{"id":12429,"date":"2011-02-23T00:00:00","date_gmt":"2011-02-22T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110223-07n"},"modified":"2011-02-23T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-22T22:00:00","slug":"europa-droht-in-der-gruenen-biotechnologie-anschluss-zu-verlieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europa-droht-in-der-gruenen-biotechnologie-anschluss-zu-verlieren\/","title":{"rendered":"Europa droht in der Gr\u00fcnen Biotechnologie Anschluss zu verlieren"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Anbaufl\u00e4che f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen ist 2010 erneut deutlich angestiegen. Stefan Marcinowski, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie fordert vor diesem Hintergrund Erleichterungen f\u00fcr den Marktzugang auch in Europa.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Europa ist gefordert, den Anschluss an die gr\u00fcne Hochtechnologie und das Innovationsfeld Pflanze nicht zu verlieren&#8221;, meinte Marcinowski, der im Hauptberuf als Vorstand der BASF SE unter anderem f\u00fcr die Bereiche &#8220;Plant Protection&#8221; und &#8220;Plant Science&#8221; zust\u00e4ndig ist, w\u00f6rtlich. Zwar habe die EU-Kommission 2010 mit der Zulassung der St\u00e4rkekartoffel Amflora nach zw\u00f6lf Jahren ihre Blockade gentechnisch ver\u00e4nderter Pflanzen beendet. Die europ\u00e4ischen Genehmigungsverfahren f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Organismen und daraus erzeugte Produkte m\u00fcssten dennoch erheblich beschleunigt werden, so Marcinowski.<\/p>\n<p>Die Zahlen des <a href=\"http:\/\/www.isaaa.org\/resources\/publications\/briefs\/42\/default.asp\" >aktuellen Berichts<\/a> des &#8220;International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications&#8221; (ISAAA) geben ihm recht: Weltweit stieg die Anbaufl\u00e4che f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen im vergangenen Jahr um 10 Prozent auf 148 Millionen Hektar an. Seit dem erstmaligen Anbau im Jahr 1996 ist die mit GMOs bewirtschaftete Fl\u00e4che um das 87-fache angestiegen, was die Gentechnik zu jener Zuchttechnologie macht, die sich in der Geschichte der Landwirtschaft am schnellsten durchgesetzt hat.<\/p>\n<p><b>Europa spielt nicht mit<\/b><br \/>Gentechnisch ver\u00e4ndertes Saatgut wurde in insgesamt 29 Staaten kommerziell eingesetzt. Jedes der Top Ten-L\u00e4nder (USA, Brasilien, Argentinien, Indien, Kanada, China, Paraguay, Pakistan, S\u00fcdafrika und Uruguay) erreicht f\u00fcr sich betrachtet eine Anbaufl\u00e4che von mehr als 1 Million Hektar, die USA f\u00fchrt die Liste mit 66,8 Millionen Hektar mit Abstand an. Europa spielt in diesem Konzert aber so gut wie keine Rolle. Spanien ist \u2013 an der 17. Stelle liegend \u2013 das einzige europ\u00e4ische Land, das eine Anbaufl\u00e4che von mehr als 50.000 Hektar erreicht.<\/p>\n<p>Soja nimmt unter den Kulturpflanzen, die in gentechnisch ver\u00e4nderter Form angebaut werden, nach wie vor die gr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4che ein, gefolgt von Mais, Baumwolle und Raps. Die am h\u00e4ufigsten durch Gentechnik erzielte Eigenschaft ist Herbizidtoleranz, die gr\u00f6\u00dften Wachstumsraten erzielte 2010 die Resistenz gegen\u00fcber Schadinsekten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Anbaufl&auml;che f&uuml;r gentechnisch ver&auml;nderte Pflanzen ist 2010 erneut deutlich angestiegen. Stefan Marcinowski, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie fordert vor diesem Hintergrund Erleichterungen f&uuml;r<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[75,2317,2377],"class_list":["post-12429","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-basf-se","supplier-european-commission","supplier-international-service-for-the-acquisition-of-agri-biotech-applications-isaaa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12429"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12429\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12429"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}