{"id":12421,"date":"2011-02-28T00:00:00","date_gmt":"2011-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20110228-07n"},"modified":"2011-02-28T00:00:00","modified_gmt":"2011-02-27T22:00:00","slug":"coperion-gmbh-individuelle-compoundiersysteme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/coperion-gmbh-individuelle-compoundiersysteme\/","title":{"rendered":"Coperion GmbH &#8211; Individuelle Compoundiersysteme"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Coperion GmbH, einer der f\u00fchrenden Hersteller f\u00fcr Compoundier- und Extrusionsanlagen, geht mit der Zeit und realisiert f\u00fcr zahlreiche Kunden Gesamtanlagen f\u00fcr die Aufbereitung von bioabbaubaren Kunststoffen. Die Verarbeitung der Ausgangsmaterialien setzt dabei die umfassende Kenntnis der Verfahrenstechnik und der Rohstoffe voraus.<\/b><\/p>\n<p>Die aus den Unternehmen Coperion Werner &#038; Pfleiderer, Coperion Waeschle, Coperion Keya und Coperion Hartmann hervorgegangene Coperion GmbH ist heute mit weltweit \u00fcber 10.000 installierten Compoundier- und 8.000 Sch\u00fcttgutsystemen Technologief\u00fchrer f\u00fcr Aufbereitungsanlagen. Das Unternehmen ist f\u00fcr die Kunststoff-, Chemie-, Nahrungsmittel- und Aluminiumindustrie t\u00e4tig und realisiert individuelle Kundenl\u00f6sungen. Der gleichsinnig drehende Doppelschneckenextruder der Coperion GmbH steht dabei immer im Zentrum der Compoundieranlagen.<\/p>\n<p><b>Aufbereitungsprozesse optimieren<\/b><br \/>Neben den klassischen technischen Kunststoffen wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyamid (PA) lassen sich mit den Aufbereitungsanlagen der Coperion GmbH auch bioabbaubare Kunststoffe herstellen. Der modulare Aufbau des Verfahrensteils erm\u00f6glicht die individuelle Anpassung des Extruders an jede Anwendung. &#8220;Der Compounder wird dem Kunden und seinem Produkt sozusagen auf den Leib geschneidert&#8221;, sagt Uta K\u00fchnen, Ingenieurin f\u00fcr Lebensmittelstechnologie und Spezialistin f\u00fcr bioabbaubare Kunststoffe bei der Coperion GmbH. Das Herstellungsverfahren f\u00fcr bioabbaubare Kunststoffe hat sich aus der Aufbereitung thermoplastischer St\u00e4rke heraus entwickelt. &#8220;St\u00e4rke, so wie man sie kennt, ist nicht thermoplastisch und muss zun\u00e4chst in diese Form \u00fcberf\u00fchrt werden. Im Anschluss kann man sie mit weiteren bioabbaubaren Kunststoffen wie Polymilchs\u00e4ure (PLA), Polycaprolacton (PCL), Polyvinylalkohol (PVA) oder auch synthetischen Polyestern legieren&#8221;, erkl\u00e4rt K\u00fchnen.<\/p>\n<p>&#8220;Meine Aufgabe besteht darin, den Aufbereitungsprozess zu entwickeln beziehungsweise ihn zu optimieren und das modular aufgebaute Compoundiersystem so zu konfigurieren, dass der Kunde exakt den gew\u00fcnschten Kunststoff damit extrudieren kann. F\u00fcr eine vorgegebene Durchsatzmenge m\u00fcssen die Maschinengr\u00f6\u00dfe, also der Schneckendurchmesser ausgew\u00e4hlt und der Aufbau und die L\u00e4nge des Verfahrensteils inklusive der Schneckengeometrie festgelegt werden&#8221;, erkl\u00e4rt K\u00fchnen. Dar\u00fcber hinaus werden gravimetrische Dosierungen, die Rohmaterialzuf\u00fchrung und -zwischenlagerung f\u00fcr das Endprodukt ausgelegt. Damit Wasserdampf und andere fl\u00fcchtige Bestandteile aus der Polymerschmelze entzogen werden k\u00f6nnen, werden Vakuumpumpen eingesetzt. <\/p>\n<p>&#8220;D\u00fcsenplatten zur Ausformung der Kunststoff-Pellets werden bei uns im Hause h\u00e4ufig auf Basis von Simulationen und Flussberechnungen ausgelegt&#8221;, so K\u00fchnen. Die Gestaltung des Granulierschritts h\u00e4ngt von der Wassersensitivit\u00e4t der bioabbaubaren Kunststoffe ab. Es k\u00f6nnen sowohl Unterwasser- als auch Wasserring- und Luftgranulierungen eingesetzt werden. Alternativ wird der austretende Kunststoff in einem Wasserbad gek\u00fchlt und mittels Stranggranulator geschnitten. Der Transport des Endprodukts und dessen Zwischenlagerung werden ebenso wie das Handling des Rohmaterials vom Coperion-Standort in Weingarten geplant und ausgef\u00fchrt. Dort befindet sich der Hauptsitz des Competence Centers Materials Handling der Coperion GmbH.<\/p>\n<p><b>Bioabbaubarkeit muss einen Vorteil bieten<\/b><br \/>Ein Beispiel f\u00fcr die Technologief\u00fchrerschaft der Coperion GmbH auf dem Sektor bioabbaubarer Kunststoffe ist die Aufbereitungsanlage f\u00fcr bioabbaubare Werkstoffe des portugiesischen Compoundierunternehmens Cabopol \u2013 Polymer Compounds, S. A. mit Sitz in Porto de M\u00f3s. Die im Januar 2010 in Betrieb genommene Anlage ist die erste f\u00fcr bioabbaubare Kunststoffe auf der Iberischen Halbinsel. Die biologisch abbaubaren Werkstoffe werden von Cabopol unter dem Handelsnamen BIOMIND vertrieben. Ihr wichtigstes Einsatzgebiet sind kurzlebige Produkte f\u00fcr Haushalt und Agrarwirtschaft, wie zum Beispiel Wegwerfwindeln, Hygieneartikel oder Cateringbedarf.<\/p>\n<p>&#8220;Ich bin der Ansicht, man sollte bioabbaubare Produkte dort einsetzen, wo die Bioabbaubarkeit einen Vorteil bietet&#8221;, so die Ingenieurin Uta K\u00fchnen. Denn h\u00e4ufig macht es wenig Sinn, bioabbaubare Kunststoffe bei langlebigen Produkten einzusetzen. Besonders im Bereich der Technischen Kunststoffe wendet man sich daher vermehrt der Aufbereitung von biobasierten Rohstoffen zu. &#8220;Auch im Bereich dieser Anwendung k\u00f6nnen wir unsere Kunden mit umfassendem Know-how unterst\u00fctzen, da biobasierte Kunststoffe in ihren Compoundiereigenschaften den herk\u00f6mmlichen Kunststoffen \u00e4hneln&#8221;, so Uta K\u00fchnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Coperion GmbH, einer der f&uuml;hrenden Hersteller f&uuml;r Compoundier- und Extrusionsanlagen, geht mit der Zeit und realisiert f&uuml;r zahlreiche Kunden Gesamtanlagen f&uuml;r die Aufbereitung von<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[2425,1270],"class_list":["post-12421","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-cabopol-polymer-compounds-sa","supplier-coperion"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12421"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12421\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12421"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}