{"id":12095,"date":"2009-12-04T00:00:00","date_gmt":"2009-12-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20091204-02n"},"modified":"2009-12-04T00:00:00","modified_gmt":"2009-12-03T22:00:00","slug":"europaeische-biokraftstoffpolitik-bietet-guenstigen-klimaschutz-und-ist-wto-konform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europaeische-biokraftstoffpolitik-bietet-guenstigen-klimaschutz-und-ist-wto-konform\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Biokraftstoffpolitik bietet g\u00fcnstigen Klimaschutz und ist WTO-konform"},"content":{"rendered":"<p><b>Die europ\u00e4ische Politik zu Biokraftstoffen bietet g\u00fcnstigen Klimaschutz. Biodiesel und Bioethanol wurden zwar zur Markteinf\u00fchrung subventioniert, damit wird jedoch fossiler Kraftstoff ersetzt, dessen Produktion und Verwendung schwere Umweltsch\u00e4den hervorruft. &#8220;W\u00fcrden s\u00e4mtliche Folgekosten der Erd\u00f6lproduktion in den Kraftstoffpreis einflie\u00dfen, w\u00e4ren Biokraftstoffe schon heute deutlich g\u00fcnstiger&#8221;, sagte Elmar Baumann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB).<\/b><\/p>\n<p>Biokraftstoffe m\u00fcssen nach den Regeln der Europ\u00e4ischen Union (EU) zuk\u00fcnftig mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase emittieren als fossile Kraftstoffe. Konkrete Anforderungen an die Herstellung von Produkten sind in der Industrie \u00fcblich und konform mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO). &#8220;Mit dieser Regelung kann die EU sicherstellen, dass Rohstoffe f\u00fcr Biodiesel und Bioethanol nicht auf gesch\u00fctzten Fl\u00e4chen angebaut werden. Dies gilt selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr alle Herkunftsl\u00e4nder. Es geht also eindeutig nicht um Protektionismus, sondern um Natur- und Klimaschutz&#8221;, sagte Baumann. Er \u00e4u\u00dferte sich zu einer Studie des Think Tanks &#8220;European Centre for International Political Economy (ECIPE), in der die Politik der EU zu Biokraftstoffen angegriffen wird. &#8220;Die Autoren der Studie argumentieren mit erschreckender Unkenntnis, ohne die rechtlichen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten in Europa zu ber\u00fccksichtigen&#8221;, sagte Baumann.<\/p>\n<p>Die Studie geht davon aus, dass jede Tonne CO<sub>2<\/sub>, die durch den Einsatz von Biokraftstoffen eingespart wird, mit 4.400 Euro subventioniert wird. &#8220;Klimaschutz hat seinen Preis, kostet aber nur einen Bruchteil dieser Summe. Biokraftstoffe bieten f\u00fcr die europ\u00e4ische \u00dcberproduktion in der Landwirtschaft einen Markt und f\u00fcr die Agrarwirtschaft in den osteurop\u00e4ischen EU-L\u00e4ndern eine Perspektive. Deshalb ist die F\u00f6rderung von Biodiesel und Bioethanol so sinnvoll&#8221;, sagte Baumann. Denn die europ\u00e4ischen Hersteller von Biokraftstoffen w\u00fcrden als Rohstoff zum \u00fcberwiegenden Teil hierzulande produzierte Biomasse verwenden. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurde in der EU \u00fcber 40 Mio. Tonnen Getreide zu viel produziert. &#8220;Biodiesel und Bioethanol sind heute die mit Abstand kosteng\u00fcnstigste M\u00f6glichkeit, fossile Kraftstoffe zu ersetzen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die europ&auml;ische Politik zu Biokraftstoffen bietet g&uuml;nstigen Klimaschutz. 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