{"id":12427,"date":"2011-02-23T00:00:00","date_gmt":"2011-02-22T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110223-03n"},"modified":"2011-02-23T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-22T22:00:00","slug":"weltweit-zunehmende-nutzung-gentechnisch-optimierter-nutzpflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/weltweit-zunehmende-nutzung-gentechnisch-optimierter-nutzpflanzen\/","title":{"rendered":"Weltweit zunehmende Nutzung gentechnisch optimierter Nutzpflanzen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Nutzung gentechnisch optimierter Nutzpflanzen weltweit hat im Jahr 2010 ein weiteres Mal deutlich zugenommen. Das geht aus den aktuellen Zahlen der nichtstaatlichen Organisation &#8220;International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications&#8221; (ISAAA) hervor, die seit vielen Jahren die Entwicklung auf diesem Gebiet bilanziert. Demnach ist die Anbaufl\u00e4che f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen im vergangenen Jahr um 10 Prozent auf rund 148 Millionen Hektar (2009: 134 Millionen Hektar) gestiegen. Gleichzeitig \u00fcberschritt die kumulierte Anbaufl\u00e4che seit der ersten gewerblichen Nutzung gr\u00fcner Biotechnologie vor 15 Jahren erstmals die Schwelle von einer Milliarde Hektar. Rund 15,4 Millionen Bauern (2009: 14 Millionen) in 29 L\u00e4ndern setzten im vergangenen Jahr gentechnisch optimiertes Saatgut ein. Den st\u00e4rksten absoluten Zuwachs verzeichnete Brasilien, das nach den USA die gr\u00f6\u00dfte Anbaufl\u00e4che f\u00fcr gentechnisch optimierte Nutzpflanzen ausweist (25,4 Mio. Hektar).<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Die weltweiten Zuwachsraten des vergangenen Jahres beweisen die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und den Nutzen gr\u00fcner Biotechnologie in der Landwirtschaft&#8221;, bewertet Dr. Stefan Marcinowski, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) den neuen ISAAA-Bericht. &#8220;Europa ist gefordert, den Anschluss an die gr\u00fcne Hochtechnologie und das Innovationsfeld Pflanze nicht zu verlieren.&#8221; Zwar hatte die EU-Kommission Anfang 2010 ihre Blockade von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen nach zw\u00f6lf Jahren beendet und eine gentechnisch ver\u00e4nderte Kartoffel zur St\u00e4rkeproduktion zugelassen. &#8220;Europ\u00e4ische Genehmigungsverfahren f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Organismen und Produkte sowie deren Marktzugang m\u00fcssen dennoch weiterhin erheblich beschleunigt werden&#8221;, so der DIB-Vorsitzende.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Bio\u00f6konomie, bei der biologische Ressourcen verst\u00e4rkt genutzt werden sollen, ist die gr\u00fcne Biotechnologie unverzichtbar. Nach Einsch\u00e4tzung der DIB wird sich Biomasse zunehmend zu einer wichtigen Basis f\u00fcr biotechnische und chemische Verfahren entwickeln, um damit nicht nur Nahrungs- und Futtermittel, sondern auch Arzneimittel, Energie und Chemikalien herzustellen. Marcinowski: &#8220;Wir ben\u00f6tigen gesetzgeberische Rahmenbedingungen, die ein Zusammenwirken der gr\u00fcnen, wei\u00dfen und roten Biotechnologie erm\u00f6glichen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Nutzung gentechnisch optimierter Nutzpflanzen weltweit hat im Jahr 2010 ein weiteres Mal deutlich zugenommen. 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