{"id":11765,"date":"2009-07-09T00:00:00","date_gmt":"2009-07-08T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090709-03n"},"modified":"2009-07-09T00:00:00","modified_gmt":"2009-07-08T22:00:00","slug":"nova-bericht-turbulente-zeiten-im-globalen-baumwollmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-bericht-turbulente-zeiten-im-globalen-baumwollmarkt\/","title":{"rendered":"nova-Bericht: Turbulente Zeiten im globalen Baumwollmarkt"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Weltmarkt f\u00fcr Baumwolle erlebt seit vergangenem Herbst turbulente Zeiten. Die weltweite Baumwollverarbeitungsmenge in 2008\/09 wird vom International Cotton Advisory Committee (ICAC) um 7% geringer als im Vorjahr erwartet. Diese Entwicklung wird zum einen getrieben durch den R\u00fcckgang der Verarbeitungsmenge Chinas, des gr\u00f6\u00dften Baumwollkonsumenten und \u2013importeurs, um 10% gegen\u00fcber 2007\/08. Zum anderen ist die Baumwollfl\u00e4che in den USA dramatisch um fast 30% bzw. 1 Mio. ha auf 3 Mio. ha eingebrochen. Dies ist die niedrigste Fl\u00e4che seit 1983 (USDA 2008). <\/b><\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Gewinner scheint hingegen Indien zu sein \u2013 als einziger der drei gr\u00f6\u00dften Produzenten (China, Indien und die USA) konnte Indien auch im Jahr 2008 seine Erzeugung ausdehnen. Nach Jernigan 2008 k\u00f6nnte Indien schon in wenigen Jahren zum weltgr\u00f6\u00dften Baumwollproduzenten aufsteigen. Von den drei gr\u00f6\u00dften Erzeugern hat Indien zwar noch immer die geringsten Hektarertr\u00e4ge (0,58 t\/ha gegen\u00fcber 0,94 t\/ha in den USA und 1,33 t\/ha in China) doch wurden die Ertr\u00e4ge seit Beginn des Jahrzehnts mehr als verdoppelt \u2013 v.a. durch Einf\u00fchrung biotechnologisch ver\u00e4nderter Sorten seit 2002. Ein weiterer Anstieg der Ertr\u00e4ge ist daher wahrscheinlich.<br \/>Zwar ging die Baumwollproduktion in 2008 weltweit insgesamt um knapp 2 Mio. t zur\u00fcck, doch auch der Verbrauch, d.h. die Verarbeitung in der Textilindustrie, sank um knapp 1,5 Mio. t. Insgesamt sank der Lagerbestand um rund 500.000 t auf 12,8 Mio. t. Trotz der aktuellen Entwicklungen liegt die globale Produktion etwa 5 Mio. t \u00fcber dem Niveau im Jahr 2000 w\u00e4hrend sich die Anbaufl\u00e4che mit geringen Ver\u00e4nderungen bei etwas \u00fcber 30 Mio. ha befindet. Ein Engpass bei der Versorgung ist daher unrealistisch \u2013 eher wurde die Produktion der gesunkenen Nachfrage angepasst. <\/p>\n<p>Das ICAC nennt zwei Gr\u00fcnde f\u00fcr den Nachfrager\u00fcckgang der Textilbranche: die globale Abschw\u00e4chung des Wirtschaftswachstums und die Konkurrenz durch synthetische Fasern (ICAC 2008). Wie in anderen Sektoren bewirkte die Wirtschafts- und Finanzkrise zudem nicht nur einen R\u00fcckgang der Nachfrage, sondern auch einen R\u00fcckgang der Kreditverf\u00fcgbarkeit f\u00fcr die Baumwollverarbeiter (Cotton International 2009).<br \/>F\u00fcr den signifikanten R\u00fcckgang des Baumwollanbaus in den USA wird nach einhelliger Meinung die Konkurrenz durch Energie- und Futterpflanzen verantwortlich gemacht. In der Tat liegen die Gewinne je Hektar von Soja und Mais in den USA zur Zeit mehr als doppelt so hoch wie f\u00fcr Baumwolle (Jernigan 2008). Ein weiterer, meist \u00fcbersehener Faktor f\u00fcr den R\u00fcckgang der Baumwollfl\u00e4che waren allerdings auch extreme Wetterbedingungen in Teilen der USA wie Wasserknappheit in Kalifornien und D\u00fcrre in Texas (Sandene 2009). <br \/>Ein Blick auf die Fl\u00e4chenverschiebungen der drei wichtigsten Kulturen zeigt jedoch, dass die Zusammenh\u00e4nge komplexer sind (Tab. 1): Auch Mais hat \u00fcber 3 Mio. ha verloren \u2013 die Ethanolproduktion kann demnach f\u00fcr den R\u00fcckgang der Baumwollfl\u00e4chen kaum verantwortlich gemacht werden, zumal sich die Zentren der Mais- und Ethanolerzeugung im Gebiet der Gro\u00dfen Seen im Norden befinden und nicht in den S\u00fcdstaaten, d.h. in den baumwollproduzierenden Staaten. Betrachtet man die Fl\u00e4chenver\u00e4nderungen nur in diesen Staaten, so sieht die Situation \u00e4hnlich aus (rechter Teil der Grafik). Es scheint also, dass Baumwolle aktuell prim\u00e4r Fl\u00e4che gegen Soja verloren hat und nicht gegen Ethanolmais, wie oft behauptet. Dies wurde vom USDA best\u00e4tigt (MacDonald 2009). <\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090709-03\/Baumwolle_Tab1.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Tabelle 1: Entwicklung der Erntefl\u00e4chen von Mais, Baumwolle und Soja in den USA. Quelle: USDA 2009\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\">Tabelle 1: Entwicklung der Erntefl\u00e4chen von Mais, Baumwolle und Soja in den USA. Quelle: USDA 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Dies f\u00fchrt zu der Frage, was die gestiegene Nachfrage nach Sojabohnen verursacht hat. Ein Blick in die Versorgungsbilanz f\u00fcr die letzten drei Jahre f\u00fchrt hier ebenfalls zu einem \u00fcberraschenden Ergebnis (Tab. 2). Von der Gesamtmenge an erzeugtem Soja\u00f6l (knapp 10 Mio. t) gingen zuletzt nur 1,41 Mio. t in die Erzeugung von Biodiesel (Sojamethylester), mit geringem Wachstum gegen\u00fcber dem Vorjahr. Dagegen hat sich die Verwendung von Sojabohnen in der Kategorie Saatgut, Futtermittel und R\u00fcckst\u00e4nde (Seed, feed, residues) fast verdoppelt auf 4,44 Mio. t. Z\u00e4hlt man die bei der \u00d6lgewinnung entstehende Menge Sojapresskuchen dazu (36,56%) dazu, so gingen in der Saison 2008\/09 fast die H\u00e4lfte der Sojabohnen (41 Mio. t) in den Bereich Futtermittel (und Saatgut). An diesem Beispiel zeigt sich ein allgegenw\u00e4rtiges Ph\u00e4nomen, n\u00e4mlich die \u00dcbersch\u00e4tzung der energetischen Verwertung und der Untersch\u00e4tzung des gesamten Futtermittelbereichs. <\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090709-03\/Baumwolle_Tab2.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Tabelle 2: Versorgungsbilanz mit Sojabohnen in den USA: Anfangsbestand, inl\u00e4ndische Produktion und Importe. Quelle: USDA 2009\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\">Tabelle 2: Versorgungsbilanz mit Sojabohnen in den USA: Anfangsbestand, inl\u00e4ndische Produktion und Importe. Quelle: USDA 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Dass der R\u00fcckgang des Anbaus in den USA prim\u00e4r auf diese Konkurrenz zur\u00fcckzuf\u00fchren ist und nicht auf die Wirtschaftskrise l\u00e4sst sich auch daran festmachen, dass in den USA Anbauentscheidungen f\u00fcr Baumwolle, Mais oder Soja zwischen April und Mai getroffen werden. Die Produktionsentscheidungen in den USA, die jetzt am Markt zu sp\u00fcren sind, sind demnach auf dem H\u00f6hepunkt der Explosion der Erd\u00f6lpreises im Fr\u00fchjahr 2008 getroffen worden. Teheripour und Tyner 2008 f\u00fchren den Preisanstieg von Mais in den USA zwischen 2004 und Fr\u00fchjahr 2008 sowohl auf den \u00d6lpreisanstieg als auch auf die Ethanolsubventionierung zur\u00fcck. Nur ein Viertel des Anstieges des Maispreises sei allerdings durch die Subventionierung verursacht gewesen \u2013 drei Viertel dagegen durch die \u00d6lpreisentwicklung und gestiegene Nachfrage nach Ethanol. Auch Soja konnte aufgrund der Nachfrage nach Biodiesel vom hohen Erd\u00f6lpreis profitieren \u2013 nicht jedoch Baumwolle. Dass trotz des hohen Erd\u00f6lpreises und der Nachfrage nach Bioethanol die Maisfl\u00e4che 2008 zur\u00fcckging, deutet darauf hin, dass Soja sogar gegen\u00fcber Mais noch finanzielle Vorteile bietet. Neueste Deckungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Mais und Soja liegen noch nicht vor, doch die Tendenz seit 2005 zeigt in beiden F\u00e4llen deutlich nach oben. 2007 lag der Deckungsbeitrag von Baumwolle laut USDA bei rund 420 USD\/ha, von Mais bei 600 USD\/ha und von Soja bei 630 USD\/ha.<\/p>\n<p>Der Weltmarktpreis f\u00fcr Baumwolle lag dann im Dezember 2008 bei 122 USD (Abb. 1). Auch wenn dies ein deutlicher Abfall gegen\u00fcber dem Vorjahr ist, zeigt Abb. 1 dass derartige Schwankungen in den letzten Jahren nichts Ungew\u00f6hnliches gewesen sind. Die beschriebenen Ereignisse (R\u00fcckgang des Angebots in den USA und R\u00fcckgang der Nachfrage aufgrund der Wirtschaftskrise ab der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2008) haben sich letztlich gegenseitig ausgeglichen sodass die Preisreaktion vergleichsweise moderat ausfiel.<\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090709-03\/Baumwolle_Abb1.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Abb. 1: Weltmarktpreisentwicklung von Baumwolle. Quelle: Weltbank 2009\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\">Abb. 1: Weltmarktpreisentwicklung von Baumwolle. Quelle: Weltbank 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Entgegen des Trends fast aller anderen Rohstoffe hat sich der Weltmarktpreis f\u00fcr Baumwolle in den letzten Jahren insgesamt nur in einem sehr schwachen Aufw\u00e4rtstrend befunden. MacDonald 2009 f\u00fchrt dies neben dem \u00dcberangebot an synthetischen Fasern auch auf die enormen Angebotssteigerungen in Indien als Folge der Einf\u00fchrung gentechnisch ver\u00e4nderter Sorten zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Die beschriebene Fl\u00e4chenkonkurrenz in den USA zeigt ebenfalls Abb. 2. Die Anbaufl\u00e4che von Baumwolle (die tats\u00e4chlich geerntete Fl\u00e4che ist jeweils geringer) ver\u00e4ndert sich sehr deutlich in Abh\u00e4ngigkeit von den erzielbaren Deckungsbeitr\u00e4gen von Mais und Soja. <\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090709-03\/Baumwolle_Abb2.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Abb. 2: Abh\u00e4ngigkeit der Baumwollanbaufl\u00e4che von erzielbaren Deckungsbeitr\u00e4gen von Mais und Soja in den USA. Quelle: USDA 2009\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\">Abb. 2: Abh\u00e4ngigkeit der Baumwollanbaufl\u00e4che von erzielbaren Deckungsbeitr\u00e4gen von Mais und Soja in den USA. Quelle: USDA 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Weitere Fl\u00e4chenverschiebungen sind in den kommenden Jahren zu erwarten, da in den USA in 2010 die bisherige Subventionierung von Ethanol (etwa 12 US-Cent pro Liter) auslaufen wird und die k\u00fcnftige Politik noch nicht festgelegt ist (Teheripour und Tyner 2008). Aufgrund des Absturzes des Erd\u00f6lpreises auf 280 USD\/t und der ungewissen Ethanolpolitik bleibt es spannend, wie die Anbauentscheidungen in diesem Fr\u00fchjahr ausfallen werden. Um diese Entwicklung allerdings ann\u00e4hernd absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen nicht nur die Marktpreise und politischen Rahmenbedingungen beobachtet werden, sondern auch die Struktur des Inputbedarfs: Die Kosten f\u00fcr Bew\u00e4sserung machen zwar bei allen drei konkurrierenden Kulturen (Baumwolle, Soja und Mais) nur einen sehr geringen Anteil von unter 1% an den variablen Kosten aus, liegen bei Baumwolle aber immerhin um das 12-14-fache \u00fcber denen f\u00fcr Soja und Mais (USDA 2009). Der hohe Wasserbedarf k\u00f6nnte der Baumwolle aufgrund der Zunahme von Extremwetterereignissen in den USA und weltweit letztlich zum Verh\u00e4ngnis werden.<\/p>\n<p>Die Frage bleibt, welche Folgen die Verschiebungen auf dem Weltmarkt f\u00fcr die konkurrierenden M\u00e4rkte der Synthetik- und Naturfasern haben werden. Abb. 3 zeigt, dass sich das Wachstum der Chemiefasern bereits seit Beginn der 90er Jahre von der Baumwolle abgekoppelt hat und die Weltproduktion von Chemiefasern bereits heute fast doppelt so hoch liegt. Die Baumwolle scheint den Kampf um Marktanteile weiter zu verlieren. <\/p>\n<div style=\"float:left;margin-right:10px;\">\n<table border=\"0\">\n<tr>\n<td><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20090709-03\/Baumwolle_Abb3.jpg\" align=\"left\" BORDER=\"0\" ALT=\"Abb. 3: Vergleich der Produktion von Baumwolle, Wolle und Chemiefasern. Quelle: CIRFS 2009\"\/><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size:10px\" align=\"left\">Abb. 3: Vergleich der Produktion von Baumwolle, Wolle und Chemiefasern. Quelle: CIRFS 2009<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p><br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Sollten zuk\u00fcnftig durch politische Eingriffe, z.B. Besteuerung, die Umweltwirkungen der verschiedenen Fasern ber\u00fccksichtigt werden, k\u00f6nnten sich die Marktanteile noch einmal verschieben. Unter dem Gesichtspunkt der \u00f6kologischen Folgen steht die Baumwolle in einigen Bereichen immer noch besser da als synthetische Fasern. Beispielsweise liegen die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen der Baumwolle (durch Anbau und Faserproduktion) mit 5-6 kg CO<sub>2<\/sub> je Tonne gesponnener Faser etwas unter denen von Polyester (7-10 kg je Tonne Faser) und \u00d6kobilanzen zeigen insgesamt Vorteile der Baumwolle gegen\u00fcber Synthetikfasern, auch wenn Baumwolle durchaus nicht zu untersch\u00e4tzende \u00f6kologischen Folgen hat (neben dem hohen Wasserbedarf entfallen 6-10% des weltweiten Pestizideinsatzes auf die Baumwolle, Paulitsch et al. 2004). Andere Naturfasern mit weitaus geringeren Marktanteilen haben dagegen h\u00e4ufig das Problem, dass die Prozessketten bis zur fertigen Faser ineffizient sind und noch erheblicher Optimierungsbedarf in Anbau und Verarbeitung besteht. So stellt die FAO 2009 fest, dass sich die Technologie zur Gewinnung der Sisalfaser in den letzten 100 Jahren kaum ver\u00e4ndert habe.<\/p>\n<p><b>Verwendete Literatur<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Cherrett, N., Barrett, J., Clemett, A., Chadwick, M., Chadwick, M.J. 2005: Ecological Footprint and Water Analysis of Cotton, Hemp and Polyester. Stockholm Environment Institute, 2005.<\/li>\n<li>Comit\u00e9 International de la Rayonne et des Fibres Synth\u00e9tiques (CIRFS) 2008: <a href=\"http:\/\/www.cirfs.org\/images\/world.pdf\" >World production of cotting, wool &#038; man-made fibres,<\/a> (PDF-Dokument)<\/li>\n<li>Cotton International 2009: Falling Chinese demand hits global market.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.naturalfibres2009.org\/\" >FAO 2009: International Year of Natural Fibres<\/a>.<\/li>\n<li>International Cotton Advisory Committee (ICAC) 2008: Statement of the 67th Plenary Meeting &#8220;Technologies for Cotton Development&#8221;.<\/li>\n<li>Jernigan, E. 2008: Six factors shaping the global cotton trade \u2013 Now and in the future, in: Cotton International, September 2008, S. 18.<\/li>\n<li>MacDonald. S. (USDA) 2009: Pers\u00f6nliche Mitteilung, Januar 2009.<\/li>\n<li>Paulitsch, K., Baedeker, C., Burdick, B. 2004: Am Beispiel Baumwolle: Fl\u00e4chennutzungskonkurrenz durch exportorientierte Landwirtschaft. Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie.<\/li>\n<li>Sandene, P. (USDA) 2009: Pers\u00f6nliche Mitteilung, Januar 2009.<\/li>\n<li>Taheripour, F. und Tyner, W. 2008: Ethanol Policy Analysis \u2013 What have we learned so far?, in: Choices 23(3), S. 6-11.<\/li>\n<\/ul>\n<p><i>Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in der Zeitschrift &#8220;melliand Textilberichte&#8221;:<br \/>Stephan Piotrowski, 2009: Der Weltbaumwollmarkt. In: melliand Textilberichte, 3\/2009, S. 73-75.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Der Weltmarkt f&uuml;r Baumwolle erlebt seit vergangenem Herbst turbulente Zeiten. 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