{"id":121741,"date":"2023-02-01T07:08:00","date_gmt":"2023-02-01T06:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=121741"},"modified":"2023-01-30T10:33:25","modified_gmt":"2023-01-30T09:33:25","slug":"kleine-kornchen-grose-wirkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kleine-kornchen-grose-wirkung\/","title":{"rendered":"Kleine K\u00f6rnchen, gro\u00dfe Wirkung"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Es versteht sich von selbst: Langlebige Qualit\u00e4tsprodukte f\u00fcrs Badezimmer ben\u00f6tigen hochwertige Rohmaterialien und Komponenten. Der Armaturen- und Brausenhersteller Hansgrohe setzt bei rund 45 Prozent der in seinem Offenburger Werk im Spritzguss verarbeiteten Kunststoffe den Werkstoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer) ein. ABS, einer der weitverbreitetsten technischen Kunststoffe, eignet sich aufgrund seiner Materialeigenschaften insbesondere zur galvanischen Beschichtung und ist somit Basis f\u00fcr die Herstellung der edlen Oberfl\u00e4chen von Brausen und Accessoires. Im Zuge seiner Nachhaltigkeitsstrategie sucht Hansgrohe f\u00fcr die Herstellung seiner Produkte kontinuierlich alternative Werkstoffe, die aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig produziert sind. Mit dem neuen ABS Novodur ECO P2MC B50, das von INEOS Styrolution im September 2022 auf den Markt gebracht wurde, kann der Sanit\u00e4rhersteller aus dem Schwarzwald jetzt auch in seiner Kunststoffspritzerei noch nachhaltigere Teile produzieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12.png\" alt=\"Hansgrohe setzt auf neuen, nachhaltigen ABS-Werkstoff f\u00fcr verchromte Produktkomponenten\" class=\"wp-image-121744\" width=\"836\" height=\"325\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12.png 1169w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12-300x117.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12-1024x399.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12-150x58.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12-768x299.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2023\/01\/Screenshot-2023-01-26-at-09.27.12-400x156.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 836px) 100vw, 836px\" \/><figcaption>Hansgrohe setzt auf neuen, nachhaltigen ABS-Werkstoff f\u00fcr verchromte Produktkomponenten <strong>\u00a9<\/strong> Hansgrohe SE <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nahtlose Umstellung auf bio-attribuiertes\u00b9 ABS<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ab M\u00e4rz 2023 produziert Hansgrohe s\u00e4mtliche ABS-Teile mit dem neuen Werkstoff Novodur ECO P2MC B50, der nach\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.pressreleasefinder.com\/INEOS_Styrolution\/INSPR146\/en\/\" target=\"_blank\">Herstellerangaben\u00a0<\/a>gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichem ABS einen Anteil von 50 Prozent an bio-attribuiertem Inhalt ausweist und so einen bis zu 71 Prozent geringeren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck hat. Nicht immer ist es so einfach, lang bew\u00e4hrte Werkstoffe ohne gro\u00dfen Aufwand und erneute Qualit\u00e4tspr\u00fcfungen durch neue, ressourcenschonende Materialien zu ersetzen. Seit mehr als zwei Jahren recherchieren die Hansgrohe Kunststoffexperten und der Fachbereich \u201eGreen Company\u201c kontinuierlich, um f\u00fcr die Kunststoffspritzteile nachhaltige Rohstoffalternativen ausfindig zu machen, die den strengen Hansgrohe Qualit\u00e4tsvorgaben gen\u00fcgen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDank der unver\u00e4nderten Eigenschaften dieses bio-attribuierten ABS von INEOS Styrolution gegen\u00fcber dem bisher genutzten Material k\u00f6nnen wir nun sehr schnell umstellen, was uns die internen Prozesse erleichtert\u201c, erkl\u00e4rt <strong>Matthias Stunder<\/strong>, <strong>Leitung Plastic Technology International bei Hansgrohe<\/strong>. \u201eSo haben wir einen weiteren Schritt getan, um CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu verringern.\u201c<\/p><p>Auch <strong>Frank Semling<\/strong>, <strong>Vorstand Operations Hansgrohe SE<\/strong>, freut sich \u00fcber die Fortschritte zu noch nachhaltigeren Produkten im Kunststoffbereich: \u201eUnserem Lieferanten INEOS Styrolution und allen beteiligten Hansgrohe Teams m\u00f6chte ich ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n aussprechen, dass die Umstellung auf diesen nachhaltigen ABS-Werkstoff Novodur ECO P2MC B50 so z\u00fcgig und unkompliziert von statten ging. Hansgrohe ist somit der erste INEOS-Kunde aus der Sanit\u00e4rbranche, der auf dieses Material umstellt. Nat\u00fcrlich hoffen wir auf viele Nachahmer aus allen Industriezweigen, denn je mehr Hersteller ihre Kunststoffproduktion auf nachhaltige Rohstoffe umstellen, desto besser ist dies f\u00fcr unsere gemeinsame CO<sub>2<\/sub>&#8211; Bilanz und das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Abkommens.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>1) Im Zuge des Massenbilanz-Verfahrens werden erneuerbare und recycelte Rohstoffe bei der Produktion der Grundprodukte gemeinsam mit fossilen Rohstoffen eingesetzt. In einem Zertifizierungsprozess h\u00e4lt der Hersteller fest, wie viel Bio-Ausgansmaterial eingespeist und sp\u00e4ter anteilig in den Endprodukten verkauft wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber die Hansgrohe Group \u2013 Taktgeber des Wassers<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Seit 1901. Die Hansgrohe Group mit Sitz in Schiltach\/Baden-W\u00fcrttemberg ist mit ihren Marken AXOR und hansgrohe ein in Innovation, Design und Qualit\u00e4t f\u00fchrendes Unternehmen der Bad- und K\u00fcchenbranche. Mit seinen Armaturen, Brausen und Duschsystemen gibt das 1901 im Schwarzwald gegr\u00fcndete Unternehmen dem Wasser Form und Funktion. Einzigartige Erfindungen wie die erste Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, die erste ausziehbare K\u00fcchenarmatur oder gar die erste Duschstange pr\u00e4gen die 120-j\u00e4hrige Firmengeschichte. Das Unternehmen h\u00e4lt \u00fcber 18.500 aktive Schutzrechte. Die Hansgrohe Group steht f\u00fcr langlebige Qualit\u00e4tsprodukte und f\u00fcr Verantwortung gegen\u00fcber Menschen und Umwelt. Die nachhaltige Herstellung ressourcenschonender Produkte ist international im unternehmerischen Handeln verankert. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit 34 Gesellschaften, 20 Verkaufsb\u00fcros und Vertrieb in 152 L\u00e4ndern ist das global agierende Unternehmen der Sanit\u00e4rbranche seinen Kunden in allen Regionen der Erde ein verl\u00e4sslicher Partner. Die Hansgrohe Group, ihre Marken und Produkte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen pr\u00e4miert, darunter \u00fcber 700 Designpreise seit 1974. Die Produkte der Hansgrohe Group sind weltweit pr\u00e4sent, auf namhaften Kreuzfahrtschiffen, in luxuri\u00f6sen 5-Sterne- und Boutique-Hotels internationaler Metropolen, in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Spas, exklusiven B\u00e4dern von Lodges und Luxusvillen, \u00f6ffentlichen Einrichtungen sowie in unz\u00e4hligen Privath\u00e4usern. Ihre hohen Qualit\u00e4tsstandards gew\u00e4hrleistet die Hansgrohe Group durch die Produktion an sieben eigenen Produktionsstandorten, von denen sich vier in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in den USA und in China befinden. 2021 erwirtschaftete die Hansgrohe Group einen Umsatz von 1,365 Milliarden Euro. Weltweit besch\u00e4ftigt das Unternehmen rund 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon \u00fcber 60 Prozent in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es versteht sich von selbst: Langlebige Qualit\u00e4tsprodukte f\u00fcrs Badezimmer ben\u00f6tigen hochwertige Rohmaterialien und Komponenten. Der Armaturen- und Brausenhersteller Hansgrohe setzt bei rund 45 Prozent der in seinem Offenburger Werk im Spritzguss verarbeiteten Kunststoffe den Werkstoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer) ein. 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