{"id":12399,"date":"2010-06-10T00:00:00","date_gmt":"2010-06-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100610-02n"},"modified":"2010-06-10T00:00:00","modified_gmt":"2010-06-09T22:00:00","slug":"biokunststoffe-im-automobilbau-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biokunststoffe-im-automobilbau-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Biokunststoffe im Automobilbau der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><b>F\u00fcr die &#8220;Automotive Bioplastics Design Challenge (abdc)&#8221; findet in Stuttgart am 15. Juli 2010 eine Kick-off-Veranstaltung statt. Hierzu sind Biokunststoffproduzenten und Automobilhersteller, deren Zulieferer sowie Entwicklungs- und Designb\u00fcros aus dem Automobilsektor eingeladen. Grundidee der &#8220;abdc&#8221; ist es, im Zeitraum eines Jahres kommerziell verf\u00fcgbare und in Entwicklung befindliche Biokunststoffe unter Designgesichtspunkten f\u00fcr ihre Eignung im Automobilbau zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse werden im Rahmen des &#8220;Automobilsommer 2011&#8221; im Juni 2011 der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt.<\/b><\/p>\n<p>Viele der momentan in Entwicklung befindlichen Biokunststoffe sind bei den heute bestehenden Rahmenbedingungen zu teuer oder in naher Zukunft nicht in ausreichender Menge f\u00fcr den breiten kommerziellen Einsatz verf\u00fcgbar. Dies bedeutet, dass viele biobasierte Kunst- und Werkstoffe erst auf den Markt kommen, wenn sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr petrochemische Kunststoffe nachhaltig zu deren Nachteil ge\u00e4ndert haben. Daraus folgt, dass die breite Masse der Endanwender diese biobasierten Kunst- und Werkstoffe erst in einigen Jahren in eigenen Prototypen und Produktszenarien testen kann.<\/p>\n<p>Die BIOPRO Baden-W\u00fcrttemberg GmbH und der Cluster Biopolymere\/Biowerkstoffe wollen Endanwendern schon heute Einblicke in die zuk\u00fcnftige, biobasierte Materialwelt erm\u00f6glichen, um Innovationsprozesse und die Markteinf\u00fchrung positiv zu beeinflussen und zu beschleunigen. Durch die Interaktion aller Akteure entlang der Wertsch\u00f6pfungskette sollen Biowerkstoffe schon fr\u00fchzeitig auf Herz und Nieren gepr\u00fcft werden und somit schneller technisch einsatzf\u00e4hig werden. Denn hierbei spielen neben den Werkstoffeigenschaften auch weitere Aspekte wie Verarbeitbarkeit, Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit oder Alterungsbest\u00e4ndigkeit eine gro\u00dfe Rolle. Aspekte die h\u00e4ufig nicht im Fokus der Forschung liegen, aber einen entscheidenden Einfluss auf die Marktf\u00e4higkeit und das Marktpotenzial haben.<\/p>\n<p>In der auf ein Jahr angelegten &#8220;Automotive Bioplastics Design Challenge&#8221; k\u00f6nnen Entwickler und Designer aus dem Automobilsektor verschiedene Biomaterialien prototypisch testen und den Biokunststoffentwicklern durch ihr Feedback wertvolle Informationen \u00fcber die zu erwartende Marktakzeptanz und unerschlossene Optimierungspotenziale der Biomaterialien liefern. Zentraler Teil der &#8220;Automotive Bioplastics Design Challenge&#8221; wird eine Biomaterial-Datenbank sein. Anwender k\u00f6nnen sich hier einen \u00dcberblick \u00fcber marktf\u00e4hige oder in der Entwicklung befindliche Materialien verschaffen. Unabh\u00e4ngig von \u00f6konomischen Rahmenbedingungen, nur anhand technischer und designbezogener Entscheidungskriterien sollen die Anwender Materialien f\u00fcr einzelne Bauteile oder Bauteilgruppen ausw\u00e4hlen, entsprechende Prototypen herstellen und das jeweilige Material unter Serienproduktanforderungen testen. Die dabei gewonnenen Erfahrungswerte (bezogen auf Verarbeitbarkeit, technische Eignung und Designaspekte, etc.) sollen dann in die Datenbank eingepflegt werden und damit auch den anderen Teilnehmern zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der einj\u00e4hrigen Zusammenarbeit werden in einer eint\u00e4gigen Veranstaltung im Rahmen des &#8220;Automobilsommer 2011&#8221; anl\u00e4sslich des 125-j\u00e4hrigen Geburtstags des Automobils vorgestellt. Hierbei werden Prototypen f\u00fcr einzelne Bauteile oder Bauteilgruppen aus den jeweils bestgeeigneten Biomaterialien pr\u00e4sentiert und die Auswahlkriterien und Besonderheiten der Materialien vermittelt. Eine Fortf\u00fchrung der Zusammenarbeit aller Beteiligten ist auch nach der einj\u00e4hrigen Projektlaufzeit angestrebt.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b><br \/>Datum: 15. Juli 2010, 10:30 Uhr &#8211; 16:30 Uhr<br \/>Ort: Haus der Wirtschaft, Bertha-Benz-Saal, Schlossstr. 23, 70174 Stuttgart<br \/>Anmeldung per E-Mail: <a href=\"mailto:abdc@bio-pro.de\">abdc@bio-pro.de<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>F&uuml;r die &#8220;Automotive Bioplastics Design Challenge (abdc)&#8221; findet in Stuttgart am 15. Juli 2010 eine Kick-off-Veranstaltung statt. 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