{"id":12433,"date":"2011-02-21T00:00:00","date_gmt":"2011-02-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110221-01n"},"modified":"2011-02-21T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-20T22:00:00","slug":"pro-tech-tirol-waechst-mit-biokunststoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pro-tech-tirol-waechst-mit-biokunststoffen\/","title":{"rendered":"Pro-Tech Tirol w\u00e4chst mit Biokunststoffen"},"content":{"rendered":"<p><b><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20110221-01\/dt.common.streams.StreamServer-1.jpg\" align=\"right\" style=\"margin-left:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"bild\"\/>Auch in Tirol kommt seit einigen Jahren Bewegung in die Verpackungslandschaft. Bislang eher im Hintergrund, arbeitete sich die Firma Pro-Tech in Schwaz nach oben. Seit 1996 stellt sie Biokunststoff aus Zuckerrohr, Sonnenblumen\u00f6l, Maisst\u00e4rke, Kartoffelst\u00e4rke oder Zellulose her.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;1.500 Tonnen Biokunststoff produziert Pro-Tech im Jahr&#8221;, erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerhard Margreiter. &#8220;Gemeinsam mit unserer deutschen Tochtergesellschaft Natura Packaging sind wir zum Marktf\u00fchrer in Zentraleuropa mit Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen geworden.&#8221; Zu ihren Kunden z\u00e4hlen etwa Zotter, Gr\u00fcne Erde oder Waschb\u00e4r, ein gr\u00fcner Versandhandel.<\/p>\n<p>Im Programm sind nicht nur die klassischen Obst- und Gem\u00fcsesackerl, sondern auch industrielle Verpackungen oder Bioabfallbeutel wie kompostierbare Maisst\u00e4rkes\u00e4cke.<\/p>\n<p>&#8220;Der aktuellste Stand der Technik l\u00e4sst es zu, dass die S\u00e4cke zu 100 Prozent biologisch abbaubar und biogastauglich sind&#8221;, erkl\u00e4rt Margreiter. Das Unternehmen l\u00e4sst seine Produkte in Europa produzieren, alle Rohstoffe stammen aus Europa und sind gentechnikfrei. Denn gerade in diesem Punkt gebe es in der Branche auch schwarze Schafe.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren war es f\u00fcr die Konsumenten selbstverst\u00e4ndlich, bei jedem Einkauf mindestens ein Plastiksackerl zu nehmen. &#8220;Es gab diesbez\u00fcglich sehr wenig Bewusstsein&#8221;, sagt Margreiter. &#8220;Aber jetzt bemerkt man ein Umdenken. Wir sind mittlerweile mit allen Handelsketten im Gespr\u00e4ch&#8221;, freut er sich \u00fcber die Trendwende.<\/p>\n<p>Allerdings gingen die Handelsketten noch immer vorsichtig vor: &#8220;Sie haben Angst, sich zu fr\u00fch und vielleicht falsch zu bewegen&#8221;, sch\u00e4tzt Margreiter. Die Sorge sei allerdings unbegr\u00fcndet: &#8220;Die Branche geht davon aus, dass schon bald viele Verpackungen auf Biokunststoff umgestellt werden.&#8221;<\/p>\n<p>Auch mit einem Zusatznutzen f\u00fcr den Konsumenten: &#8220;Die Handelsketten sollten dazu \u00fcbergehen, Plastiksackerl f\u00fcr Obst und Gem\u00fcse nicht mehr zu verschenken, sondern die Alternative aus Biokunststoff gegen eine geringe Geb\u00fchr zu verkaufen. Die Kunden h\u00e4tten dann den Vorteil, die Sackerl als Bioabfallsack oder als Frischhaltebeutel weiterverwenden zu k\u00f6nnen&#8221;, formuliert Margreiter seine Zukunftsideen. Denn das Motto f\u00fcr die Zukunft laute: Mehrweg statt Einweg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Auch in Tirol kommt seit einigen Jahren Bewegung in die Verpackungslandschaft. Bislang eher im Hintergrund, arbeitete sich die Firma Pro-Tech in Schwaz nach oben. 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