{"id":12111,"date":"2010-04-06T00:00:00","date_gmt":"2010-04-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100406-05n"},"modified":"2010-04-06T00:00:00","modified_gmt":"2010-04-05T22:00:00","slug":"energie-aus-bioabfall-beitrag-zum-klimaschutz-in-schleswig-holstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/energie-aus-bioabfall-beitrag-zum-klimaschutz-in-schleswig-holstein\/","title":{"rendered":"Energie aus Bioabfall \u2013 Beitrag zum Klimaschutz in Schleswig-Holstein"},"content":{"rendered":"<p><b>Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat heute (30. M\u00e4rz) die Ergebnisse einer Bioabfallstudie ver\u00f6ffentlicht, in der M\u00f6glichkeiten der Energiegewinnung aus Bioabf\u00e4llen f\u00fcr Schleswig-Holstein bewertet werden. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Betreibern von Kompostanlagen erarbeitet. Die Ministerin erl\u00e4uterte, dass in Schleswig-Holstein pro Jahr ca. 205.000 Tonnen Bioabfall und ca. 53.000 Tonnen Gr\u00fcnabfall getrennt erfasst und beispielsweise zu Kompost aufbereitet werden.<\/b> <\/p>\n<p>&#8220;Unter Klimaschutzaspekten spielt die energetische Nutzung der im Bioabfall enthaltenen Energie und damit die Nutzung der Verg\u00e4rungstechnologie eine zunehmend gr\u00f6\u00dfere Rolle. Pro Tonne Bioabfall kann zwischen 80 und 140 Kubikmeter Biogas entstehen, in Abh\u00e4ngigkeit von den eingesetzten Materialien und Verfahren. Dieses Biogas kann in Strom und W\u00e4rme umgewandelt werden. Zwei von zw\u00f6lf Kompostierungsanlagen im Land verf\u00fcgen bereits \u00fcber eine integrierte Verg\u00e4rungsstufe&#8221;, sagte Frau Rumpf.<\/p>\n<p>Thema der Studie sind daher die Chancen f\u00fcr die landesweite Etablierung der Verg\u00e4rungstechnik f\u00fcr Bioabf\u00e4lle und die Frage, welche \u00f6kologischen und \u00f6konomischen Rahmenbedingungen hierbei zu ber\u00fccksichtigen sind. Hierbei werden Aspekte wie die Verf\u00fcgbarkeit der Bioabf\u00e4lle, die Bewertung der Verfahrenstechniken, M\u00f6glichkeiten der effizienten Energieverwertung und Einspeisung ins Erdgasnetz sowie \u00d6kologie und \u00d6konomie betrachtet. Die Studie kommt dabei zum Ergebnis, dass an allen betrachteten Standorten die Verg\u00e4rung der Bioabf\u00e4lle neben der Kompostierung technisch m\u00f6glich ist. <\/p>\n<p>&#8220;Durch die Verg\u00e4rung der erfassbaren Bioabfallmengen k\u00f6nnten etwa 49.000 Einwohner in Schleswig-Holstein mit Strom aus Biogas versorgt werden. Damit w\u00e4re eine Klimaentlastung von rechnerisch 16.800 Tonnen Kohlendioxid m\u00f6glich&#8221;, so die Umweltministerin. Die Integration einer Verg\u00e4rungsstufe an die bestehenden Kompostierungsanlagen w\u00fcrde, landesweit betrachtet, zu einem Mehraufwand von 1,60 Euro je Einwohner und Jahr f\u00fcr die Bioabfallbehandlung f\u00fchren. Diese Mehrkosten k\u00f6nnten durch Mengensteigerungen aufgefangen werden. <\/p>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b><br \/>Alle Ergebnisse der Studie einschlie\u00dflich der Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Energieverwertungsm\u00f6glichkeiten an den Standorten sind <a href=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/UmweltLandwirtschaft\/DE\/Abfall\/05__Siedlungsabfaelle\/001__Bioabfaelle\/ein__node.html\" >hier<\/a> abrufbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat heute (30. 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