{"id":118363,"date":"2022-11-10T07:35:00","date_gmt":"2022-11-10T06:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=118363"},"modified":"2022-11-08T10:58:08","modified_gmt":"2022-11-08T09:58:08","slug":"ein-ausweg-aus-fossilen-abhangigkeiten-heist-biomasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ein-ausweg-aus-fossilen-abhangigkeiten-heist-biomasse\/","title":{"rendered":"Ein Ausweg aus fossilen Abh\u00e4ngigkeiten hei\u00dft Biomasse"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Die Ressourcen- und Klimakrise ist allgegenw\u00e4rtig. Ein D\u00fcrresommer folgt auf den n\u00e4chsten. Krieg und Pandemie zeigen, wie verwundbar unsere Wertsch\u00f6pfungsketten sind. Die Transformation zu einer bio-basierten Wirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabh\u00e4ngigkeit von fossilen Ressourcen leisten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"635\" height=\"475\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.01.19-1.png\" alt=\"Hier wird Mais f\u00fcr eine Biogasanlage mit einem Traktor verdichtet\" class=\"wp-image-118385\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.01.19-1.png 635w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.01.19-1-300x224.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.01.19-1-150x112.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.01.19-1-361x270.png 361w\" sizes=\"auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px\" \/><figcaption>Hier wird Mais f\u00fcr eine Biogasanlage mit einem Traktor verdichtet. Photo Martin Wagner<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Rein wirtschaftlich gesehen umfasst die bio-basierte Wirtschaft, die sogenannte Bio\u00f6konomie, alle Wirtschaftszweige, die biologische Rohstoffe herstellen, wie die Land- und Forstwirtschaft &#8211; und weiterverarbeiten, wie die Lebensmittelindustrie oder der Chemiesektor. In der Bio\u00f6konomie geht es um die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts f\u00fcr eine energie- und ressourcenschonende und dadurch zukunftsf\u00e4hige Wirtschaftsweise, in der fossile Rohstoffe, also Erd\u00f6l, Erdgas und Kohle, durch nachwachsende Biomasse ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Konzept kann die Bio\u00f6konomie einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabh\u00e4ngigkeit der Gesellschaft von fossilen Ressourcen leisten. Gleichzeitig will die Bio\u00f6konomie wirtschaftliche Impulse setzen, Arbeitspl\u00e4tze schaffen und Ern\u00e4hrungssicherheit gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorteil von Biomasse: Sie w\u00e4chst innerhalb bestimmter Grenzen nach<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Rohstoff f\u00fcr die Bio\u00f6konomie ist Biomasse, worunter man Pflanzen und Tiere und deren organische Nebenprodukte und Reststoffe wie Stroh oder G\u00fclle versteht. Der Vorteil von Biomasse ist, dass sie nachwachsend ist. Allerdings sind ihrer Verf\u00fcgbarkeit Grenzen gesetzt durch Faktoren wie beispielsweise die daf\u00fcr nutzbare Landfl\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir Biomasse nicht nur f\u00fcr unsere Industrie, sondern auch f\u00fcr unsere Nahrungsmittelproduktion, zum Erhalt unserer \u00d6kosysteme und zur Sicherung der Biodiversit\u00e4t ben\u00f6tigen, entstehen au\u00dferdem Zielkonflikte und Nutzungskonkurrenzen um das knappe Gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Treiber wie globale Krisen (Kriege, Pandemien), Bev\u00f6lkerungswachstum und der Klimawandel beeinflussen zus\u00e4tzlich die Verf\u00fcgbarkeit von und die Nachfrage nach Biomasse. Zum Beispiel k\u00f6nnten die stark gestiegenen D\u00fcngerpreise, die unter anderem eine Folge der hohen Energiepreise sind, dazu f\u00fchren, dass in der Landwirtschaft weniger ged\u00fcngt und dadurch weniger Biomasse geerntet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hieraus resultierenden Verteilungskonflikte k\u00f6nnen nicht (allein) dem Markt \u00fcberlassen werden, sondern erfordern eine Politik, die die Verf\u00fcgbarkeit von Biomasse m\u00f6glichst steigert und dar\u00fcber hinaus den unterschiedlichen Nutzungsarten jeweils eine eigene Priorit\u00e4t zuweist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eckpunkte f\u00fcr Nationale Biomassestrategie<\/h3>\n\n\n\n<p>Erst vor wenigen Wochen haben drei Bundesministerien (das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium, das Bundeslandwirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium) ein gemeinsames Eckpunktepapier f\u00fcr eine Nationale Biomassestrategie ver\u00f6ffentlicht. Darin werden die Herausforderungen bei der Nutzung von Biomasse ber\u00fccksichtigt, um \u201eErn\u00e4hrungssicherheit, Klimaschutz, Biodiversit\u00e4t, Umweltschutz, Energie -und Rohstoffversorgungssicherheit\u201c zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem Papier haben die Ministerien auch schon einige Verteilungsprinzipien und -mechanismen beim Namen genannt: Als erstes darf die Ern\u00e4hrungssicherheit nicht beeintr\u00e4chtigt werden (\u201efood first\u201c). Zweitens soll ein wichtiger Baustein der Biomassestrategie die sogenannte Kaskadennutzung sein, die eine stoffliche Nutzung (zum Beispiel Baustoffe) vor der energetischen Nutzung (Energiegewinnung etwa durch Verbrennung) priorisiert, da die stoffliche Nutzung den Kohlenstoff, beispielsweise in Holzprodukten, langfristig bindet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biologische Abfallstoffe sind ein vielversprechender Rohstoff<\/h3>\n\n\n\n<p>Genauso wichtig ist auch eine Kreislaufwirtschaft, die eine Wieder- und Weiterverwertbarkeit von Produkten und die Schlie\u00dfung von Stoffkreisl\u00e4ufen anstrebt, beispielsweise durch die Nutzung von G\u00e4rresten aus Biogasanlagen als D\u00fcnger. Gerade biologische Rest- und Abfallstoffe stellen einen vielversprechenden Rohstoff dar, da diese geringe Nutzungskonkurrenzen mit der Nahrungsmittelproduktion aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den sehr hohen Erwartungen an den Rohstoff Biomasse muss jedoch sichergestellt werden, dass die finale Strategie nicht \u00fcberladen wird und die nat\u00fcrlichen Grenzen bei der Produktion und Nutzung von Biomasse ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies bedeutet, dass zum einen die tats\u00e4chlichen Potenziale von Biomasse f\u00fcr die Bio\u00f6konomie ganzheitlich und multidimensional bestimmt werden m\u00fcssen. Hier ist die Wissenschaft mit Unterst\u00fctzung der Politik am Zug, diese Potenziale durch interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit zum Beispiel von Wirtschafts-, Sozial- und Naturwissenschaftlern zu berechnen. Ganzheitlich bedeutet, dass unsere Biomassenutzung nachhaltig bez\u00fcglich aller drei Dimensionen sein muss \u2013 Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Deutschland 2025<\/h3>\n\n\n\n<p>Deutschland sind 84 Millionen Menschen. Deutschland ist die viertgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt. Deutschland gibt sich gern modern und weltoffen. Doch es klemmt an vielen Stellen im Maschinenraum unseres Landes. Die Auswirkungen von&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/corona-virus\/\">Corona<\/a>und des Ukraine-Kriegs sind deutlich sp\u00fcrbar. Verloren sind wir deshalb nat\u00fcrlich noch lange nicht. Im Gegenteil! FOCUS online hat kluge K\u00f6pfe aus Wissenschaft und Praxis, von Verb\u00e4nden und Thinktanks gebeten, einen<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/praxistipps\/db-fahrplanauskunft-der-aktuelle-fahrplan-der-deutschen-bahn_id_4920796.html\">Fahrplan<\/a>ihres jeweiligen Fachgebiets f\u00fcr die Zukunft unseres Landes, f\u00fcr Deutschland 2025, zu entwerfen. Die Frage lautete, was muss Deutschland jetzt tun, um kurz-, mittel- und langfristig erfolgreich zu sein. Zum Beispiel bei der Energieversorgung, der inneren wie \u00e4u\u00dferen Sicherheit, den Staatsfinanzen, der Pandemie-Bek\u00e4mpfung und vielen weiteren Themen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir mehr Biomasse f\u00fcr die Wirtschaft nutzen, darf das beispielsweise nicht zu hohen Preisen f\u00fcr die Lebensmittel f\u00fchren, was sich negativ auf die gesellschaftliche Nachhaltigkeit auswirken w\u00fcrde. Zum anderen m\u00fcssen wir den bereits bestehenden Nutzungen von Biomasse Rechnung tragen. Gerade bei den Rest- und Abfallstoffen h\u00e4ngen die Potenziale von vorrangigen \u00f6kologischen und vielfach auch den bisherigen wirtschaftlichen Nutzungen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>So muss ein erheblicher Anteil von bei der Ernte entstehenden pflanzlichen Reststoffen wie Stroh auf dem Feld verbleiben, um den Humusaufbau und die Kohlenstoffspeicherung im Boden zu f\u00f6rdern. Wie hoch dieser Anteil mindestens sein muss, ist Gegenstand der Forschung. Die nach Abzug dieser Nutzungen zur Verf\u00fcgung stehenden Reststoffe, wie beispielsweise Stroh, k\u00f6nnen wir dann h\u00e4ufig auf verschiedene Arten verwenden, etwa in Verpackungsmaterialien oder Biokraftstoffe verwandeln oder sie weiterhin als Futter in der Tierhaltung f\u00fcr mehr Tierwohl einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verbraucher k\u00f6nnen sofort einen Unterschied machen<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Entscheidung, wie wir unsere Biomasse nutzen m\u00f6chten, kann, muss aber nicht immer von der Politik getroffen werden. Wir k\u00f6nnen auch als Verbraucher sofort einen Unterschied machen, in dem wir zum Beispiel Verpackungen aus Stroh statt aus Plastik kaufen und so zum einen unseren fossilen Fu\u00dfabdruck verringern und zum anderen neue bio\u00f6konomische Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der wirtschaftlichen Nutzung von Biomasse gilt es ferner zu bedenken, dass sich viele Technologien noch in der Entwicklung befinden oder noch keine Marktreife erreicht haben. Daher muss vermehrt in die Entwicklung und Erprobung neuer bio-basierter Technologien investiert werden, sowohl von \u00f6ffentlicher als auch privater Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist insbesondere notwendig, da bio-basierte Substitute wie zum Beispiel Bioplastik immer noch teurer in der Produktion sind als konventionelle Produkte aus fossilen Ressourcen. Auch Subventionen oder Quoten, wie sie bereits f\u00fcr Biokraftstoffe existieren, bieten eine M\u00f6glichkeit, die Nutzung von bio-basierten Produkten zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teil globaler Wertsch\u00f6pfungsketten<\/h3>\n\n\n\n<p>Wichtig ist jedoch, dass wir Deutschland nicht isoliert betrachten. Wir sind Teil globaler Wertsch\u00f6pfungsketten und importieren sehr viel Biomasse, etwa Soja f\u00fcr die Tierf\u00fctterung sowie Obst und Gem\u00fcse. Politikma\u00dfnahmen, die wir in Deutschland implementieren, werden sich auf globale Rohstoffm\u00e4rkte auswirken und k\u00f6nnen dort zu ungewollten Effekten f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise k\u00f6nnen steigende Preise in Deutschland Anreize f\u00fcr Exporteure bieten, mehr Rohstoffe zu produzieren und nach Deutschland zu exportieren. Dies kann nachteilige Auswirkungen in den Herkunftsl\u00e4ndern haben, wie zum Beispiel den gesteigerten Einsatz von Pestiziden, den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verbrauch von Trinkwasser zur Bew\u00e4sserung oder die Abholzung von W\u00e4ldern.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem momentanen Trend zur Regionalisierung und Selbstversorgung darf ebenfalls nicht vergessen werden, dass Handel und Spezialisierung uns und vielen L\u00e4ndern gro\u00dfen Wohlstand gebracht haben, so dass eine De-Globalisierung nicht das Ziel sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Bio\u00f6konomie und bei der Nutzung von Biomasse f\u00fcr Nahrungsmittel, Biodiversit\u00e4t und wirtschaftliche Anwendungen ist daher eine globale Zusammenarbeit, wie sie bereits beim Klimaschutz stattfindet, essentiell, um unsere Lebensgrundlagen zu sichern und widerstandsf\u00e4hige und nachhaltige globale Wertsch\u00f6pfungsketten aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.03.20.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-118378\" width=\"140\" height=\"179\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.03.20.png 302w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.03.20-235x300.png 235w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.03.20-118x150.png 118w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/11\/Bildschirmfoto-2022-11-07-um-12.03.20-212x270.png 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Gastautorin<\/h3>\n\n\n\n<p>Franziska Sch\u00fcnemann ist Leiterin des Fachgebiets Bio\u00f6konomie am Institut f\u00fcr Volkswirtschaftslehre der Universit\u00e4t Hohenheim. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) und am International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington DC t\u00e4tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ressourcen- und Klimakrise ist allgegenw\u00e4rtig. Ein D\u00fcrresommer folgt auf den n\u00e4chsten. Krieg und Pandemie zeigen, wie verwundbar unsere Wertsch\u00f6pfungsketten sind. Die Transformation zu einer bio-basierten Wirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabh\u00e4ngigkeit von fossilen Ressourcen leisten. 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