{"id":118461,"date":"2022-11-11T07:04:00","date_gmt":"2022-11-11T06:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=118461"},"modified":"2022-11-09T09:31:10","modified_gmt":"2022-11-09T08:31:10","slug":"audi-und-krajete-filtern-co2-aus-der-luft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/audi-und-krajete-filtern-co2-aus-der-luft\/","title":{"rendered":"Audi und Krajete filtern CO2 aus der Luft"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Die AUDI AG und das Linzer GreenTech-Unternehmen Krajete GmbH entwickeln gemeinsam neue Technologien zur Filterung von Emissionen aus der Umgebungsluft. Die Basis dieser sogenannten Direct Air Capturing-Technologien (DAC) sind neben robusten Adsorbermaterialien vor allem neuartige Prozesse. Sie erm\u00f6glichen weitreichende Energie- und Kostenreduktion.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"562\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/image-6.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-118463\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/image-6.jpeg 750w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/image-6-300x225.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/image-6-150x112.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/image-6-360x270.jpeg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Innovative Anlage in Linz mit 1.000 Tonnen Abscheidekapazit\u00e4t pro Jahr\u00a0<strong>\u00a9<\/strong> Audi<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>J\u00fcngstes Beispiel f\u00fcr die Entwicklungen der beiden Partner ist eine neue Anlage in \u00d6sterreich: Hier kommt ein anorganisches Filtermaterial zum Einsatz, das sehr hoch mit Molek\u00fclen beladen werden kann und das sich dar\u00fcber hinaus sehr unempfindlich gegen\u00fcber Feuchteeinwirkungen zeigt. Somit ist es nicht oder nur noch in Einzelf\u00e4llen notwendig, die zu filternde Umgebungsluft vorzutrocknen. Das steigert die Effizienz und reduziert Kosten. Die Temperatur- und Druckbedingungen f\u00fcr die Aufnahme der CO<sub>2<\/sub>-Molek\u00fcle sowie die sp\u00e4tere Entfernung von der&nbsp;Adsorberoberfl\u00e4che liegen sehr nah beieinander. Dadurch werden die Beladungs- und Entladungszyklen des Adsorbers wesentlich verk\u00fcrzt. Das hei\u00dft: In k\u00fcrzerer Zeit l\u00e4sst sich mehr CO<sub>2<\/sub>&nbsp;aus der Umgebungsluft entfernen. Die gefilterte Luft wird nach dem Adsorptionsschritt wieder an die Umgebung abgegeben. Das gewonnene CO<sub>2<\/sub>&nbsp;steht anschlie\u00dfend in hochkonzentrierter Form als Rohstoff f\u00fcr die dauerhafte Speicherung oder f\u00fcr unterschiedlichste industrielle Anwendungen zur Verf\u00fcgung. Die aktuell in Betrieb genommene Gro\u00dfanlage in der N\u00e4he von Linz kann pro Jahr 500 Tonnen CO<sub>2<\/sub>&nbsp;filtern. Bis Ende des Jahres wird die Kapazit\u00e4t der Anlage durch ein weiteres Modul auf 1.000 Tonnen erh\u00f6ht. Der Strom, der f\u00fcr den Betrieb der Anlage ben\u00f6tigt wird, stammt aus einer Photovoltaik-Anlage auf dem Betriebsgel\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Alexander Krajete<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des gleichnamigen Technologieentwicklers, sagt: \u201eZun\u00e4chst haben wir uns aus Effizienz-Gr\u00fcnden die Pr\u00e4misse gesetzt, den Prozess bei Umgebungsdruck ablaufen zu lassen. Anschlie\u00dfend haben wir die eingesetzten Adsorbermaterialien und die physikalischen Bedingungen in der Anlage so lange variiert, bis wir den optimalen Durchlauf gefunden haben, das hei\u00dft die maximale Menge CO<sub>2<\/sub>\u00a0pro Zeiteinheit gefiltert haben.\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Kosten f\u00fcr die Abscheidung konnten dadurch deutlich gesenkt werden und liegen bereits jetzt im unteren dreistelligen Eurobereich f\u00fcr eine Tonne CO<sub>2<\/sub>. Langfristiges Ziel ist es, Kohlenstoffdioxid auch industriell nutzbar zu machen. Damit wollen die Krajete GmbH und die AUDI AG einen Beitrag leisten, um entsprechenden Anwendungen zum Durchbruch zu verhelfen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Technologie erm\u00f6glicht es, standortunabh\u00e4ngig und unmittelbar CO<sub>2<\/sub>\u00a0aus der Atmosph\u00e4re zu entfernen, und ist damit eine bedeutende Ma\u00dfnahme zur Dekarbonisierung\u201c, sagt <strong>Hagen Seifert<\/strong>, Leiter Nachhaltige Produktkonzepte der AUDI AG. \u201eZudem ist die Anlagentechnik dank ihres modularen Aufbaus variabel erweiterbar.\u201c <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Als n\u00e4chster Schritt zur bereits bestehenden Gro\u00dfanlage in Linz pr\u00fcft die AUDI AG aktuell, Quellen mit h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Konzentrationen zu erschlie\u00dfen und weitere Emissionen wie beispielsweise Stickstoffoxide zu filtern. Au\u00dferdem k\u00f6nnte die DAC-Technologie am ungarischen Audi Standort Gy\u0151r in deutlich gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df umgesetzt werden. Vorstellbar w\u00e4re eine Anlage in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 25.000 Tonnen Abscheidekapazit\u00e4t pro Jahr.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2-Grad-Ziel: Warum sich Audi an der Entwicklung von Direct Air Capturing-Technologien beteiligt&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die AUDI\u00a0AG will ihren Teil dazu beitragen, den weltweiten durchschnittlichen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Das Unternehmen ber\u00fccksichtigt deshalb Nachhaltigkeitsaspekte in allen unternehmerischen Entscheidungen und hat sich hierbei ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2025 will der Volkswagen Konzern den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen \u00fcber den gesamten Lebenszyklus hinweg um 40 Prozent gegen\u00fcber 2018 senken. Alle Einzelma\u00dfnahmen zahlen darauf ein, bis sp\u00e4testens 2050 unternehmensweit bilanzielle CO<sub>2<\/sub>-Neutralit\u00e4t zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Audi<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Audi Konzern ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorr\u00e4dern im Premium- und Luxussegment. Die Marken Audi, Ducati, Lamborghini und Bentley produzieren an 21 Standorten in 13 L\u00e4ndern. Audi und seine Partner sind weltweit in mehr als 100 M\u00e4rkten pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p>2021 hat der Audi Konzern rund 1,681 Millionen Automobile der Marke Audi, 8.405 Sportwagen der Marke Lamborghini und 59.447 Motorr\u00e4der der Marke Ducati an Kund_innen ausgeliefert. Im Gesch\u00e4ftsjahr 2021 erzielte die AUDI AG bei&nbsp;einem Umsatz von \u20ac53,1 Mrd. ein Operatives Ergebnis vor Sondereinfl\u00fcssen von \u20ac5,5 Mrd. Weltweit arbeiten mehr als 89.000 Menschen f\u00fcr den Audi Konzern, davon rund 58.000 in&nbsp;Deutschland. Mit seinen attraktiven Marken sowie neuen Modellen, innovativen Mobilit\u00e4tsangeboten und wegweisenden Services setzt das Unternehmen den Weg zum Anbieter nachhaltiger, individueller Premiummobilit\u00e4t konsequent fort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die AUDI AG und das Linzer GreenTech-Unternehmen Krajete GmbH entwickeln gemeinsam neue Technologien zur Filterung von Emissionen aus der Umgebungsluft. Die Basis dieser sogenannten Direct Air Capturing-Technologien (DAC) sind neben robusten Adsorbermaterialien vor allem neuartige Prozesse. Sie erm\u00f6glichen weitreichende Energie- und Kostenreduktion. 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