{"id":12422,"date":"2011-02-28T00:00:00","date_gmt":"2011-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110228-02n"},"modified":"2011-02-28T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-27T22:00:00","slug":"forschungskooperation-der-brain-mit-der-dechema-zur-biotechnologischen-herstellung-von-perillasaeure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungskooperation-der-brain-mit-der-dechema-zur-biotechnologischen-herstellung-von-perillasaeure\/","title":{"rendered":"Forschungskooperation der BRAIN mit der DECHEMA zur biotechnologischen Herstellung von Perillas\u00e4ure"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG und die DECHEMA Gesellschaft f\u00fcr Chemische Technik und Biotechnologie e.V. in Frankfurt geben die Kooperation auf dem Gebiet der biotechnologischen Herstellung von Perillas\u00e4ure bekannt. Der im Besitz der BRAIN befindliche patentierte Monoterpen-Naturstoff wird zuk\u00fcnftig als breit einsetzbarer, bioaktiver Wirkstoff in kosmetischen Produkten zum Einsatz kommen.<\/b><\/p>\n<p>Ziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung eines unter der Leitung von PD Dr. Jens Schrader bei der DECHEMA entwickelten integrierten Bioprozesses zur effizienten mikrobiellen Synthese von (+)-Perillas\u00e4ure aus der preiswerten Vorstufe (+)-Limonen, welches in gro\u00dfen Mengen aus Orangenschalen extrahiert wird.<\/p>\n<p>Die Arbeiten des Karl-Winnacker-Instituts der DECHEMA zur Stamm- und Prozessoptimierung sowie zum Scale-Up werden dabei mit mikro- bzw. molekularbiologischen Methoden der BRAIN kombiniert, um so gemeinschaftlich einen integrierten Bioprozess f\u00fcr eine effektive technische Herstellung zu entwickeln.<\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt wird in Teilen vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung im Rahmen des BRAIN F&#038;E-Programms &#8220;MikroPro&#8221; zugunsten der BRAIN AG unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><b>Gemeinsame Expertise nutzen<\/b><br \/>&#8220;BRAIN und DECHEMA haben auf dem Gebiet der biotechnologischen Herstellung des Naturstoffs Perillas\u00e4ure ihre Expertise geb\u00fcndelt. F\u00fcr die erfolgreiche industrielle Anwendung biotechnologischer Produktionsverfahren sind hohe Raum-Zeit-Ausbeuten und kosteng\u00fcnstige Aufreinigungsverfahren essenziell &#8220;, sagt PD Dr. Jens Schrader, Leiter der Bioverfahrenstechnik am Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA. &#8220;Durch eine f\u00fcr Monoterpene ma\u00dfgeschneiderte Prozessf\u00fchrung mit in situ-Produktentfernung sowie moderne Methoden der Stammoptimierung k\u00f6nnen wir effiziente Biokatalysesysteme und damit wirtschaftliche Verfahren  entwickeln. Wir freuen uns, dass wir auf diesem spannenden Feld der Wei\u00dfen Biotechnologie das Unternehmen BRAIN unterst\u00fctzen k\u00f6n-nen.&#8221;<\/p>\n<p><b>Patent-Plattform der BRAIN gest\u00e4rkt<\/b><br \/>&#8220;Mit der \u00dcbernahme des Patent- und Gebrauchsmusterportfolios des neuartigen, bioaktiven Kosmetik-Inhaltsstoffes Perillas\u00e4ure erweitern wir unsere Patent-Plattform von biologisch aktiven Produktkomponenten zur effizienten Optimierung von Kosmetika&#8221;, hebt Dr. J\u00fcrgen Eck, CTO der BRAIN AG, hervor. &#8220;Wir nehmen in zahlreichen Gespr\u00e4chen mit unseren industriellen Kooperationspartnern wahr, dass der Bedarf nach bioaktiven Substanzen aus nat\u00fcrlichen Quellen f\u00fcr innovative Kosmetika weiter w\u00e4chst und daher die erworbenen Patente und die Kooperation mit der Arbeitgruppe um Herrn PD Dr. Schrader dazu beitragen werden, den Markt kurzfristig mit entsprechenden Wirksubstanzen zu bedienen und so mit einer nat\u00fcrlichen L\u00f6sung zu befriedigen.&#8221;<\/p>\n<p><b><i>\u00dcber BRAIN<\/i><\/b><br \/>Die BRAIN AG geh\u00f6rt in Europa zu den technologisch f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen &#8220;wei\u00dfen&#8221; Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG f\u00fcr Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und L\u00f6sungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen L\u00f6sungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen &#8220;BioArchive&#8221;, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art geh\u00f6rt. <\/p>\n<p>Seit der Unternehmensgr\u00fcndung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG \u00fcber 70 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern z\u00e4hlen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Degussa, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, S\u00fcdzucker und Symrise. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt zurzeit 90 hoch qualifizierte Mitarbeiter.<\/p>\n<p>F\u00fcr seine wegweisenden Aktivit\u00e4ten zur nachhaltigen &#8220;Biologisierung der Chemieindustrie&#8221; unter Verwendung des &#8220;Werkzeugkastens der Natur f\u00fcr industrielle Prozesse&#8221; wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.<\/p>\n<p><b>\u00dcber DECHEMA, Karl-Winnacker-Institut<\/b><br \/>Das Karl-Winnacker-Institut betreibt interdisziplin\u00e4re Forschung f\u00fcr den technischen Fortschritt auf den Gebieten Werkstoffe, Chemische Technik und Biotechnologie. Das Institut versteht sich als Instrument der wissenschaftlichen Arbeit der DECHEMA e.V. und widmet sich mit seinen  ca. 80 Mitarbeitern vornehmlich der grundlagenorientierten und vorwettbewerblichen Forschung. Diese \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Vorhaben werden durch Projekte der industriellen Auftragsforschung erg\u00e4nzt. Auf diese Weise ist das Institut mit seinem internationalen Wissenschaftlerteam im spannenden T\u00e4tigkeitsfeld zwischen der reinen Grundlagenforschung und der industrieller Anwendung aktiv und \u00fcbernimmt damit eine f\u00fcr die Forschungslandschaft wichtige Br\u00fc-ckenfunktion. Das Institut wirkt dar\u00fcber hinaus in der Lehre an Hochschulen auf den von der DECHEMA vertretenen Fachgebieten mit und f\u00fchrt Weiterbildungskurse f\u00fcr Teilnehmer aus der Industrie und aus dem Hochschulbereich durch.<\/p>\n<p>Die Wei\u00dfe Biotechnologie stellt einen der Forschungsschwerpunkte des Institutes dar. Hier werden in zahlreichen Projekten unter anderem neue biotechnologische Produktionssysteme f\u00fcr die Synthese industriell begehrter Feinchemikalien wie Aroma- und Riechstoffe sowie kos-metische Wirkstoffe entwickelt. Dabei werden im Zuge der Bioprozessentwicklung moderne Methoden der Molekularbiologie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik kombiniert, um fr\u00fchzeitig maximale Synergien zu entfalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG und die DECHEMA Gesellschaft f&uuml;r Chemische Technik und Biotechnologie e.V. in Frankfurt geben die Kooperation auf dem Gebiet der biotechnologischen Herstellung<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[736,187,331,2382],"class_list":["post-12422","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-brain-ag-biotechnology-research-and-information-network-ag","supplier-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-bmbf","supplier-dechema-gesellschaft-fuer-chemische-technik-und-biotechnologie-ev","supplier-karl-winnacker-institut-dechema"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12422"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12422\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12422"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}