{"id":117188,"date":"2022-10-19T07:35:00","date_gmt":"2022-10-19T05:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=117188"},"modified":"2022-10-17T13:52:37","modified_gmt":"2022-10-17T11:52:37","slug":"erneuerbare-energiesysteme-weltweit-moglich-und-bezahlbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/erneuerbare-energiesysteme-weltweit-moglich-und-bezahlbar\/","title":{"rendered":"Erneuerbare Energiesysteme weltweit m\u00f6glich und bezahlbar"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p>Die Welt braucht praktikable und bezahlbare L\u00f6sungen, um von Kohle, \u00d6l und Gas als Energietr\u00e4ger wegzukommen und damit die gro\u00dfen Probleme der Menschheit zu l\u00f6sen: globale Erw\u00e4rmung, Luftverschmutzung und Energieunsicherheit. Eine Studie der Stanford University zeigt, dass Erneuerbare Energien daf\u00fcr die L\u00f6sung sind und der Umstieg gar nicht so schwierig wie gemeinhin gedacht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.energiezukunft.eu\/fileadmin\/user_upload\/Bilder\/Wirtschaft\/Wirtschaft_Windfarm_Windpark.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.energiezukunft.eu\/fileadmin\/_processed_\/c\/5\/csm_Wirtschaft_Windfarm_Windpark_ffbdf9f992.jpg\" alt=\"Windpark auf H\u00f6henzug mit grasenden Rindern\" width=\"691\" height=\"431\" title=\"Windpark auf H\u00f6henzug mit grasenden Rindern\"\/><\/a><figcaption>Wind-Wasser-Sonne, so nennen die Forscher der Stanford University ihr Szenario f\u00fcr erneuerbare Energiesysteme weltweit. (Foto:&nbsp;<a href=\"https:\/\/pxhere.com\/de\/photo\/1125655\">PxHere<\/a>&nbsp;\/&nbsp;<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.en\">CC0 1.0<\/a>)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcr 145 L\u00e4nder haben sich die Forscher Energieverbr\u00e4uche und Stromnetze n\u00e4her angeschaut und festgestellt, dass der Switch auf Erneuerbare Energien und die Elektrifizierung von Industrie und Verkehr weder zu Stromausf\u00e4llen noch zu h\u00f6heren Preisen f\u00fchren w\u00fcrde.&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/web.stanford.edu\/group\/efmh\/jacobson\/Articles\/I\/145Country\/22-145Countries.pdf\" target=\"_blank\"><strong>Der Studie zufolge<\/strong><\/a>&nbsp;w\u00fcrden die Preise sogar sinken und sich die Investitionen innerhalb von nur sechs Jahren amortisieren. Weitere positive Effekte sind weniger Umweltzerst\u00f6rung, ges\u00fcndere Luft und geringere Gesundheitskosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sp\u00fcrbarer Effekt entst\u00fcnde durch das Ende fossiler Energiesysteme: Weil fossile Energiesysteme sehr viel Energie ben\u00f6tigen, nur um zu funktionieren \u2013 Bergbau, Transport, Eigenbedarf der Kraftwerke \u2013 w\u00fcrde der Wechsel ins Erneuerbare Zeitalter sehr viel Energie sparen: der weltweite Energieverbrauch k\u00f6nnte um 56 Prozent sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sauberes erneuerbares Energiesystem reduziert zudem die Kosten pro Energieeinheit um durchschnittlich 12 Prozent, was zu 63 Prozent niedrigeren j\u00e4hrlichen Energiekosten f\u00fchrt. Au\u00dferdem w\u00fcrden weltweit 28,4 Millionen mehr langfristige Vollzeitarbeitspl\u00e4tze geschaffen als verloren gehen und nur zwischen 0,17 du 0,36 Prozent der weltweiten Landfl\u00e4che ben\u00f6tigt. Das Wind-Wasser-Sonnen-Szenario braucht weniger Energie, kostet weniger und schafft mehr Arbeitspl\u00e4tze als das Business-as-Usual-Szenario.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wind, Wasser, Sonne \u2013 keine Atomkraft, kein blauer Wasserstoff, kein CCS<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ihre Studie untersuchten die Forscher Windenergie an Land und auf See, Solarenergie, Solarw\u00e4rme, geothermische Potenziale, Wasserkraft sowie in geringen Mengen Gezeiten- und Wellenenergie. F\u00fcr die Ermittlung der notwendigen Stromspeicherl\u00f6sungen wurde zum gro\u00dfen Teil von Batterien ausgegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Szenario nicht enthalten sind Kohlenstoffspeicherung, Bioenergie, Atomkraft und aus Erdgas gewonnener Wasserstoff, da diese Technologien entweder Kohlenstoff emittieren, weiter die Luft verschmutzen, lange und teuer geplant werden m\u00fcssen oder andere Risiken bergen. Ein Novum der Studie besteht darin, auch die zuk\u00fcnftig notwendige Geb\u00e4udew\u00e4rme und -k\u00fchlung in hoher Aufl\u00f6sung zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine hundertprozentige Versorgung mit Energie aus Wind, Sonne und Wasser in Kombination mit Speichern und flexiblen Verbr\u00e4uchen ist keine Fata Morgana, sondern machbar und bezahlbar. Gesch\u00e4tzte 62 Billionen Dollar seien f\u00fcr die Erneuerung der Systeme in den 145 L\u00e4ndern, die 99,7 Prozent des weltweiten Kohlendioxids emittieren, notwendig. Doch dem gegen\u00fcber st\u00fcnden sofortige Einsparungen von 11 Billionen Dollar pro Jahr. Idealerweise sollten den Wissenschaftlern zufolge bereits 2030 weltweit 80 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen, um die sich selbst verst\u00e4rkenden fatalen Folgen der Erderw\u00e4rmung einzud\u00e4mmen und schnell die Kostenvorteile des neuen Systems zu sp\u00fcren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt braucht praktikable und bezahlbare L\u00f6sungen, um von Kohle, \u00d6l und Gas als Energietr\u00e4ger wegzukommen und damit die gro\u00dfen Probleme der Menschheit zu l\u00f6sen: globale Erw\u00e4rmung, Luftverschmutzung und Energieunsicherheit. Eine Studie der Stanford University zeigt, dass Erneuerbare Energien daf\u00fcr die L\u00f6sung sind und der Umstieg gar nicht so schwierig wie gemeinhin gedacht. 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Das ist das Ergebnis einer Studie, in der f\u00fcr 145 L\u00e4nder Gegebenheiten und Szenarien bis 2050 untersucht wurden","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[14051],"supplier":[1122],"class_list":["post-117188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-energie","supplier-stanford-university"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/59"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117188"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117188\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=117188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117188"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=117188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}