{"id":12090,"date":"2009-12-08T00:00:00","date_gmt":"2009-12-07T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20091208-04n"},"modified":"2009-12-08T00:00:00","modified_gmt":"2009-12-07T22:00:00","slug":"foerderprogramm-fuer-bioenergiedoerfer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/foerderprogramm-fuer-bioenergiedoerfer\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Bioenergied\u00f6rfer"},"content":{"rendered":"<p><b>In Baden-W\u00fcrttemberg sollen k\u00fcnftig mehr Kommunen ihren W\u00e4rmebedarf mit Bioenergie decken. Zu diesem Zweck hat das Wirtschaftsministerium ein neues F\u00f6rderprogramm f\u00fcr &#8220;Bioenergied\u00f6rfer&#8221; gestartet.<\/b><\/p>\n<p>Finanziell gef\u00f6rdert wird die W\u00e4rmeversorgung von Gemeinden, St\u00e4dten, aber auch von Orts- und Stadtteilen. Die Energie soll \u00fcberwiegend aus Biomasse stammen, etwa Biogas oder Holzhackschnitzeln. Die Kombination mit anderen erneuerbaren Energien ist m\u00f6glich. 20 Prozent der f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten, maximal 100.000 Euro, zahlt das Land als Zuschuss. Die F\u00f6rdervergabe findet im Rahmen eines Wettbewerbes statt. Antragsfrist f\u00fcr die n\u00e4chste Runde ist der 29. Januar 2010. Fachliche Unterst\u00fctzung erhalten Kommunen und beteiligte Firmen von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-W\u00fcrttemberg (KEA).<\/p>\n<p>Die energetische Nutzung von Biomasse leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und birgt f\u00fcr Kommunen gro\u00dfe Chancen. &#8220;Bioenergied\u00f6rfer sparen Energiekosten. Sie sind unabh\u00e4ngiger von Energieimporten und internationalen Energiekrisen. Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze bleiben in der Region, etwa in der Forst- und Landwirtschaft&#8221;, sagt KEA-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Volker Kienzlen. &#8220;Die Voraussetzungen f\u00fcr Bioenergied\u00f6rfer sind im Land mit seinem \u00fcberdurchschnittlich hohen Biomassepotenzial und h\u00e4ufig dichter Bebauung auch im l\u00e4ndlichen Raum au\u00dferdem besonders g\u00fcnstig.&#8221;<\/p>\n<p>Den Nutzen hat auch das Land erkannt. Bereits bisher f\u00f6rderte das Wirtschaftsministerium Bioenergied\u00f6rfer im Rahmen des Bioenergiewettbewerbs. F\u00f6rderbedingung war jedoch ein besonders innovatives Konzept. K\u00fcnftig werden solche Vorhaben grunds\u00e4tzlich gef\u00f6rdert, erkl\u00e4rte das Ministerium Mitte Oktober. Bewerben k\u00f6nnen sich Kommunen und beteiligte Unternehmen.<\/p>\n<p>&#8220;Gute Chancen haben Kommunen, wenn sie im Antrag deutlich machen, dass ihr Projekt fossile Energietr\u00e4ger ersetzt und vorbildlich ist&#8221;, erkl\u00e4rt Volker Kienzlen. Bedingung seien auch eine gute Planung sowie Kosten-, Energie- und Ressourceneffizienz. Die KEA bietet Beratungsleistungen w\u00e4hrend der Vorplanungsphase in Form von Konzepten, Machbarkeitsstudien, Pr\u00fcfungen bereits ausgearbeiteter Konzepte und fachlichen Stellungnahmen an. So k\u00f6nnen Kommunen Bioenergie auch ohne eigenes Know-how nutzen.<\/p>\n<p>Die W\u00e4rme f\u00fcr die Bioenergied\u00f6rfer im S\u00fcdwesten soll vorwiegend aus Anlagen mit Kraft-W\u00e4rme-Kopplung stammen, die beispielsweise mit Holzhackschnitzeln oder Biogas betrieben werden. Die Technik der Kraft-W\u00e4rme-Kopplung (KWK) nutzt die Abw\u00e4rme bei der Stromerzeugung f\u00fcr Heizzwecke und ist besonders effizient. Auch bereits bestehende Biogasanlagen, die die W\u00e4rme noch nicht in Fernw\u00e4rmeleitungen einspeisen, k\u00f6nnen gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>In Baden-W\u00fcrttemberg sind derzeit 13 Bioenergied\u00f6rfer in Betrieb oder in Planung. Ziel der Landesf\u00f6rderung ist es, diese Zahl mit dem neuen F\u00f6rderprogramm rasch deutlich zu erh\u00f6hen. Alle drei Monate bewertet das Ministerium die Antr\u00e4ge, unterst\u00fctzt durch ein beratendes Fachgremium. Die n\u00e4chste Antragsfrist endet am 29. Januar 2010. Der Zuschuss ist mit Mitteln aus F\u00f6rderprogrammen des Bundes kumulierbar.<\/p>\n<p>Ein Bioenergiedorf ist ein regional orientiertes Konzept zur Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere Biomasse, im l\u00e4ndlichen Raum. Der Bedarf eines Ortes oder Ortsteils an W\u00e4rme und Strom soll so m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig gedeckt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>In Baden-W&uuml;rttemberg sollen k&uuml;nftig mehr Kommunen ihren W&auml;rmebedarf mit Bioenergie decken. 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