{"id":124395,"date":"2023-03-24T07:20:00","date_gmt":"2023-03-24T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=124395"},"modified":"2023-03-21T13:01:23","modified_gmt":"2023-03-21T12:01:23","slug":"klimaneutralitat-mit-kunststoff-wird-funktionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/klimaneutralitat-mit-kunststoff-wird-funktionieren\/","title":{"rendered":"Klimaneutralit\u00e4t mit Kunststoff wird funktionieren"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Der mit Vertretern von Wissenschaft, Industrie und Verb\u00e4nden hochkar\u00e4tig besetzte Pr\u00e4senzteil des 28. Stuttgarter Kunststoffkolloquiums stand unter dem Motto \u201eKlimaneutrales Europa 2050 \u2013 Aufgaben der Kunststoffbranche\u201c. Und obwohl die produzierte Menge an Kunststoff in den n\u00e4chsten Jahren noch deutlich zunehmen wird, lie\u00dfen die Referenten keinen Zweifel aufkommen, dass die Kunststoffbranche die gro\u00dfen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t und zum Verzicht auf fossile Rohstoffe meistern wird.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13.png\" alt=\"Nicht nur Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts f\u00fcr Kunststofftechnik der Universit\u00e4t Stuttgart, stie\u00df mit seinem Vortrag  \u201eCO2-neutral durch Bio-Kunststoffe\u201c auf gro\u00dfes Interesse der Teilnehmer.\" class=\"wp-image-124426\" width=\"726\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13.png 1074w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13-300x169.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13-1024x576.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13-150x84.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13-768x432.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/03\/Bildschirmfoto-2023-03-21-um-12.59.13-400x225.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><figcaption>Nicht nur Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts f\u00fcr Kunststofftechnik der Universit\u00e4t Stuttgart, stie\u00df mit seinem Vortrag\u00a0 \u201eCO2-neutral durch Bio-Kunststoffe\u201c auf gro\u00dfes Interesse der Teilnehmer.\u00a0 Foto: K-Zeitung<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kreislaufwirtschaft als L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<p>Um welche Mengen es dabei geht, machte Dr. Alexander Kronimus, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft bei Plastics Europe Deutschland \u2013 PED \u2013 in seinem Er\u00f6ffnungsvortrag deutlich. Nach Erhebungen der OECD werden heute weltweit rund 400 Mio. t Kunststoff pro Jahr verbraucht. Bis 2060 werden dies vermutlich um Faktor 2 oder sogar 3 mehr sein. Da mit dem zunehmenden Verbrauch automatisch auch die Abfallmenge ansteigen wird, kann es f\u00fcr Dr. Kronimus nur eine L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft geben: Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass hier trotz gro\u00dfer Anstrengungen noch reichlich Luft nach oben ist, zeigen aktuelle Werte aus Europa: 49,1 Mio. t verwendetem Kunststoff stehen derzeit 29,5 Mio. t gesammelter Kunststoffabfall gegen\u00fcber. Dabei ist aber zu ber\u00fccksichtigen, dass eine gro\u00dfe Menge von Kunststoffteilen in der Bauindustrie landet und dort die Verweilzeiten sehr hoch sind. Problematischer ist da schon, dass heute 42% der Kunststoffabf\u00e4lle energetisch genutzt \u2013 also verbrannt \u2013 werden und in Europa immer noch \u00fcber 23% auf Deponien landen. Hei\u00dft: nur ein gutes Drittel der gesammelten Kunststoffabf\u00e4lle wird tats\u00e4chlich recycelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mechanisches und chemisches Recycling nicht im Wettbewerb<\/h3>\n\n\n\n<p>Welches Verfahren dabei zum Einsatz kommt, ist f\u00fcr Dr. Kronimus v\u00f6llig klar: \u201eDie verschiedenen Recyclingpfade stehen nicht im Wettbewerb. Das mechanische Recycling ist die effizienteste L\u00f6sung und alles, was sich mechanisch recyceln l\u00e4sst, sollte auch mechanisch recycelt werden.\u201c F\u00fcr den Rest, der danach \u00fcbrig bleibt, ist nach \u00dcberzeugung von Dr. Kronimus das chemische Recycling ideal.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz wichtig ist Dr. Kronimus dabei der Zeitfaktor: \u201eWir haben gezeigt, dass das Recycling funktioniert. Jetzt m\u00fcssen wir schnell zu einer Skalierung kommen.\u201c Wenn das Recycling weiter massiv vorangetrieben wird, ist nach \u00dcberzeugung von Kronimus in Europa ein Rezyklatanteil von 61% erreichbar, wobei 46% aus dem mechanischen und 15% aus dem chemischen Recycling stammen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nachwachsende Rohstoffe als Erg\u00e4nzung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die restlichen knapp 40% k\u00f6nnen dann \u00fcber Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erg\u00e4nzt werden. Zum Vergleich: Heute werden nur 13% der chemischen Stoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, 86% bestehen aus fossilen Rohstoffen \u2013 ein Anteil, der sich nach Vorgaben der EU bis 2045 auf null reduzieren soll, um die Klimaziele zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/drimage\/1120\/0\/13512\/-\/sites\/default\/files\/ww\/2023-03\/ikt_kolloquium2023_foyer.jpeg\" alt=\"Wie gewohnt war auch\u00a0das 28. Stuttgarter Kunststoffkolloquium f\u00fcr die Teilnehmer wieder eine exzellente Gelegenheit zum Netzwerken unter Gleichgesinnten.\u00a0\" width=\"650\" height=\"488\"\/><figcaption>Wie gewohnt war auch&nbsp;das 28. Stuttgarter Kunststoffkolloquium f\u00fcr die Teilnehmer wieder eine exzellente Gelegenheit zum Netzwerken unter Gleichgesinnten.&nbsp;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dr. Norbert Niessner, Director Global Innovation von Ineos Styrolution, ging in seinem Vortrag sogar noch einen Schritt weiter: F\u00fcr ihn liegt nicht nur die L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft der Kunststoffe im Recycling, er betonte auch, dass die Zukunft der Menschheit im Kunststoff liegt. Denn alle Alternativen bringen nach seiner Erfahrung ein Mehrfaches an Belastungen f\u00fcr die Umwelt mit sich, zum Beispiel durch einen h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df, schlechtere Eigenschaften oder h\u00f6heres Gewicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Kronimus sieht auch Niessner keinen Konflikt zwischen mechanischem und chemischem Recycling: \u201eWenn mechanisches Recycling funktioniert, sollte man das auch machen\u201c, so seine \u00dcberzeugung. Schlie\u00dflich hat das mechanische Recycling gegen\u00fcber Neuware deutliche Vorteile beim CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Handlungsbedarf bei Sammelsystemen und bei Design for Recycling<\/h3>\n\n\n\n<p>Handlungsbedarf sieht Niessner derzeit noch bei den Sammelsystemen und sogar noch mehr beim Design for Recycling \u2013 zum Beispiel durch den Einsatz von Monomaterial. Denn Niessner ist fest \u00fcberzeugt: Ohne deutliche Verbesserungen beim Design for Recycling wird die Kreislaufwirtschaft nicht funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem sich der k\u00fcnftige Bedarf an Kunststoffen aber nicht komplett \u00fcber Recyclingmaterial decken l\u00e4sst, setzt auch Niessner als zweiten gro\u00dfen Hebel f\u00fcr die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft auf nachwachsende Rohstoffe \u2013 in der \u00dcbergangszeit auch im Mix mit fossilen Rohstoffen.Anzeige<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/adfarm1.adition.com\/redi?lid=7211111933778134222&amp;ipt=0&amp;gdpr=0&amp;gdpr_consent=&amp;gdpr_pd=0&amp;userid=7211111933777937614&amp;sid=4754001&amp;kid=5767048&amp;bid=17463135&amp;c=22373&amp;keyword=&amp;sr=184&amp;clickurl=\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wie Dr. Niessner beim Stuttgarter Kunststoffkolloquium erkl\u00e4rte, werden bei Inneos Styrolution bereits Cracker mit einem gewissen Anteil an Bio-Naphta betrieben, wobei die Qualit\u00e4t der Endprodukte erhalten bleibt. \u201eDer Betrieb mit 100 Prozent Bioprodukten funktioniert \u2013 noch \u2013 nicht, sollte aber das Ziel sein\u201c, so Niessner.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verluste klimaneutral auf Bio- oder CO<sub>2<\/sub>-Basis auff\u00fcllen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit seinem Vortrag \u201eCO<sub>2<\/sub>-neutral durch Bio-Kunststoffe\u201c schloss Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten \u2013 zusammen mit Prof. Dr. Marc Kreutzbruck Leiter des IKT und Hausherr der Veranstaltung \u2013 nahtlos an die Ausf\u00fchrungen von Dr. Niessner an. So erkl\u00e4rte Bonten auch, warum ein Kunststoffkreislauf komplett mit Rezyklat nicht m\u00f6glich ist: \u201eEs gibt in der Wertsch\u00f6pfungskette immer unvermeidbare Verluste und was verloren geht, m\u00fcssen wir k\u00fcnftig mit Kunststoffen aus Bio-Masse oder auf CO<sub>2<\/sub>-Basis wieder auff\u00fcllen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In seinem Vortrag r\u00e4umte Prof. Bonten gleich mit mehreren Vorurteilen auf \u2013 insbesondere bei den Begriffen bio-basiert und bio-abbaubar. Denn ein bio-basierter Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, kann zwar bio-abbaubar sein, muss es aber nicht. Ganz im Gegenteil. So arbeiten Forscher derzeit mit Hochdruck daran, Bio-Kunststoffe noch stabiler zu machen, um deren Haltbarkeit zu verl\u00e4ngern und damit in weiteren Bereichen unabh\u00e4ngig vom Roh\u00f6l zu werden. Beispiele sind Bio-PE und Bio-PA aus Zuckerrohr, die durchaus die Eigenschaften von herk\u00f6mmlichem PE und PA erreichen, aber nicht mehr bio-abbaubar sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bio-abbaubar nur wenn es nicht anders geht<\/h3>\n\n\n\n<p>Generell warnte Prof. Bonten auch vor falschen Erwartungen und falschen Einsatzbereichen von bio-abbaubaren Kunststoffen. Seine Philosophie: \u201eBio-abbaubare Kunststoffe am besten nur dann einsetzen, wenn keine andere Chance besteht oder wenn sie zwangsl\u00e4ufig in den Boden gelangen, zum Beispiel bei Folien f\u00fcr die Landwirtschaft oder F\u00e4den f\u00fcr Rasentrimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Falsch ist laut Bonten auch die Meinung, dass ein zunehmender Einsatz von bio-basierten Kunststoffen die Ern\u00e4hrung der Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrden w\u00fcrde. \u201eSelbst wenn wir alle Kunststoffprodukte auf Biobasis umstellen w\u00fcrden, h\u00e4tte wir kein zus\u00e4tzliches Hungerproblem. Daf\u00fcr ist die ben\u00f6tigte Menge einfach zu klein\u201c, so Bonten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf eine ganz andere M\u00f6glichkeit zur Herstellung von Kunststoffen, bei der sogar CO<sub>2<\/sub>\u00a0verbraucht wird, ging Prof. Dr.-Ing. Bernhard Rieger von der TU M\u00fcnchen mit seinem Vortrag \u201eCO<sub>2<\/sub>-basierte Kunststoffe\u201c ein. Wie Rieger erkl\u00e4rte, f\u00e4llt CO<sub>2<\/sub>\u00a0bei vielen Prozessen als Nebenprodukt an \u2013 und zwar in gro\u00dfen Mengen. Statt \u2013 wie j\u00fcngst in der Nordsee geschehen \u2013 mit gro\u00dfem Aufwand und Energieverbrauch das CO<sub>2<\/sub>\u00a0zu verfl\u00fcssigen und mit einer ehemaligen Bohrinsel in den Boden zu pressen, l\u00e4sst sich CO<sub>2<\/sub>\u00a0auch sehr gut als Rohstoff zumindest f\u00fcr einige Kunststoffe nutzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Massenkunststoff aus CO<sub>2<\/sub>&nbsp;ist m\u00f6glich<\/h3>\n\n\n\n<p>Problem dabei war bisher der damit verbundene hohe Energieverbrauch, denn wie Prof. Rieger beim Stuttgarter Kunststoffkolloquium ausf\u00fchrte, haben Wissenschaftler der TU M\u00fcnchen nach langer Suche einen Katalysator entdeckt, der g\u00fcnstig ist, sehr gut funktioniert und mit dem sich aus CO<sub>2<\/sub>\u00a0der Kunststoff PHB herstellen l\u00e4sst. Aus diesem \u2013 wie Rieger sagte \u2013 \u201ehidden champion\u201c der Kunststoffe wurden bei Tests bereits Staubsaugerdeckel erfolgreich hergestellt. F\u00fcr Prof. Rieger ist damit der Beweis erbracht: \u201eMassenkunststoff aus CO<sub>2<\/sub>\u00a0ist m\u00f6glich.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zum Pr\u00e4senzteil des erstmals\u00a0<a href=\"https:\/\/www.k-zeitung.de\/stuttgarter-kunststoffkolloquium-erstmals-zweigeteilt\">zweigeteilten\u00a0<\/a>28. Stuttgarter Kunststoffkolloquiums finden Sie\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ikt.uni-stuttgart.de\/28.-stuttgarter-kunststoffkolloquium\/praesenzteil-des-kunststoffkolloquiums\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der mit Vertretern von Wissenschaft, Industrie und Verb\u00e4nden hochkar\u00e4tig besetzte Pr\u00e4senzteil des 28. 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