{"id":119397,"date":"2022-12-02T07:26:00","date_gmt":"2022-12-02T06:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=119397"},"modified":"2022-11-30T12:04:19","modified_gmt":"2022-11-30T11:04:19","slug":"konjunkturumfrage-nachwachsende-rohstoffe-im-herbst-2022-zeigt-branche-top-rahmenbedingungen-flop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/konjunkturumfrage-nachwachsende-rohstoffe-im-herbst-2022-zeigt-branche-top-rahmenbedingungen-flop\/","title":{"rendered":"Konjunkturumfrage Nachwachsende Rohstoffe im Herbst 2022 zeigt: Branche top, Rahmenbedingungen flop"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.carmen-ev.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/2022_11_23_-Konjunkturumfrage-Herbst-2022-1024x561.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-25776\" width=\"696\" height=\"382\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Trotz der welt- und energiepolitischen Krise ist die Branche der Nachwachsenden Rohstoffe mit der eigenen Lage sehr zufrieden. Der kumulierte Indexwert f\u00fcr die Beurteilung der aktuellen Lage hat zum ersten Mal seit Beginn der Umfrage im Jahr 2010 die Schallgrenze von 60 Punkten erreicht. Dagegen ist der Indexwert f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung der zuk\u00fcnftigen Entwicklung nach Jahren wieder r\u00fcckl\u00e4ufig. Erstmals seit 2014 werden die Zukunftsaussichten deutlich schlechter als die Gegenwart beurteilt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sehr positive Beurteilung der aktuellen Lage<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bereits die Fr\u00fchjahrsumfrage ist sehr positiv ausgefallen und in der Herbstumfrage hat sich die Stimmung in der Branche nochmals deutlich verbessert. Fast drei Viertel (73%) der Unternehmen \u2013 so viel wie nicht ann\u00e4hernd jemals zuvor \u2013 konnten ihr Umsatzniveau im Vergleich zum vergangenen Jahr steigern. Mehr als die H\u00e4lfte davon verzeichnete sogar ein Umsatzplus von mehr als 10%. Zum ersten Mal seit Beginn der Umfrage ist auch der Anteil der Betriebe, die sinkende Ums\u00e4tze hinnehmen mussten, auf unter 10% gefallen. Auf stabil sehr hohem Niveau bewegten sich im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr die Investitionen. Knapp drei Viertel (74%) der Betriebe haben mehr oder zumindest genauso viel investiert wie im vergangenen Jahr. Allerdings mussten auch 18% der Unternehmen ihre Ausgaben zur\u00fcckfahren (so hoch wie seit 2016 nicht mehr), aber auch der Wert an Betrieben, welche keinerlei Investitionen get\u00e4tigt haben, ist erstmals unter die 10%-Schwelle gefallen. Sehr erfreulich ist die Situation im Personalbereich. 36% der Firmen haben ihren Mitarbeitendenstand erh\u00f6ht und nur jedes zwanzigste Unternehmen hat Personal abgebaut. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Umfrage im Jahr 2010.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erste Wolken bei dem Ausblick auf die Trends<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Beim Ausblick auf das kommende Gesch\u00e4ftsjahr zeigen sich erste Wolken. Zwar prognostizieren weiterhin zwei Drittel (67%) der Betriebe auch f\u00fcr die Zukunft steigende Ums\u00e4tze, aber auch der Anteil der Unternehmen, die eine Steigerung von mehr als 10% erwarten hat sich von 23% auf 19% verringert. Und 19% der Unternehmen rechnen mit sinkenden Ums\u00e4tzen \u2013 ein Wert, der zuletzt im Herbst 2016 h\u00f6her war. Jedes zwanzigste Unternehmen erwartet Umsatzeinbu\u00dfen von mehr als 10%. Diese eingetr\u00fcbten Erwartungen spiegeln sich auch bei den geplanten Investitionen wider. Der Anteil der Unternehmen, die in Zukunft mehr investieren wollen, ist um 10 Prozentpunkte auf 32% gefallen. Aber immerhin wollen zus\u00e4tzlich mehr als 45% der Betriebe das Niveau zumindest beibehalten. Positiv ist auch, dass der Anteil der Firmen, die gar keine Investitionen t\u00e4tigen wollen, wieder unter die 10% Schwelle gefallen ist, was den niedrigsten Wert aller Umfragen darstellt. Nahezu unver\u00e4ndert sehr positiv ist die Frage nach dem geplanten Personalbestand. Der Anteil der Betriebe, welche mehr Mitarbeitende einstellen wollen, liegt mit 42% auf dem Rekordniveau der vergangenen Umfrage. Mit Personalabbau rechnet auch weiterhin nur ein ganz geringer Anteil der Firmen (4%).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einsch\u00e4tzung der politischen Rahmenbedingungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Hier zeigt sich ein noch nie da gewesener Absturz, denn der Anteil der Unternehmen mit einer positiven Bewertung halbiert sich im Vergleich zur vergangenen Umfrage von 22% auf 11%, was aber noch deutlich \u00fcber dem Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts liegt. Noch ern\u00fcchternder ist aber, dass der Anteil der Firmen, welche die Rahmenbedingungen als schlecht bezeichnen, um fast ein Viertel auf 58% zugenommen hat, was den h\u00f6chsten Wert seit 2016 darstellt. Der Absturz des Indexwerts von 47 auf 38 Punkte steht scheinbar im Zusammenhang mit den aktuell geplanten oder schon umgesetzten politischen Ma\u00dfnahmen. Zwar wurde in Strategien, Konzepten und Sonntagsreden die wichtige Rolle der Biomasse im zuk\u00fcnftigen Energie- und Wirtschaftssystem betont, aber die im Bereich Biogas drohende Erl\u00f6sabsch\u00f6pfung und die immer st\u00e4rker wahrnehmbare negative Bewertung der Holzenergie geben wenig Anlass zur Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der welt- und energiepolitischen Krise ist die Branche der Nachwachsenden Rohstoffe mit der eigenen Lage sehr zufrieden. 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