{"id":11845,"date":"2009-09-11T00:00:00","date_gmt":"2009-09-10T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090911-06n"},"modified":"2009-09-11T00:00:00","modified_gmt":"2009-09-10T22:00:00","slug":"europaweite-norm-fuer-holzpellets-ab-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europaweite-norm-fuer-holzpellets-ab-2010\/","title":{"rendered":"Europaweite Norm f\u00fcr Holzpellets ab 2010"},"content":{"rendered":"<p><b>Ab 2010 stehen Verbrauchern europaweit einheitliche Holzpellets zur Verf\u00fcgung. Innerhalb der EU-Norm l\u00f6sen drei Qualit\u00e4tsklassen die bisher verbreiteten l\u00e4nderspezifischen Regelungen ab. <\/b><\/p>\n<p>&#8220;Ein einheitlich genormter Brennstoff Holzpellets vereinfacht die Markt- und Handelsbeziehungen der Pelletsbranche zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und macht dem Verbraucher das Heizen mit Holzpellets noch bequemer als bisher&#8221; sagt Hans-Martin Behr, Vorstandsmitglied des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), der als Berater im Normungsausschuss der neue EU-Norm sitzt. <\/p>\n<p>Als erster Biomassebrennstoff werden Holzpellets k\u00fcnftig nach EU-Norm hergestellt. Bislang existieren beispielsweise in Deutschland und \u00d6sterreich jeweils eigene Normen, in Deutschland werden Holzpellets per DINplus zertifiziert, in \u00d6sterreich ist die \u00d6NORM auch \u00fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aufstrebende Pelletsm\u00e4rkte mit eigenen Produktionen orientierten sich an diesen bestehenden Normen, haben jedoch auch eigene Regelungen und Qualit\u00e4tssicherungen geschaffen. In Zukunft l\u00f6sen drei Qualit\u00e4tsklassen der Europ\u00e4ischen Pelletsnorm alle bisherigen Normen ab: Die Klassen A1, A2 und B.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Endverbraucher relevant ist die Holzpelletsklasse A1. Sie weist insgesamt die strengsten Werte auf und basiert weitestgehend auf der hohen DINplus-Qualit\u00e4t. A1 Holzpellets d\u00fcrfen, den bisherigen Pl\u00e4nen zufolge, nur einen Aschegehalt unter 0,5 Prozent beim Einsatz von Nadelh\u00f6lzern und unter 0,7 Prozent bei der Verwendung anderer H\u00f6lzer aufweisen. Statt der Rohdichte soll nun die Sch\u00fcttdichte bestimmt werden: Je weniger Luftraum zwischen den Pellets ist, desto h\u00f6her die Sch\u00fcttdichte. Dies ist vor allem f\u00fcr Pellets\u00f6fen wichtig, da die Sch\u00fcttdichte die Menge der Pellets beeinflusst, die bei gleicher Drehzahl der automatischen F\u00f6rderschnecke in die Brennkammer transportiert wird.<\/p>\n<p>Mit der Klasse A2 wird dem breiteren Rohstoffspektrum mit einem Aschegehalt bis 1 Prozent Rechnung getragen. Damit integriert die Europ\u00e4ische Pelletsnorm die etwas weiter gefassten Anspr\u00fcche von Feuerungen, die besonders in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Pelletsl\u00e4ndern in Gebrauch sind.<\/p>\n<p>Endlich geregelt wurde die zuvor nicht definierte Bezeichnung der Industriepellets. Die neue Holzpellets-Klasse B zeichnet sich aus durch einen noch h\u00f6heren Aschegehalt und ein erweitertes Rohstoffpotenzial, wie beispielsweise enthaltene Rindenanteile. Die neue EU-Norm plant, Pellets, die bislang den Grenzwerten der bestehenden Normen nicht entsprachen \u2013 und meist in Gro\u00dfanlagen oder Kraftwerken als sogenannte &#8220;Industriepellets&#8221; verfeuert wurden \u2013 nun als Klasse-B-Pellets zu deklarieren.<\/p>\n<p>Auf dem 9. Industrieforum Pellets, das vom 6. bis 7. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart stattfindet, erfahren rund 500 Experten der europ\u00e4ischen Pelletsbranche weitere Details zur praktischen Umsetzung der EU-Norm f\u00fcr Holzpellets. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ab 2010 stehen Verbrauchern europaweit einheitliche Holzpellets zur Verf&uuml;gung. 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