{"id":12363,"date":"2010-09-21T00:00:00","date_gmt":"2010-09-20T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20101007-02n"},"modified":"2010-09-21T00:00:00","modified_gmt":"2010-09-20T22:00:00","slug":"baumwolle-gilt-zu-recht-als-weies-gold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/baumwolle-gilt-zu-recht-als-weies-gold\/","title":{"rendered":"Baumwolle gilt zu Recht als &#8220;wei&szlig;es Gold&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Baumwolle wurde bereits in Babylonien ,,wei\u00dfes Gold&#8221; genannt -und es wird auch heute dieser Bezeichnung gerecht. Denn innerhalb der letzten zwo&#776;lf Monate hat sich die Naturfaser um rund 60 Prozent verteuert. Zu Wochenbeginn stieg der Preis fu&#776;r ein Pfund Baumwolle in New York auf 1, 01 $ je Pfund -dem ho&#776;chsten Stand seit 1995.<\/b><\/p>\n<p>Nach Ansicht des Baumwoll-Experten O. A. Cleveland ko&#776;nnten die Kontrakte sogar noch bis auf 1, 25 $ je Pfund steigen. Hedgefonds und andere gro\u00dfe Investoren haben sich daher zuletzt wieder mit Kontrakten eingedeckt und setzen auf steigende Preise, teilte die US Commodity Futures Trading Commission mit.<\/p>\n<p>Der aktuelle Baumwoll-Preis ist allerdings nicht von Spekulationen getrieben. &#8220;Die Baumwollverarbeiter bekommen nicht genu&#776;gend geliefert, sei es in Indien, Pakistan oder China&#8221;, sagt David Watson von FCStone Australia gegenu&#776;ber Bloomberg. &#8220;Neue Ernte-Lieferungen in nennenswertem Umfang sind weiterhin nicht in Sicht&#8221;, erga&#776;nzt Watson.<\/p>\n<p><b>Paradigmenwechsel<\/b><br \/>Bislang ist man mit den seit Jahren gleichgebliebenen Anbaufla&#776;chen ausgekommen &#8211; der tendenziell steigende Bedarf konnte u&#776;ber ho&#776;here Ertra&#776;ge abgedeckt werden. Zuletzt hat sich die Situation aber verscha&#776;rft. Das zeigt sich am Beispiel Chinas. Analysten sind u&#776;berzeugt, dass der gro&#776;\u00dfte Baumwoll-Produzent und -Verarbeiter seine Baumwoll-Importe massiv steigern wird.<\/p>\n<p>Auch Pakistan, die Nummer vier am Weltmarkt, wird doppelt so viel Baumwolle importieren mu&#776;ssen wie im Vorjahr, weil dort die U&#776;berschwemmungen einen wesentlichen Teil der Ernte ruiniert haben. Dazu kommt, dass niedrige Temperaturen und starke Regenfa&#776;lle zuletzt sowohl die Qualita&#776;t als auch die Quantita&#776;t gedru&#776;ckt haben. Die Ernte wird heuer daher bereits zum zweiten Mal in Folge mit 6, 4 bis 6, 8 Millionen Tonnen eher mager ausfallen. Bereits im Vorjahr lag der Produktionsru&#776;ckgang bei 13 Prozent.<\/p>\n<p>Auch in Indien, dem zweitgro&#776;\u00dften Produzenten, ko&#776;nnte die Ernte durch den Monsun schwa&#776;cher ausfallen als erwartet, merken Analysten an. Daher soll im Zuge der kommenden Ernte der Baumwoll-Export auf 5, 5 Millionen Ballen (zu je 170 kg) beschra&#776;nkt werden. Wer sich nicht an die Quote ha&#776;lt, muss mit &#8220;prohibitiven&#8221; Export-Abgaben rechnen, teilte der indische Handelsminister Rahul Khullar unla&#776;ngst mit.<\/p>\n<p>Ende des laufenden Baumwolljahres werden die globalen Lagerbesta&#776;nde damit wohl nur mehr bei 38 Prozent des ja&#776;hrlichen Bedarfs liegen, so das US Department of Agriculture &#8211; dies entspra&#776;che dem tiefsten Stand seit 16 Jahren. Neben den Anlegern ko&#776;nnen sich die Viskosefaser-Hersteller u&#776;ber den hohen Preis freuen. Schlie\u00dflich muss zumindest ein Teil der Baumwolle durch gu&#776;nstigere Viskose ersetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Baumwolle wurde bereits in Babylonien ,,wei&szlig;es Gold&#8221; genannt -und es wird auch heute dieser Bezeichnung gerecht. 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