{"id":117426,"date":"2022-10-25T07:35:00","date_gmt":"2022-10-25T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=117426"},"modified":"2022-10-20T13:38:50","modified_gmt":"2022-10-20T11:38:50","slug":"reallabor-fur-nachhaltigen-3d-druck-neue-produkte-aus-nachwachsenden-rohstoffen-und-reststoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/reallabor-fur-nachhaltigen-3d-druck-neue-produkte-aus-nachwachsenden-rohstoffen-und-reststoffen\/","title":{"rendered":"Reallabor f\u00fcr nachhaltigen 3D-Druck: Neue Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-117444\" width=\"688\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-1024x683.png 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-300x200.png 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-150x100.png 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-768x512.png 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0-400x267.png 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/850_3622_0.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px\" \/><figcaption>Additiv gefertigtes Bauteil aus Aprikosenkernmehl. Foto: TU Bergakademie Freiberg \/ D. M\u00fcller<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Kleine und mittlere Unternehmen vor Ort liefern nachwachsende Rohstoffe oder Reststoffe aus der Produktion an das Labor f\u00fcr nachhaltigen 3D-Druck. Kurze Zeit sp\u00e4ter erhalten sie ein daraus gefertigtes Produkt als Werk- oder Wertst\u00fcck.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Das ist die Vision der Forschenden im soeben gestarteten Reallabor f\u00fcr nachhaltige Additive Fertigung in Sachsen. \u201eUnser gro\u00dfes Ziel ist es, eine nachhaltige und \u00f6kologische Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die s\u00e4chsische Industrie zu erm\u00f6glichen \u2013 3D-Druck bietet dieses Potenzial\u201c, sagt <strong>Prof. Henning Zeidler<\/strong>, Inhaber der Professur f\u00fcr Additive Fertigung an der <strong>TU Bergakademie Freiberg<\/strong>. <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit den Technischen Universit\u00e4ten in Chemnitz und Dresden m\u00f6chte das neue Reallabor Vorhaben aus der Praxis umsetzen. Die Forschenden zeigen damit, wie eine Kreislaufwirtschaft mit nachwachsenden Rohstoffen, aber auch lokalen Reststoffen aus Industrie und Landwirtschaft durch Nutzung der Additiven Fertigung in Sachsen umgesetzt werden kann. Zum Einsatz kommen k\u00f6nnten beispielsweise Holzsp\u00e4ne und -staub aus S\u00e4gewerken oder Spreustroh aus Erntemaschinen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wissen digital verf\u00fcgbar machen<\/h3>\n\n\n\n<p>Um das Ziel einer umfassenden und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu erreichen, bauen die Forschenden zudem eine digitale Wissensmanagement-Plattform auf. Vertreterinnen und Vertreter von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen k\u00f6nnen sich dort informieren, vernetzen und weiterbilden. Im Rahmen dieser Innovationsgemeinschaft sollen Methoden der Digitalisierung im Reallabor anhand von Praxisvorhaben demonstriert werden. Digitale Entscheidungshilfen, wie beispielsweise stoffliche Zusammensetzungen jedes einzelnen Produkts oder Informationen zu Technologien und Prozessketten sollen zur Verf\u00fcgung gestellt werden, um nicht nur Roh- und Reststoffe in den s\u00e4chsischen kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen als Potenziale zu identifizieren, sondern auch Unternehmen innerhalb des Wirtschaftskreislaufes zuzuordnen und die s\u00e4chsische Industrie zu vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund: \u00dcber das neue Reallabor SAMSax<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Aufbau des Reallabors wird in den kommenden 1,5 Jahren vom Freistaat Sachsen \u00fcber den Innovationshub des s\u00e4chsischen Staatsministeriums f\u00fcr Regionalentwicklung (Simul+) mit insgesamt 1 Million Euro gef\u00f6rdert. Das Projekt zielt auf die Sichtbarmachung des konzeptuellen Ansatzes sowie Aufbau und Pflege von Innovationspartnerschaften. Anhand von Praxisvorhaben wird eine prototypische Kreislaufwirtschaft als Demonstrator aufgebaut. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Konsortium forschen gemeinsam mit der Freiberger Professur f\u00fcr Additive Fertigung, Prof. Henning Zeidler, Dr. Lisa K\u00fchnel und M.Sc. Leif Micke auch Prof. Angelika Bullinger-Hoffmann, Dr. Andr\u00e9 Dettmann und M.Sc. Adelina Heinz, Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, Technische Universit\u00e4t Chemnitz sowie Prof. Andr\u00e9 Wagenf\u00fchr und Dipl.-Ing. Dominik D\u00fcrigen, Professur f\u00fcr Holztechnik und Faserwerkstofftechnik, Technische Universit\u00e4t Dresden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontakt<\/h3>\n\n\n\n<p>Prof. Dr.-Ing. Henning Zeidler<br>E-Mail: <a href=\"mailto:samsax@tu-freiberg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">samsax@tu-freiberg.de<\/a>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine und mittlere Unternehmen vor Ort liefern nachwachsende Rohstoffe oder Reststoffe aus der Produktion an das Labor f\u00fcr nachhaltigen 3D-Druck. 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