{"id":12158,"date":"2010-03-04T00:00:00","date_gmt":"2010-03-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100304-02n"},"modified":"2010-03-04T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-03T22:00:00","slug":"biomasse-soll-als-chemierohstoff-entwickelt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biomasse-soll-als-chemierohstoff-entwickelt-werden\/","title":{"rendered":"Biomasse soll als Chemierohstoff entwickelt werden"},"content":{"rendered":"<p><b>Um diese Entwicklung voranzutreiben, soll deshalb am Chemiestandort in Leuna (Saalekreis) ein Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum (CBP) der Fraunhofer-Gesellschaft entstehen. Dort sollen dann Verfahren entwickelt werden, mit denen aus Biomasse Rohstoffe f\u00fcr die chemische Industrie hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p>Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat das Vorhaben heute in Leuna begr\u00fc\u00dft. Auf einer Beratung des Clusters Chemie\/Kunststoffe Mitteldeutschland hat er seine Unterst\u00fctzung bei der L\u00f6sung der k\u00fcnftigen Rohstoffversorgung zugesagt. Aeikens: &#8220;Auch f\u00fcr die Produktion chemischer Grundstoffe ist Biomasse eine Alternative zu Erd\u00f6l und Erdgas.&#8221; Wenn diese Entwicklung in Mitteldeutschland vorangetrieben wird, ist das auch ein Imagegewinn f\u00fcr diese Region und Sachsen-Anhalt. Die Nutzung biogener Rohstoffe zur Erzeugung von Grundstoffen f\u00fcr die chemische Industrie wird zur Sicherung der Rohstoffversorgung in Europa beitragen, so der Minister.<\/p>\n<p>Ziel ist es, eine langfristige Versorgung f\u00fcr industrielle biotechnologische Gro\u00dfanlagen mit dem Zugang zu den ben\u00f6tigten nachwachsende Rohstoffen in der erforderlichen Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t zu schaffen und zu sichern. Dies er\u00f6ffnet weitere Chancen f\u00fcr die Landwirtschaft in der mitteldeutschen Region, sagte Andreas Hiltermann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der InfraLeuna GmbH.<\/p>\n<p>Der Sprecher des Clusters Chemie\/Kunststoffe Mitteldeutschland Dr. Christoph M\u00fchlhaus sieht die Notwendigkeit einer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit bei der kontinuierlichen Fortschreibung der Biomassepotenzialerfassungen unter Ber\u00fccksichtigung der stoffwirtschaftlichen und der Kaskadennutzung. Aeikens sagte, dass sich der Bedarf an Biomasse nicht allein aus Rest- und Abfallstoffen decken lassen wird. Deshalb sind die Potentiale auch im Hinblick auf die konkurrierenden Nutzungen von Biomasse zu pr\u00fcfen. Die Erarbeitung der Biomassepotentialstudie des Landes hat gezeigt, dass bei gro\u00dfen Stoffstr\u00f6men an Biomasse f\u00fcr ein solches Vorhaben l\u00e4nder\u00fcbergreifend zusammen gearbeitet werden muss. Deshalb sollen auch die L\u00e4nder Brandenburg, Sachsen und Th\u00fcringen in einem mitteldeutschen Ansatz in diesen Prozess einbezogen werden.<\/p>\n<p>Das Konzept f\u00fcr das von Bund und Land Sachsen-Anhalt gef\u00f6rderten Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) wird unter Federf\u00fchrung der Fraunhofer-Gesellschaft und der InfraLeuna GmbH entwickelt und realisiert. Durch das Cluster Chemie\/Kunststoffe Mitteldeutschland soll eine enge Verzahnung mit der chemischen Industrie sicher gestellt werden. Diesem Netzwerk geh\u00f6ren bereits eine Vielzahl an Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. Parallel zum Aufbau des CBP entwickelt das Cluster gegenw\u00e4rtig einen Masterplan unter dem Titel Mitteldeutschland: Biomasse als Chemierohstoff. <\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b> <br \/><a href=\"http:\/\/www.cluster-chemie-kunststoffe.de\/\" >Zukunftscluster Chemie\/Kunststoffe Mitteldeutschland<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Um diese Entwicklung voranzutreiben, soll deshalb am Chemiestandort in Leuna (Saalekreis) ein Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum (CBP) der Fraunhofer-Gesellschaft entstehen. 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