{"id":121776,"date":"2023-01-31T07:32:00","date_gmt":"2023-01-31T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=121776"},"modified":"2023-01-27T10:35:57","modified_gmt":"2023-01-27T09:35:57","slug":"projekt-plasco2-treibhausgas-wird-zum-rohstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/projekt-plasco2-treibhausgas-wird-zum-rohstoff\/","title":{"rendered":"Projekt PlasCO2: Treibhausgas wird zum Rohstoff"},"content":{"rendered":"\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18.png\" alt=\"Gez\u00e4hmtes Plasma: Wenn der Reaktor z\u00fcndet, breitet sich auf seiner Oberfl\u00e4che ein sanftes Leuchten aus. Er arbeitet bei einer Temperatur von gerade einmal 30 Grad.\nGez\u00e4hmtes Plasma: Wenn der Reaktor z\u00fcndet, breitet sich auf seiner Oberfl\u00e4che ein sanftes Leuchten aus. Er arbeitet bei einer Temperatur von gerade einmal 30 Grad.\" class=\"wp-image-121798\" width=\"611\" height=\"470\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18.png 814w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18-300x231.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18-150x115.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18-768x591.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.18-351x270.png 351w\" sizes=\"auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><figcaption>Gez\u00e4hmtes Plasma: Wenn der Reaktor z\u00fcndet, breitet sich auf seiner Oberfl\u00e4che ein sanftes Leuchten aus. Er arbeitet bei einer Temperatur von gerade einmal 30 Grad.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Evonik arbeitet mit drei Partnern an Verfahren zur Nutzung von CO<sub>2<\/sub>&nbsp;mittels Plasma-Reaktoren<\/strong><\/li><li><strong>Innovativer Prozess k\u00f6nnte Energiebedarf f\u00fcr wichtige Chemieprodukte deutlich senken<\/strong><\/li><li><strong>Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung f\u00f6rdert Projekt mit mehr als 1,8 Millionen Euro<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Evonik hat zusammen mit drei Verbundpartnern das Projekt PlasCO<sub>2<\/sub>&nbsp;gestartet. Ziel ist es, Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) als Rohstoff f\u00fcr die Produktion von C4-Chemikalien zu nutzen. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung f\u00f6rdert das Projekt mit mehr als 1,8 Millionen Euro. PlasCO<sub>2<\/sub>&nbsp;steht f\u00fcr \u201aPlasmainduzierte Generierung von Kohlenmonoxid aus Kohlendioxid und dessen chemische Verwertung\u2018. Die Forscher arbeiten daran, mit einem neu entwickelten Verfahren Synthesegas aus Kohlendioxid und Wasserstoff mittels eines Plasma-Reaktors zu gewinnen. Das auf diese Weise gewonnene Synthesegas kann dann f\u00fcr die Herstellung von Chemie-Produkten eingesetzt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Projektkonsortium, das von Evonik koordiniert wird, besteht aus vier Partnern. Es vernetzt damit alle Kompetenzen von der Katalyse \u00fcber die Plasmaforschung bis hin zum Anlagenbau. Neben Evonik sind das Leibniz Institut f\u00fcr Katalyse (LIKAT), das Leibniz Institut f\u00fcr Plasmaforschung (INP) und die Rafflenbeul Anlagen Bau GmbH beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.36.png\" alt=\"Prof. Dr. Robert Franke, Leiter Hydroformylierungsforschung bei Evonik\" class=\"wp-image-121799\" width=\"216\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.36.png 583w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.36-281x300.png 281w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.36-141x150.png 141w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Bildschirmfoto-2023-01-26-um-12.23.36-253x270.png 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><figcaption>Prof. Dr. Robert Franke, Leiter Hydroformylierungsforschung bei Evonik<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWenn es uns gelingt, Kohlendioxid als Rohstoff zu erschlie\u00dfen, w\u00fcrden wir nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Verminderung des CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdrucks leisten, sondern wir w\u00fcrden uns auch eine v\u00f6llig neue Art der Chemie zunutze machen\u201c, sagt <strong>Professor Dr. Robert Franke<\/strong>, Leiter der Hydroformylierungsforschung bei Evonik Performance Intermediates und Koordinator des Projekts PlasCO<sub>2<\/sub>.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nachhaltigkeit ist ein zentraler Treiber des Vorhabens: Im Zentrum des Projekts steht die Umwandlung von Kohlendioxid mit Wasserstoff zu Kohlenmonoxid. Als neuartige Energiequelle sollen Niedrigtemperaturplasmen verwendet werden, die mit wenig Energie auskommen und so den reaktionstr\u00e4gen Kohlenstoff besonders effizient aktivieren. Um diese Plasmen zu erzeugen, m\u00f6chte die Forschungsgruppe neuartige Reaktoren entwickeln, die mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden k\u00f6nnen. Sp\u00e4ter sollen diese breit einsetzbar und kommerzialisierbar sein. Das auf diese Weise generierte Synthesegas kann f\u00fcr die Herstellung von organischen Verbindungen der C4-Chemie eingesetzt werden. Daraus werden dann etwa Weichmacher oder petrochemische Spezialit\u00e4ten produziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Evonik wird zun\u00e4chst Bewertungen zur \u00d6koeffizienz und zur Wirtschaftlichkeit sowie quantenchemische Berechnungen vornehmen und betreibt damit Grundlagenforschung. Die verwendeten Plasma-Reaktoren werden bislang zur Abgasreinigung eingesetzt. Evonik arbeitet daran, sie weiterzuentwickeln, so dass voraussichtlich nach etwa vier Jahren eine Pilotanlage gebaut werden kann, die das Plasma mit erneuerbaren Ressourcen bildet.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eF\u00fcr die Durchf\u00fchrung dieser Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung brauchen wir bei Evonik unbedingt die Kompetenzen unserer Partner an den Forschungsinstituten und bei anderen Firmen\u201c, sagt <strong>Dr. Marc Oliver Kristen<\/strong>, Projekt-Manager PlasCO<sub>2<\/sub>. \u201eAuch die F\u00f6rderung durch das BMBF ist essenziell, um solche hoch innovativen Ans\u00e4tze verfolgen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Evonik<\/h3>\n\n\n\n<p>Evonik ist ein weltweit f\u00fchrendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in \u00fcber 100 L\u00e4ndern aktiv und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 15 Mrd. \u20ac und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,38 Mrd. \u20ac. Dabei geht Evonik weit \u00fcber die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige L\u00f6sungen zu schaffen. Rund 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag f\u00fcr Tag.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Performance Materials&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die immer jungen Klassiker der Division Performance Materials stehen f\u00fcr Produkte und Technologien, die permanent weiterentwickelt werden. Sie sind die Grundlage f\u00fcr viele moderne Anwendungen, etwa in den Bereichen Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hrung, Pharma oder auch Kunststoffe. Die Division erwirtschaftete mit ihrem Portfolio im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 mit rund 1.600 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,91 Mrd. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Evonik arbeitet mit drei Partnern an Verfahren zur Nutzung von CO2&nbsp;mittels Plasma-Reaktoren Innovativer Prozess k\u00f6nnte Energiebedarf f\u00fcr wichtige Chemieprodukte deutlich senken Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung f\u00f6rdert Projekt mit mehr als 1,8 Millionen Euro Evonik hat zusammen mit drei Verbundpartnern das Projekt PlasCO2&nbsp;gestartet. Ziel ist es, Kohlendioxid (CO2) als Rohstoff f\u00fcr die Produktion von C4-Chemikalien [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":59,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Evonik hat zusammen mit drei Verbundpartnern das Projekt PlasCO2 gestartet. 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