{"id":11905,"date":"2009-08-10T00:00:00","date_gmt":"2009-08-09T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090810-01n"},"modified":"2009-08-10T00:00:00","modified_gmt":"2009-08-09T22:00:00","slug":"geschlossene-prozessketten-fuer-heimische-naturfasern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/geschlossene-prozessketten-fuer-heimische-naturfasern\/","title":{"rendered":"Geschlossene Prozessketten f\u00fcr heimische Naturfasern"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine Fahrzeuginnenverkleidung aus gr\u00fcn geerntetem Flachs und Transportsysteme aus Hanf &#8211; was ungew\u00f6hnlich klingt, ist Ziel des Netzwerkprojektes FENAFA, das ma\u00dfgeblich von der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz initiiert wurde. FENAFA steht f\u00fcr &#8220;Ganzheitliche Bereitstellungs-, Verarbeitungs- und Fertigungsstrategien von Naturfaserrohstoffen&#8221;.<\/b> <\/p>\n<div style=\"float:right;margin-left:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090810-01\/newsimage.jpeg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Mario Porges und Udo Tiepmar richten im Zentrum <br \/>Integrativer Leichtbau (ZIL) der Professur <br \/>Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung <br \/>eine Mehrkomponenten-Spritzgie\u00dfanlage mit Wende-<br \/>plattentechnik von KraussMaffei ein, die im <br \/>Rahmen des Netzwerkprojektes FENAFA zum Einsatz <br \/>kommt. Foto: TU Chemnitz\/Wolfgang Thieme&#8221;><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px;\" align=\"left\">Mario Porges und Udo Tiepmar richten im Zentrum <br \/>Integrativer Leichtbau (ZIL) der Professur <br \/>Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung <br \/>eine Mehrkomponenten-Spritzgie\u00dfanlage mit Wende-<br \/>plattentechnik von KraussMaffei ein, die im <br \/>Rahmen des Netzwerkprojektes FENAFA zum Einsatz <br \/>kommt. Foto: TU Chemnitz\/Wolfgang Thieme<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&#8220;Ziel des Netzwerkverbundes ist eine gro\u00dftechnische Umsetzung von neuartigen Fertigungskonzepten zur Nutzung einheimischer Naturfaserrohstoffe in innovativen Produkten. Der Schwerpunkt liegt auf geschlossenen Prozessketten von der Pflanze bis zum Produkt&#8221;, erkl\u00e4rt Roman Rinberg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung.<\/p>\n<p>Einige Vorteile der Naturfasern sind ihr geringes spezifisches Gewicht und ihre Nachhaltigkeit &#8211; deshalb sind sie als Ersatz f\u00fcr herk\u00f6mmliche Glasfasern in Verbundwerkstoffen interessant. Die Automobilindustrie hat das bereits erkannt. An der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz haben Wissenschaftler beispielsweise eine Fahrzeuginnenverkleidung aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelt. Dabei bedienen sie sich nicht nur der herk\u00f6mmlichen Fasern aus Hanf und Flachs, sondern des kompletten Pflanzenst\u00e4ngels, wodurch die Rohstoffkosten drastisch gesenkt werden. Die Anwendung bietet sich auch f\u00fcr andere Branchen an, so die Einsch\u00e4tzung der Wissenschaftler. <\/p>\n<p>Sie besch\u00e4ftigen sich im Projekt FENAFA sowohl mit der Bereitstellung der Rohstoffe als auch mit der Fertigung von Halbzeugen bis hin zur Herstellung von Produkten. Sie erstellen also eine komplette Wertsch\u00f6pfungskette f\u00fcr technische Anwendungen von Naturfasern und Polymeren auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Potenzieller Anwender der Entwicklung ist neben der einheimischen Fahrzeug- auch die Konsumg\u00fcterindustrie.<\/p>\n<p>Unter den 14 Projektpartnern der TU Chemnitz sind die SachsenLeinen GmbH, die Polytec Automotive GmbH &#038; Co. KG, das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Werkstoffmechanik IWM, die KraussMaffei GmbH, die Hugo Stiehl GmbH Kunststoffverarbeitung sowie die B&#038;K Kunststoffwerke GmbH &#038; Co. KG. &#8220;Durch die starke Pr\u00e4senz namhafter Industrieunternehmen auf allen Ebenen der Wertsch\u00f6pfungskette wird eine solide Plattform f\u00fcr die angestrebte Vermarktung der entwickelten Technologien und Produkte geschaffen&#8221;, sch\u00e4tzt Dr. Wolfgang Nendel, Stellvertretender Leiter der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung, ein. Das Projekt wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, den Projekttr\u00e4ger des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zun\u00e4chst mit drei Millionen Euro f\u00fcr drei Jahre gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Roman Rinberg<br \/>Tel. 0371-531-323 59<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:roman.rinberg@mb.tu-chemnitz.de\">roman.rinberg@mb.tu-chemnitz.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine Fahrzeuginnenverkleidung aus gr&uuml;n geerntetem Flachs und Transportsysteme aus Hanf &#8211; was ungew&ouml;hnlich klingt, ist Ziel des Netzwerkprojektes FENAFA, das ma&szlig;geblich von der Professur Strukturleichtbau<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[1403,68,1402,1401,1400,17518,1138],"class_list":["post-11905","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bk-kunststoffwerke-gmbh-co-kg","supplier-fraunhofer-institut-fuer-werkstoffmechanik-iwm","supplier-hugo-stiehl-gmbh-kunststoffverarbeitung","supplier-krauss-maffei-gmbh","supplier-polytec-group","supplier-sachsenleinen-gmbh","supplier-technische-universitaet-chemnitz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11905"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11905\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11905"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=11905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}