{"id":121929,"date":"2023-02-03T07:26:00","date_gmt":"2023-02-03T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=121929"},"modified":"2023-01-31T13:58:34","modified_gmt":"2023-01-31T12:58:34","slug":"aufbruch-zu-mehr-biookonomie-im-donauraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/aufbruch-zu-mehr-biookonomie-im-donauraum\/","title":{"rendered":"Aufbruch zu mehr Bio\u00f6konomie im Donauraum"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-121953\" width=\"350\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16.png 1400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-300x211.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-1024x720.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-150x105.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-768x540.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-384x270.png 384w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto_2020-12-18_um_13.13.16-1320x928.png 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Eine erfolgreiche Bio\u00f6konomie setzt ein gro\u00dfes Ma\u00df an Vernetzung und Interaktion voraus. Viele Vorhaben stehen zu Beginn vor der klassischen \u201eHenne-Ei-Frage\u201c. M\u00fcssen zuerst politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Bio\u00f6konomie in einzelnen Firmen, Gemeinden oder Institutionen zu erm\u00f6glichen, oder braucht es zuerst diese Firmen, Gemeinden und Institutionen, um Anreize f\u00fcr entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen? Dieser Frage stellte sich auch das <a href=\"https:\/\/www.bio-pro.de\/projekte\/abgeschlossene-projekte\/godanubio\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">EU-Projekt \u201eGoDanuBio\u201c<\/a> in den vergangenen zwei Jahren und konnte mit einem zweigleisigen Ansatz erfolgreich modellhafte Antworten liefern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Interreg-Donauraumprojekt \u201eGoDanuBio\u201d unterst\u00fctzte den Aufbau politischer Rahmenbedingungen und partizipativer Regierungsformen in den beteiligten Regionen und L\u00e4ndern entlang der Donau vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Die Hauptthemen waren der Ausbau der Bio\u00f6konomie, eine nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung und Interaktionen zwischen Stadt und Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Das GoDanuBio-Projektkonsortium bestand haupts\u00e4chlich aus einem langj\u00e4hrigen Netzwerk von Ministerien, staatlichen Stellen und Wirtschaftsf\u00f6rderungsorganisationen aus dem Donauraum. Es waren einige Partner aus dem Vorg\u00e4ngerprojekt \u201eDanuBioValNet\u201c (2017-2019) beteiligt, aber es kamen auch neue dazu, darunter z.B. eine Gemeinde (Rum\u00e4nien), eine Kreisverwaltung (Slowakei) und ein Forschungsinstitut (Baden-W\u00fcrttemberg). Aufgabe der BIOPRO Baden-W\u00fcrttemberg war es, Strategieprozesse zu begleiten und das Netzwerk zu st\u00e4rken sowie auszubauen. Dabei profitierten die Projektpartner nicht nur von der langj\u00e4hrigen Erfahrung der Landesagentur, sondern auch von ihrer tatkr\u00e4ftigen Unterst\u00fctzung in der Koordination und \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Das Projekt endete offiziell am 31. Dezember 2022.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wichtigste Ergebnisse<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fortschritte bei der Einf\u00fchrung von politischen Rahmenbedingungen und Infrastruktur<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Projekt unterst\u00fctzte die Entwicklung politischer Ans\u00e4tze zur Kreislaufwirtschaft in Kroatien, Tschechien, Ungarn und Rum\u00e4nien. In einigen dieser F\u00e4lle bestand der Ansatz darin, das Konzept der Bio\u00f6konomie in die bereits bestehende Kreislaufwirtschaftspolitik einzubetten. Die GoDanuBio-Abschlusskonferenz wurde in Serbien organisiert und setzte einen Impuls zur St\u00e4rkung j\u00fcngster Initiativen, wie der Gr\u00fcndung eines Bio\u00f6konomie-Clusters.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Effektive Gestaltung der Bio\u00f6konomisierung des Donauraums<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einbeziehung unterschiedlicher Akteure der Bio\u00f6konomie entlang der Wertsch\u00f6pfungsketten wurde beschleunigt. Es wurde ein Integrationsplan ver\u00f6ffentlicht, der als Leitfaden dienen kann, um die Interaktionen zwischen Stadt und Land von Seiten der Politik zu st\u00e4rken. Die Erstellung einer &#8220;Best-Practice-Brosch\u00fcre \u00fcber die Mobilisierung von Akteuren f\u00fcr die zirkul\u00e4re Bio\u00f6konomie&#8221;, in der 26 Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen teilnehmenden Regionen und L\u00e4ndern gesammelt wurden, diente als Basis f\u00fcr Inspiration und Austausch f\u00fcr alle Partner und \u00fcber das Projekt hinaus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>St\u00e4rkung der Kultur der partizipativen Regierungsf\u00fchrung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Zwischen Mai 2021 und November 2022 organisierte das Konsortium 44 Trainings und Co-Creation Workshops mit den Hauptthemen \u201eBio\u00f6konomie&#8221; und \u201eZusammenarbeit und Vernetzung&#8221;. Mit den die Co-Creation-Workshops in zehn L\u00e4ndern wurden rund 500 Einzelorganisationen und 800 Teilnehmer erreicht. Mit dem Wissen, dass \u00d6sterreich, Kroatien, Deutschland, Ungarn und Slowenien in der Vergangenheit bereits Erfahrungen mit partizipativen Regierungsformen gemacht haben, trug das Projekt dazu bei, neue Formen der demokratischen Politikgestaltung in einigen der anderen teilnehmenden Regionen zu f\u00f6rdern oder zumindest Schritte in diese Richtung einzuleiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fahrplan f\u00fcr ein Expertengremium<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00fcndung eines Expertengremiums war eine der Ideen, die aus dem DanuBioValNet-Projekt hervorgingen. In GoDanuBio wurde diese Idee umgesetzt. Die Experten im Gremium k\u00f6nnen mit ihrem Fachwissen \u00fcber die Bio\u00f6konomie und die Entwicklung von Clustern und Innovationen in der Wertsch\u00f6pfungskette als nationale Ansprechpartner fungieren, um den Prozess der Transformation zu begleiten. Darunter z\u00e4hlen beispielsweise weitere EUSDR PA8 Flagships, Interreg oder Horizon Europe Projekte. Der Fahrplan f\u00fcr das Expertengremium wurde \u00fcber den Projektzeitraum hinaus bis 2023 aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mehr Sichtbarkeit f\u00fcr Interreg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>BIOPRO Baden-W\u00fcrttemberg hat als federf\u00fchrender Partner insbesondere mit der BIOEAST-Initiative kooperiert, mit welcher gemeinsam ein Entwurf f\u00fcr eine Mitteilung an verschiedene Generaldirektionen der Europ\u00e4ischen Kommission (RTD, AGRI, GROW, REGIO) und andere europ\u00e4ische Akteure erstellt wurde. Dieses Dokument sowie die Teilnahme von Prof. Dr. Kindervater und dem Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr regionale Entwicklung und EU-Fonds (Kroatien) an der EU-Bio\u00f6konomie-Konferenz in Br\u00fcssel (Oktober 2022) waren ein lebendiger Beweis daf\u00fcr, wie das Projekt auf den Ergebnissen des Vorg\u00e4ngerprojekts aufbaute und mit anderen Initiativen interagierte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Schritte<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine interne Umfrage innerhalb des Konsortiums ergab, dass die Ergebnisse von GoDanuBio in den kommenden Jahren eine mittlere bis hohe Wirkung in den verschiedenen teilnehmenden L\u00e4ndern erzielen werden. Weitere EU-finanzierte Folgeprojekte oder die Art und Weise, wie der Europ\u00e4ische Green Deal in den einzelnen L\u00e4ndern verwaltet wird, k\u00f6nnte in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Sicherlich werden einige der Ergebnisse des Projekts durch zwei k\u00fcrzlich gestartete Horizon Europe Projekte weitergetragen: CEE2ACT und&nbsp;<a href=\"https:\/\/robin-project.eu\/\">ROBIN<\/a>, letzteres mit Baden-W\u00fcrttemberg und \u017dilina (Slowakei) als teilnehmende Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ergebnisberichte und Ergebnisse des Projekts k\u00f6nnen im Folgenden heruntergeladen werden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong><a href=\"https:\/\/www.bio-pro.de\/projekte\/abgeschlossene-projekte\/godanubio\">EU-Donauraum-Projekt &#8220;GoDanuBio&#8221;<\/a><\/strong><\/li><li><strong><a href=\"https:\/\/www.bio-pro.de\/projekte\/abgeschlossene-projekte\/danubiovalnet\">EU Donauraum-Projekt &#8220;DanuBioValNet&#8221;<\/a><\/strong><\/li><li><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.cee2act.eu\/\" target=\"_blank\">in neuem Fenster \u00f6ffnen: CEE2ACT\u00a0<\/a><\/strong><\/li><li><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.interreg-danube.eu\/approved-projects\/godanubio\/outputs\" target=\"_blank\">in neuem Fenster \u00f6ffnen: GoDanuBio Publikationen<\/a><\/strong><\/li><li><strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bio-pro.de\/projekte\/bereich-biooekonomie\/eu-projekt-robin\" target=\"_blank\">in neuem Fenster \u00f6ffnen: EU-Projekt ROBIN<\/a><\/strong><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine erfolgreiche Bio\u00f6konomie setzt ein gro\u00dfes Ma\u00df an Vernetzung und Interaktion voraus. 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