{"id":12438,"date":"2011-02-15T00:00:00","date_gmt":"2011-02-14T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110215-06n"},"modified":"2011-02-15T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-14T22:00:00","slug":"rampf-giessharze-stellt-neue-kunststoff-generation-aus-bio-polyolen-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/rampf-giessharze-stellt-neue-kunststoff-generation-aus-bio-polyolen-vor\/","title":{"rendered":"RAMPF Giessharze stellt neue Kunststoff-Generation aus Bio-Polyolen vor"},"content":{"rendered":"<p><b><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20110215-06\/1d0701bd72.jpg\" align=\"right\" style=\"margin-left:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"bild\"\/>Die RAMPF Giessharze GmbH &#038; Co. KG mit Sitz in Grafenberg r\u00fcstet sich weiter f\u00fcr die Zukunft. Bis zum Jahr 2013 will der Kunststoff-Spezialist einen Gro\u00dfteil seiner Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen. Die ersten Produkte auf der Basis von Bio-Polyolen sind jetzt am Markt. Mit Unterst\u00fctzung vom Schwesterunternehmen RAMPF Ecosystems GmbH &#038; Co. KG. Beim renommierten Fachkongress Bio-Based Chemicals Europe in Mailand feierte die neue Kunststoff-Generation von RAMPF vergangene Woche erfolgreich Premiere.<\/b><\/p>\n<p>M\u00f6bel, Kraftstoffe, Kosmetika &#8211; aus nachwachsenden Rohstoffen wird heute bereits eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte hergestellt. Die F&#038;E-Anstrengungen laufen weiter auf Hochtouren. Sie haben in den vergangenen Jahren auch dazu gef\u00fchrt, dass Polyole aus nachwachsenden Rohstoffen bei der Herstellung von Polyurethan (PUR) zum Einsatz kommen. <\/p>\n<p>RAMPF Giessharze, das auf PUR- und Epoxidharzsysteme sowie Silikone spezialisiert ist, strebt an, seinen Umsatz mit auf Bio-Polyolen basierenden Produkten bis 2012 zu verdoppeln. &#8220;Ressourcenschonung ist das Gebot der Stunde. In allen Schl\u00fcsselbranchen. Unsere Aufgabe ist es nun, \u00f6konomisch und \u00f6kologisch sinnvolle Produkte zu entwickeln&#8221;, erl\u00e4utert Dr. Klaus Schamel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei RAMPF Giessharze. <\/p>\n<p>Daf\u00fcr hat das Unternehmen, das Dichtungssch\u00e4ume, Elektrogie\u00dfharze, Klebstoffe und Vergusssysteme herstellt, einen starken Partner an seiner Seite. Die Schwesterfirma RAMPF Ecosystems. Zusammen haben sie zwei spezielle Vergussmassen aus Raps\u00f6l entwickelt, die unter anderem bei Ladesteckern von Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen. Beide Unternehmen geh\u00f6ren zur internationalen RAMPF-Gruppe aus Grafenberg. <\/p>\n<p>Der Unternehmensverbund z\u00e4hlt mit rund 410 Mitarbeitern und einem geplanten Umsatz von 85 Mio. Euro f\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2010\/2011 zu den f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Gebiet der Reaktionsgie\u00dfharze und Maschinensysteme. Seine Pr\u00e4senz am Markt sichert sich RAMPF mit insgesamt f\u00fcnf operativen Firmen. Sie alle sind unter dem Dach einer Holding vereint. Wichtige Auslandsm\u00e4rkte sind Eu-ropa und Asien sowie die NAFTA-Regionen. So unterh\u00e4lt RAMPF eigene Vertretungen in den USA, Japan und China.<\/p>\n<p><b>Verdopplung der Recyclingkapazit\u00e4ten f\u00fcr die Zukunft<\/b><br \/>Mit RAMPF Ecosystems aus Pirmasens widmet sich ein Gesch\u00e4ftsbereich ausschlie\u00dflich dem Recycling von Polyurethan und der Erforschung von nachwachsenden Rohstoffen wie etwa Raps\u00f6l, Milchzucker, Fett und Glycerin.<\/p>\n<p>Polyurethan-Produktionsreststoffe und &#8220;post-consumer&#8221; PET aus Verpackungen (gr\u00fcner Punkt) sind f\u00fcr RAMPF Ecosystems keine Abf\u00e4lle, sondern wertvolle Roh-stoffquellen. Sie werden durch spezielle chemische Verfahren, wie Glykolyse, Acidolyse oder Polyolyse zu (Recycling-) Polyolen aufbereitet. Die sogenannten Recypole und Petole flie\u00dfen erneut in die Herstellung von Polyurethan ein. Kunden sind die Firmen der RAMPF-Gruppe aber auch andere Systemh\u00e4user. F\u00fcr den Recyclingprozess hat RAMPF eine Anlage f\u00fcr thermische Glykolyse entwickelt. Heute z\u00e4hlt sie zu den Gr\u00f6\u00dften ihrer Art in Europa. Und im Fr\u00fchjahr 2011 wird eine weitere Anlage am Standort Pirmasens hinzukommen. Nicht zuletzt wegen der gestiegenen Nachfrage nach Bio-Polyolen. Damit verdoppeln die Recyclingspezialisten ihre j\u00e4hrlichen Kapazit\u00e4ten auf rund 5.000 Tonnen.<\/p>\n<p>Neben der Produktion von Formteilen wie Kopfst\u00fctzen und Schaltkn\u00e4ufen \u00fcbernimmt RAMPF Ecosystems auch den Anlagenbau direkt beim Kunden. Damit schlie\u00dfen sie vor Ort den Kreislauf aus PUR-Verarbeitung, Reststoffverwertung und erneutem Einsatz der gewonnenen Polyole.<\/p>\n<p><b>Kabelt\u00fclle und Stecker f\u00fcr Elektrofahrzeuge aus Raps\u00f6l<\/b><br \/><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20110215-06\/3c88da16f7.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Tuelle\"\/>Um das Anwendungsspektrum von nachwachsenden Rohstoffen bei der Polyurethan-Kunststoffproduktion zu erweitern, modifiziert und funktionalisiert RAMPF Ecosystems seit 1999 gezielt nachwachsende Rohstoffe. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf heimische Pflanzen\u00f6le wie Raps\u00f6l, welches direkt in einer nahe gelegenen \u00d6lm\u00fchle gewonnen wird.<\/p>\n<p>Die Vorteile von Bio-Polyolen f\u00fcr Hersteller und Kunde liegen auf der Hand. Langfristige Verf\u00fcgbarkeit, CO<sub>2<\/sub>-Neutralit\u00e4t und verbesserte Produkteigenschaften machen Bio-Kunststoffe zu einer wahren Konkurrenz f\u00fcr konventionelle Materialien. &#8220;Im Vergleich zu einem Polyurethan auf petrochemischer Basis l\u00e4sst sich der Aussto\u00df an Treibhausgasen um 30% reduzieren. Zudem lassen sich Verbesserungen bei den Funktionalit\u00e4ten erzielen&#8221;, betont Michael Kugler, Betriebsleiter bei RAMPF Ecosystems. Beispielsweise zeigen Zuckerderivate hohe Funktionalit\u00e4ten auf, die im sp\u00e4teren Polyurethan zu h\u00f6herer Vernetzung und bei den Hartsch\u00e4umen zu besseren mechanischen Schaumeigenschaften f\u00fchren. <\/p>\n<p>Polyole auf Basis von Pflanzen\u00f6len, das hei\u00dft den entsprechenden Fetts\u00e4uren, zeigen einen ausgesprochen hydrophoben Charakter und werden deshalb gerne in hydrolysestabilen Polyurethanen eingesetzt. Den Beweis daf\u00fcr liefern die ersten Produkte von RAMPF Giessharze und RAMPF Ecosystems auf Basis von Raps- und Soja\u00f6l. Seit kurzem ist eine effiziente Vergussmasse am Markt, die als Schutzh\u00fclle in Kabelt\u00fcllen f\u00fcr LKWs eingesetzt wird. Das Hartschaumprodukt aus Raps\u00f6l \u00fcberzeugt durch beste mechanische Festigkeiten und eine hervorragende Vibrations-, Schall- und W\u00e4rme-d\u00e4mmung. <\/p>\n<p>Weiterhin haben die Experten ein Elektrogie\u00dfharz aus Bio-Polyolen entwickelt, das zum Beispiel im Ladestecker von Elektrofahrzeugen Verwendung findet. Das Material gleicht extreme Temperaturunterschiede aus, sch\u00fctzt aber auch vor \u00dcberhitzung, St\u00f6\u00dfen und Chemikalien. Beim renommierten Fachkongress Bio-Based Chemicals Europe in Mailand feierte die neue Kunststoff-Generation von RAMPF vergangene Woche erfolgreich Premiere. Dort stellte Dr. Klaus Schamel die aktuellen Produktentwicklungen dem Fachpublikum vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die RAMPF Giessharze GmbH &amp; Co. KG mit Sitz in Grafenberg r&uuml;stet sich weiter f&uuml;r die Zukunft. Bis zum Jahr 2013 will der Kunststoff-Spezialist einen<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[2376,2375],"class_list":["post-12438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-rampf-ecosystems-gmbh-co-kg","supplier-rampf-giessharze-gmbh-co-kg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12438\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12438"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}