{"id":12137,"date":"2010-03-18T00:00:00","date_gmt":"2010-03-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100318-05n"},"modified":"2010-03-18T00:00:00","modified_gmt":"2010-03-17T22:00:00","slug":"natureplus-studie-zu-nachhaltigkeitslabel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/natureplus-studie-zu-nachhaltigkeitslabel\/","title":{"rendered":"natureplus: Studie zu Nachhaltigkeitslabel"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Forschungsvorhaben wurde im letzten Jahr vom Verbraucherministerium (BMELV) in Auftrag gegeben und gemeinsam vom Institut f\u00fcr \u00f6kologische Wirtschaftsforschung gGmbH (I\u00d6W, Ansprechpartner: Dr. Frieder Rubik) und vom \u00d6ko-Institut e.V. (Ansprechpartnerin: Dr. Jenny Teufel) bearbeitet. Der Endbericht zum Forschungsvorhaben &#8220;Untersuchung zur m\u00f6glichen Ausgestaltung und Marktimplementierung eines Nachhaltigkeitslabels zur Verbraucherinformation&#8221; liegt als Download vor.<\/b><\/p>\n<p>Das Ziel des Forschungsvorhabens war eine Evaluation des aktuellen Sachstandes von nationalen und internationalen Mess- und Bewertungssystemen im Bereich nachhaltiger Konsum. Dar\u00fcber hinaus sollte das Vorhaben aufzeigen, welche der vorhandenen Nachhaltigkeitsstandards bzw. -messsysteme am ehesten geeignet sind, um darauf aufbauend ein umfassendes, praktisch nutzbares und politisch anschlussf\u00e4higes Nachhaltigkeitslabel zu entwickeln. Ein weiterer Inhalt der Untersuchung war die konzeptionelle Ausgestaltung eines Nachhaltigkeitslabels.<\/p>\n<p>Im Ergebnis empfiehlt das Gutachten &#8220;Informelle G\u00fctekriterien&#8221; zu entwickeln. Es soll kein eigenst\u00e4ndiges Nachhaltigkeitskennzeichen entwickelt werden. Vielmehr sollen die verschiedenen bestehenden (oder auch zuk\u00fcnftigen) Labelsysteme ermutigt werden, sich weiterzuentwickeln, sich selbst als Nachhaltigkeitszeichensystem zu &#8220;qualifizieren&#8221;. Informelle G\u00fctekriterien sollen den verschiedenen Zeichensystemen in Form eines informellen Orientierungsrahmens einen freiwilligen Mindeststandard aufzeigen, an dem diese sich in ihrer Weiterentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit orientieren k\u00f6nnen. Die Kriterien sind prozess- und dialogorientiert unter Einbeziehung der verschiedenen Anspruchsgruppen und Zeichensysteme zu erarbeiten. Die Erarbeitung der G\u00fctekriterien soll im Rahmen eines gezielten Erfahrungsaustausches erfolgen. Unterschiedliche Kompetenzen sollen in diesem Prozess geb\u00fcndelt werden.<\/p>\n<p>Die Erf\u00fcllung der G\u00fctekriterien wird nicht offiziell zertifiziert. Der Grad der Orientierung und Einhaltung w\u00fcrde somit in der Obhut der einzelnen Zeichensysteme liegen, eine Zertifizierung durch Dritte ist in dieser Variante nicht vorgesehen. Damit w\u00fcrde auch die Informationslage der Marktakteure auf der Anbieter- und Nachfragerseite sich nicht ver\u00e4ndern. \u00c4nderungen w\u00fcrden erst dann eintreten, wenn die inhaltliche Fortentwicklung der einzelnen Zeichensysteme durch eine Ausweitung ihrer jeweiligen Betrachtungsbasis kommuniziert und \u00fcber die Logos signalisiert werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>natureplus hat an der Befragung im Rahmen dieser Studie mitgewirkt und begr\u00fc\u00dft die Empfehlung, entgegen urspr\u00fcnglichen Intentionen nicht ein neues Nachhaltigkeitslabel installieren zu wollen, sondern an den bestehenden Labels anzusetzen. natureplus versteht sich selbst als ein gelungenes Beispiel f\u00fcr ein solches Nachhaltigkeitslabel.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b><br \/><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20100318-05\/08HS031-1.pdf\" >Endbericht zum Forschungsvorhaben &#8216;Untersuchung zur m\u00f6glichen Ausgestaltung und Marktimplementierung eines Nachhaltigkeitslabels zur Verbraucherinformation&#8217;<\/a> (PDF-Datei) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das Forschungsvorhaben wurde im letzten Jahr vom Verbraucherministerium (BMELV) in Auftrag gegeben und gemeinsam vom Institut f&uuml;r &ouml;kologische Wirtschaftsforschung gGmbH (I&Ouml;W, Ansprechpartner: Dr. Frieder Rubik)<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[6286,1355,813,1444],"class_list":["post-12137","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bundesministerium-ernahrung-landwirtschaft","supplier-institut-fuer-oekologische-wirtschaftsforschung-iw","supplier-natureplus-ev-internationaler-verein-fuer-zukunftsfaehiges-bauen-und-wohnen","supplier-ko-institut"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12137\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12137"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12137"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}