{"id":12055,"date":"2010-01-06T00:00:00","date_gmt":"2010-01-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100106-02n"},"modified":"2010-01-06T00:00:00","modified_gmt":"2010-01-05T22:00:00","slug":"mit-altem-brot-zu-neuer-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mit-altem-brot-zu-neuer-energie\/","title":{"rendered":"Mit altem Brot zu neuer Energie"},"content":{"rendered":"<p><b>J\u00e4hrlich fallen in S\u00fcdw\u00fcrttemberg um die 10.000 Tonnen Altbrot an. Diese k\u00f6nnten statt aufwendig entsorgt zuk\u00fcnftig nachhaltig energetisch verwertet werden. F\u00fcr eine der denkbaren Verwertungsm\u00f6glichkeiten hat Christian Alber, Absolvent der Hochschule Esslingen, ein Verfahren entwickelt, das den Energiegehalt des Altbrotes zum Backen frischen Brotes nutzt &#8211; und gleich ein Patent darauf angemeldet.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Selten haben wir einen so guten Absolventen gehabt&#8221;, sagt Prof. Markus Tritschler der Fakult\u00e4t Versorgungstechnik und Umwelttechnik der Hochschule Essligen. Christian Alber habe mit seiner hervorragenden Leistung ganz klar die Note 1,0 verdient. Alber: &#8220;Ab morgen k\u00f6nnte man die Biogasanlagen mit Altbrot versorgen&#8221;. Mitspielen m\u00fcsse nur die Politik.<\/p>\n<p>Die Idee, Brot auf seine energetische Verwertbarkeit zu untersuchen und eine Abschlussarbeit zu diesem Thema auszugeben, entstand aus der Zusammenarbeit der B\u00c4KO S\u00fcdw\u00fcrttemberg eG und der VISIOfacto GmbH. Mit der Kombination, Studium an der Hochschule Esslingen an der Fakult\u00e4t Versorgungstechnik und Umwelttechnik sowie seiner langj\u00e4hrigen Aushilfst\u00e4tigkeit in der Filderst\u00e4dter B\u00e4ckerei, hatte Alber beste Voraussetzungen sich diesem spannenden Thema zu widmen.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse seiner Arbeit zeigen gro\u00dfen B\u00e4ckereien ein hohes Energieeinsparpotential auf, wenn das Altbrot durch Verbrennung als Energietr\u00e4ger f\u00fcr die Back\u00f6fen genutzt werden kann. Au\u00dferdem untersuchte Alber eine weitere M\u00f6glichkeit zur energetischen Nutzung von Altbrot in Biogasanlagen und erkl\u00e4rte, was die Politik tun m\u00fcsste, um die wirtschaftliche Nutzung auf diesem Wege zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Backofenanlage mit Thermo\u00f6ltechnik kann das Altbrot verbrannt und die dabei entstehende W\u00e4rme mittels eines Thermo\u00f6lkreislaufs zu den Back\u00f6fen geleitet werden, deren Energiebedarf so zum Teil gedeckt wird. Warum also Weizen, Mais oder andere Energietr\u00e4ger einsetzen, wenn fast der gleiche Rohstoff in gro\u00dfen Mengen als Abfall zur Verf\u00fcgung steht?<\/p>\n<p>&#8220;Erste Emissionsmessungen lassen uns sehr zuversichtlich sein, nun suchen wir noch einen Investor f\u00fcr die Pilotanlage&#8221;, so Alber. Unterst\u00fctzt wird das Projekt von der Hochschule Esslingen, der B\u00c4KO S\u00fcdw\u00fcrttemberg eG und der VISIOfacto GmbH.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Cornelia Mack<br \/>Referat f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Marketing<br \/><a href=\"http:\/\/www.hs-esslingen.de\/\" >Hochschule Esslingen<\/a><br \/>Tel.: 0711 &#8211; 397 &#8211; 30 08<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:Cornelia.Mack@hs-esslingen.de\">Cornelia.Mack@hs-esslingen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>J&auml;hrlich fallen in S&uuml;dw&uuml;rttemberg um die 10.000 Tonnen Altbrot an. 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