbleibende Niederschl\u00e4ge vor allem im Sommer und Herbst f\u00fchren zu Niedrigwasser wie hier am Rhein.\" class=\"wp-image-124540\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de.jpg 800w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de-300x150.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de-150x75.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de-768x384.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/ww_i_4_518398_original_r_by_rike_pixelio-de-400x200.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Ausbleibende Niederschl\u00e4ge vor allem im Sommer und Herbst f\u00fchren zu Niedrigwasser wie hier am Rhein. Quelle: Rike \/ pixelio.de<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Der <a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/report\/ar6\/syr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Synthesebericht des IPCC zum sechsten Sachstandsbericht<\/a> ist erschienen. Grundlage hierf\u00fcr sind die IPCC-Berichte der vergangenen Jahre. Deswegen kann er keine \u201eneuen\u201c Erkenntnisse enthalten \u2013 aber auf erh\u00f6hte Dringlichkeit im Umgang mit dem Klimawandel hinweisen. Auch f\u00fcr Deutschland ist der Bericht f\u00fcr die Einordnung von Risiken und Begr\u00fcndung von Klimaschutz und Anpassungsma\u00dfnahmen relevant.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Regul\u00e4r h\u00e4tte der Synthesebericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (\u2060<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/i?tag=IPCC#alphabar\">IPCC<\/a>\u2060), auch als Weltklimarat bekannt, bereits Ende 2022 erscheinen sollen. Doch das Team von Autorinnen und Autoren hat ihn in wesentlichen Teilen neu geschrieben. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIch sehe das ausnahmslos positiv, weil sich die Autorinnen und Autoren noch einmal \u00fcberlegt haben: Wie k\u00f6nnen wir die Punkte aus den umfangreichen Berichten am besten zusammenfassen, wie kann eine Synthese gelingen? Was ist besonders wichtig? Das zeugt f\u00fcr mich von Qualit\u00e4t\u201c, sagt <strong>Dr. Achim Daschkeit, der sich beim Umweltbundesamt (\u2060<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/u?tag=UBA#alphabar\">UBA<\/a>\u2060)<\/strong> intensiv mit allen Berichten des IPCC auseinandersetzt.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der IPCC ist eine Institution der Vereinten Nationen mit aktuell 195 Mitgliedsl\u00e4ndern. Seit seiner Gr\u00fcndung 1988 ver\u00f6ffentlicht der Weltklimarat im Abstand von durchschnittlich sechs Jahren ausf\u00fchrliche Sachstandsberichte zum \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/k?tag=Klimawandel#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimawandel<\/a>\u2060 und zus\u00e4tzlich Sonderberichte. F\u00fcr den aktuell sechsten Sachstandsbericht wertete ein Kernteam von knapp 280 Autorinnen und Autoren aus 65 L\u00e4ndern mehr als 18.000 Studien zum Thema aus. Die Ergebnisse erschienen in drei Teilen \u00fcber einen mehrmonatigen Zeitraum von 2021 bis 2022. Die drei B\u00e4nde sind unterteilt in \u201eNaturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels\u201c, \u201eFolgen des Klimawandels, Anpassung und Verwundbarkeit\u201c sowie \u201eMinderung des Klimawandels\u201c. F\u00fcr den jetzt erschienenen IPCC Synthesebericht wurden au\u00dferdem die Sonderberichte \u201e1,5\u00b0C globale Erw\u00e4rmung\u201c, \u201eOzean und Kryosph\u00e4re\u201c sowie \u201eKlimawandel und Landsysteme\u201c hinzugezogen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Andere Fokussierung, st\u00e4rkere Betonung: Das zeigt der Synthesebericht<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zu den bisher ver\u00f6ffentlichten Einzelberichten setzt der Synthesebericht eigene Akzente: Er betont, dass sich der Klimawandel nicht nur beschleunigt hat, sondern die Geschwindigkeit in Zukunft vermutlich sogar noch anziehen wird. Die Wahrscheinlichkeit, <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/ipcc-synthesebericht-macht-aktionsdruck-fuer-15degc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die globale Erw\u00e4rmung von 1,5\u00b0C langfristig zu \u00fcberschreiten<\/a>, ist im Vergleich zum 1,5\u00b0C -Sonderbericht von 2018 bereits gestiegen. Der Synthesebericht zeigt auf, welche Sch\u00e4den und Risiken diese Entwicklung nach sich ziehen wird. \u201eWir werden k\u00fcnftig verst\u00e4rkt \u00fcber Kaskaden sprechen, die der Klimawandel direkt oder indirekt verursacht. Also, dass beispielsweise starke Hitze Schienen- und Stra\u00dfenverkehr beeintr\u00e4chtigt &#8211; was Lieferketten beeinflusst; was sich wiederum auf die wirtschaftliche Produktion und Verteilung von G\u00fctern und \u00c4hnliches auswirkt. Gleichzeitig ist in manchen Berufen auch die Arbeitsproduktivit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt\u201c, sagt Daschkeit. Der Klimawandel verursacht bereits heute weit verbreitete, gef\u00e4hrliche und irreversible Sch\u00e4den in der Natur und f\u00fcr die Gesellschaft. Je st\u00e4rker der Klimawandel wird, desto mehr wird die Welt von Hitze, D\u00fcrren, \u2060<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/s?tag=Starkregen#alphabar\">Starkregen<\/a>\u2060 und \u00dcberflutungen betroffen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch geh\u00f6rt zu den zentralen Botschaften der IPCC-Berichte, dass die Einhaltung des 1,5\u00b0C-Ziels trotz des rasanten Voranschreitens des Klimawandels nach wie vor m\u00f6glich ist. Voraussetzung daf\u00fcr w\u00e4re allerdings die schnelle und erhebliche Reduktion von \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/t?tag=Treibhausgas#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">Treibhausgas<\/a>\u2060-Emissionen \u2013 und zwar weltweit und in allen Sektoren. Aktuell sind diese laut IPCC h\u00f6her als jemals zuvor \u2013 auch wenn sie zuletzt etwas langsamer gestiegen sind. Der Energiesektor spielt zur Eind\u00e4mmung der Folgen und zur Einhaltung des 1,5\u00b0C-Ziels laut Bericht eine gro\u00dfe Rolle: Allein das, was derzeit an fossiler Energiegewinnung betrieben wird und k\u00fcnftig noch geplant ist, werde die Begrenzung auf 1,5\u00b0C Erderw\u00e4rmung unm\u00f6glich machen. Die Investitionen in diesen Bereich liegen nach wie vor h\u00f6her als die in \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/k?tag=Klimaschutz#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimaschutz<\/a>\u2060 und Anpassung. Dabei m\u00fcssten Investitionen in Klimaschutz und Anpassung nach Berechnungen allein zwischen 2020 und 2030 um den Faktor drei bis sechs steigen, um \u00fcberhaupt die 2\u00b0C-Erw\u00e4rmungsgrenze einzuhalten. Die Zeit zum Handeln ist demnach knapp \u2013 f\u00fcr lange \u00dcberlegungen sei erst gar keine mehr da.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie der IPCC-Bericht f\u00fcr Klimaanpassung in Deutschland verwendet wird<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Berichte des IPCC geben keine konkreten L\u00f6sungswege oder Handlungsempfehlungen zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels vor \u2013 aber sie sind die evidenzbasierte Grundlage f\u00fcr politische Entscheidungen, zum Beispiel auf Weltklimakonferenzen oder auch auf nationaler Ebene. Als globale wissenschaftliche Quelle ist der IPCC-Bericht daher auch f\u00fcr die Arbeit an Klimaschutz und Klimaanpassung in Deutschland relevant, weil er unter anderem Hinweise liefert, ob beziehungsweise welche Risiken zunehmen, welche Anpassungen funktionieren und welche Ma\u00dfnahmen erfolglos bleiben. Hieraus lassen sich ganz konkrete Schlussfolgerungen ziehen, worauf k\u00fcnftig geachtet und was getan werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Dr. Inke Schauser<\/strong> besch\u00e4ftigt sich beim UBA mit bundesweiten Klimarisiken. Ihr hilft der IPCC-Bericht zur Weitung der Perspektive und Einordnung, inwieweit Deutschland betroffen sein kann: \u201eDer Meeresspiegelanstieg ist ein Beispiel daf\u00fcr. Wenn das Eis an den Polkappen schneller schmilzt, hat das auch gro\u00dfe Auswirkungen auf deutsche K\u00fcsten. Der IPCC-Bericht ist sozusagen ein Fingerzeig, au\u00dferdem Inspirationsquelle f\u00fcr uns: f\u00fcr die Methodik, die Darstellung, die Definitionen, die Kommunikation. Und nat\u00fcrlich beobachten wir wichtige und neue Themen, die sich auf Europa und somit auf Deutschland auswirken k\u00f6nnen.\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse und Erkenntnisse flie\u00dfen in die\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/die-risiken-des-klimawandels-fuer-deutschland-0\" target=\"_blank\">Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA)<\/a>\u00a0ein, die zuletzt 2021 erschien und eine wichtige Grundlage f\u00fcr die Deutsche \u2060<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/a?tag=Anpassungsstrategie#alphabar\">Anpassungsstrategie<\/a>\u2060 bildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese bundesweite&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/klimarisikoanalysen-fuer-kommunen-globales-problem?parent=68610#undefined\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimarisikoanalyse kann auf die kommunale Ebene<\/a>&nbsp;heruntergebrochen werden; dort, wo der Klimawandel schon jetzt passiert und die Menschen direkt betrifft. Wo Hitzewellen und Starkregenereignissen mit ganz konkreten Ma\u00dfnahmen begegnet werden kann, wie etwa mit besserem Schutz der \u00d6kosysteme vor \u00dcbernutzung und Verschmutzung, bodenschonender \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/l?tag=Landnutzung#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">Landnutzung<\/a>\u2060 und Wasserr\u00fcckhalt in der Fl\u00e4che, wassersensibler Siedlungsentwicklung und Entsiegelung, mehr B\u00e4umen und Fassadenbegr\u00fcnung in den St\u00e4dten. Die nationale Wasserstrategie, das nationale Hochwasserschutzprogramm, die F\u00f6rderung von Waldumbau hin zu naturnahen, standortgerechten Mischw\u00e4ldern sowie von Klimaanpassungsma\u00dfnahmen in sozialen Einrichtungen oder von Gr\u00fcn in den St\u00e4dten sind positive Beispiele f\u00fcr erfolgversprechende Klimaanpassung, die auf den Weg gebracht wurden. Dringender Nachholbedarf besteht dagegen zum Beispiel beim Schutz der B\u00f6den und der \u2060<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/b?tag=Biodiversitt#alphabar\" rel=\"noreferrer noopener\">Biodiversit\u00e4t<\/a>\u2060, sowie bei der konkreten Umsetzung von Anpassungsma\u00dfnahmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Naturbasierte L\u00f6sungen \u2013 global wie regional gefordert<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Dieser Nachholbedarf deckt sich mit dem, was auch der IPCC-Synthesebericht nach Ansicht von Daschkeit hervorhebt: naturbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWer den Schutz von \u00d6kosystemen und der Natur an den Anfang stellt, hat am Ende der Risikokette, also zum Beispiel bei Geb\u00e4uden oder der menschlichen Gesundheit, weniger Sch\u00e4den, weniger negative Effekte \u2013 also auch geringere Kosten\u201c, sagt <strong>Daschkeit<\/strong>. Das sei keine neue Erkenntnis und werde auch durch viele Studien belegt. \u201eSchutz der \u00d6kosysteme dient nicht nur der Biodiversit\u00e4t an sich, sondern kann zumindest teilweise auch die Kaskaden-Effekte des Klimawandels bremsen. Wird Wasser in der Landschaft gehalten, sch\u00fctzt das zum Beispiel vor D\u00fcrreperioden. Intakte \u00d6kosysteme puffern Starkregenereignisse ab\u201c, erg\u00e4nzt <strong>Schauser<\/strong>.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p> Dass Starkregenereignisse oder Hitze- und Trockenperioden k\u00fcnftig zunehmen, ist ziemlich sicher. Bis zu welchem Grad naturbasierte L\u00f6sungen bei den Folgen eines schwerwiegenden Klimawandels ausreichen, ist gegenw\u00e4rtig eine Forschungsfrage, die mit ziemlicher Sicherheit auch der IPCC weiterhin aufgreifen wird. Ebenso sicher ist: Je ambitionierter der Klimaschutz ist, umso besser kann auch die \u2060<a rel=\"noreferrer noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/service\/glossar\/a?tag=Anpassung_an_den_Klimawandel#alphabar\">Anpassung an den Klimawandel<\/a>\u2060 gelingen \u2013 oder besser noch: gar nicht erst n\u00f6tig werden. Und je ambitionierter die Klimaanpassung f\u00fcr den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel umgesetzt wird, umso mehr Sch\u00e4den k\u00f6nnen wir vermeiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Synthesebericht des IPCC zum sechsten Sachstandsbericht ist erschienen. Grundlage hierf\u00fcr sind die IPCC-Berichte der vergangenen Jahre. Deswegen kann er keine \u201eneuen\u201c Erkenntnisse enthalten \u2013 aber auf erh\u00f6hte Dringlichkeit im Umgang mit dem Klimawandel hinweisen. Auch f\u00fcr Deutschland ist der Bericht f\u00fcr die Einordnung von Risiken und Begr\u00fcndung von Klimaschutz und Anpassungsma\u00dfnahmen relevant. 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