{"id":12037,"date":"2010-01-18T00:00:00","date_gmt":"2010-01-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20100117-01n"},"modified":"2010-01-18T00:00:00","modified_gmt":"2010-01-17T22:00:00","slug":"landwirte-fuer-umweltschutz-belohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/landwirte-fuer-umweltschutz-belohnen\/","title":{"rendered":"Landwirte f\u00fcr Umweltschutz belohnen"},"content":{"rendered":"<p><b>Der WWF fordert zum Auftakt der Gr\u00fcnen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Sp\u00e4testens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 m\u00fcssen Agrarsubventionen grunds\u00e4tzlich an \u00f6kologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF st\u00fctzt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverst\u00e4ndigenrates f\u00fcr Umweltfragen (SRU).<\/b> <\/p>\n<p>Das Beratungsgremium der Bundesregierung  fordert von der Landwirtschaft nicht mehr nur die preiswerte Produktion von Lebensmitteln, sondern zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dies sei das wichtigste \u00f6ffentliche Gut, das zuk\u00fcnftig von der Landwirtschaft bereitgestellt werden m\u00fcsse. &#8220;Auch wenn es Agrarlobbyisten alter Schule nicht gerne h\u00f6ren, wir m\u00fcssen uns davon verabschieden, immer mehr, immer billiger zu produzieren&#8221;, so WWF-Agrarreferent Matthias Meissner. Man brauche ein neues Leitbild f\u00fcr die europ\u00e4ische Landwirtschaftspolitik.<\/p>\n<p>Der WWF fordert die Bundesregierung auf, den Rat ihrer eigenen Experten zu befolgen. Ein derart wichtiges Politikfeld d\u00fcrfe nicht den Interessen der ausschlie\u00dflich an kurzfristigen Gewinnen orientierten Agrarindustriellen \u00fcberlassen werden. &#8220;Einige Vertreter der Agrarlobby spielen noch immer Blinde Kuh und wollen die essentielle Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz f\u00fcr die wirtschaftliche Zukunft der heimischen Landwirtschaft einfach nicht sehen&#8221;, sagt Meissner.    <\/p>\n<p>Nachhaltigkeit m\u00fcsse endlich Leitmotiv werden. Dabei m\u00fcsse die Agrarpolitik europaweit an den gleichen Umweltstandards gemessen und durch ein einheitliches Subventionssystem gef\u00f6rdert werden. Ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft der WWF die Vorschl\u00e4ge des SRU zur Beseitigung der bisher praktizierten Einkommens\u00fcbertragung an Landwirte durch die Einf\u00fchrung einer Landwirtschaftpolitik, die Leistungen f\u00fcr den Natur-, Klima- und Ressourcenschutzes honoriere. Sinnvoll sei z.B. eine \u00f6kologische Grundpr\u00e4mie, die an etwa zehn Prozent \u00f6kologische Vorrangfl\u00e4chen auf der landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che und andere \u00d6ko-Mindestleistungen gekoppelt sei. Die Vorschl\u00e4ge des SRU, Agrarumweltma\u00dfnahmen auf die Grundpr\u00e4mie aufzusatteln und die Naturschutzleistungen auch ohne zwingenden Bezug zur Landwirtschaft zu f\u00f6rdern, gingen ebenfalls in die richtige Richtung.  <\/p>\n<p>In Zeiten von knapperen \u00f6ffentlichen Mittel m\u00fcsse genau \u00fcberlegt werden, welche Reformen langfristig und nicht nur kurzfristig f\u00fcr alle rentabel sind, so der WWF. Vorrang sollten nachhaltig und umweltvertr\u00e4glich arbeitende Bauern erhalten, die die nat\u00fcrlichen Grundlagen f\u00fcr die Landwirtschaft kommender Generationen sch\u00fctzen. Eine fl\u00e4chendeckend intakte Natur sei von wachsender Bedeutung f\u00fcr das wirtschaftliche Wohlergehen der l\u00e4ndlichen R\u00e4ume.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<br \/><a href=\"http:\/\/www1.messe-berlin.de\/vip8_1\/website\/Internet\/Internet\/www.gruenewoche\/deutsch\/index.html\" >Internationale Gr\u00fcne Woche Berlin<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der WWF fordert zum Auftakt der Gr&uuml;nen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[246,330],"class_list":["post-12037","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-sachverstaendigenrat-fuer-umweltfragen-sru","supplier-world-wide-fund-for-nature-wwf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12037","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12037"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12037\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12037"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12037"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12037"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=12037"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}