{"id":117184,"date":"2022-10-17T07:32:00","date_gmt":"2022-10-17T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=117184"},"modified":"2022-10-14T11:40:54","modified_gmt":"2022-10-14T09:40:54","slug":"biookonomierevier-veroffentlicht-biookonomie-profile-der-anrainer-kommunen-im-rheinischen-revier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biookonomierevier-veroffentlicht-biookonomie-profile-der-anrainer-kommunen-im-rheinischen-revier\/","title":{"rendered":"Bio\u00f6konomieREVIER ver\u00f6ffentlicht Bio\u00f6konomie-Profile der Anrainer-Kommunen im Rheinischen Revier"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117199\" width=\"686\" height=\"457\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1.jpg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2022\/10\/Uebergabe-Studie-Biooekonomie_23.09.2022-1024x683-1-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die 20 St\u00e4dte und Gemeinden im Kernrevier sind als Tagebau- und Kraftwerksanrainer besonders betroffen vom Braunkohleausstieg. Sie stehen unter hohem Zeitdruck, in der Region nachhaltige Alternativen zur Fossilwirtschaft zu entwickeln. Die zirkul\u00e4re Bio\u00f6konomie bietet hierf\u00fcr Chancen. Doch welche Ankn\u00fcpfungspunkte gibt es konkret vor Ort? Die Strukturwandelinitiative Bio\u00f6konomieREVIER hat im Dialog mit den Kommunen eine erste Bestandsaufnahme mit Eckdaten f\u00fcr den Wandel zur Bio\u00f6konomie erstellt, die im Rahmen der Anrainerkonferenz im Brainergy Park an die Region \u00fcbergeben wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausstieg aus der Braunkohle markiert f\u00fcr das Rheinische Revier einen Wendepunkt: weg von der fossilen Linearwirtschaft, hin zu einer zirkul\u00e4ren Bio\u00f6konomie. Diese ist eine neuartige Wirtschaftsform, die biologische Ressourcen f\u00fcr Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in allen Industriebranchen verwendet, etwa pflanzliche oder tierische Roh- und Reststoffe oder Mikroorganismen. Im Kreislauf und nachhaltig betrieben schont diese Klima und Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p>So vielschichtig und komplex sich&nbsp; dieser Wandel gestaltet, so wichtig ist f\u00fcr sein Gelingen die kommunale Ebene. Je besser sich St\u00e4dte und Gemeinden mit Wirtschaft, Forschung und anderen Akteuren in der Region miteinander&nbsp; vernetzen, desto erfolgreicher werden aus den vielf\u00e4ltigen bio\u00f6konomischen Potenzialen des Rheinischen Reviers neue Wertsch\u00f6pfung und Arbeit erwachsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorliegende Publikation \u201e<a href=\"https:\/\/www.rheinisches-revier.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/BiooekonomieREVIER_Kommunale_Profile_Kernrevier_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bio\u00f6konomie: Kommunale Profile \u2013 Kernrevier Version 1.0<\/a>\u201c betrachtet die verf\u00fcgbaren Fl\u00e4chen und deren Nutzung vor Ort, die landwirtschaftliche und wirtschaftliche Struktur, m\u00f6gliche Innovationsfelder sowie die verwertbaren Reststoffmengen. Aber auch Bildungsaktivit\u00e4ten und kommunale Nachhaltigkeitsinitiativen sind von Interesse.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir sehen diese erste Aufstellung eines Bio\u00f6konomie-Profils als Einstieg in einen tieferen Austausch mit den Kommunen, wie genau man die Bio\u00f6konomie vor Ort nutzen kann, um sich zuk\u00fcnftig neu aufzustellen\u201c, so <strong>Prof. Ulrich Schurr, Initiator von Bio\u00f6konomieREVIER<\/strong> und Direktor am Institut f\u00fcr Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum J\u00fclich, anl\u00e4\u00dflich der \u00dcberreichung der Publikation bei der Anrainerkonferenz der direkt vom Kohleausstieg betroffenen Kommunen.<\/p><p><strong>Andreas Heller, B\u00fcrgermeister aus Elsdorf<\/strong> und Mitglied des Sprecherteams der Anrainerkonferenz, erg\u00e4nzt: \u201eWir freuen uns sehr \u00fcber den Impuls dieser Initiative vom Forschungszentrum. Sie haben sich die M\u00fche gemacht, mit allen Kommunen zu sprechen und uns die Konzepte, die die Bio\u00f6konomie bietet, n\u00e4her zu bringen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Strukturumbr\u00fcche erfordern, traditionelle Nutzungspfade zu diversifizieren und durch neue Verwertung von pflanzlichen Ressourcen und Reststoffen \u00f6kologisch wie \u00f6konomisch nachhaltig zu gestalten. Der Anbau alternativer Rohstoffe bietet neue bio\u00f6konomische Nutzungspotenziale, erneuerbare Energien (z.B. Photovoltaik und Wasserstoff) und digitale Landwirtschaft gewinnen an Bedeutung. Basis einer biobasierten Wirtschaft sind alle Wirtschaftsbereiche mit Wertsch\u00f6pfungsketten bestehend aus nachwachsenden Rohstoffen und biogenen Rest- und Abfallstoffen. Daher spielt die Landwirtschaft als Produzentin von Lebensmitteln und Biomasse bzw. pflanzlichen Rohstoffen eine Schl\u00fcsselrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kommunalen Steckbriefe zeigen im Weiteren industrielle Schwerpunkte mit Bezug zur Bio\u00f6konomie. So sind etwa Betriebe der Lebensmittelwirtschaft in elf der zwanzig Kommunen im Kernrevier ans\u00e4ssig, in 50 Prozent gibt es Kunststoffverarbeitung, in sechs Kommunen Chemieunternehmen. Dar\u00fcber hinaus bestehen lokale Schwerpunkte in den Bereichen Textil, Pharma und Papier. Innovative Bio\u00f6konomie-Konzepte bieten hier Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr neue Wertsch\u00f6pfungsoptionen und eine weitere Integration untereinander und mit anderen Branchen, wie z.B. dem Handel oder der Industrie.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Bodo Middeldorf, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier<\/strong>, erkl\u00e4rt: \u201eF\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung des Strukturwandels ist es essentiell, dass Forschungseinrichtungen wie das Forschungszentrum J\u00fclich mit den Kommunen vernetzt werden. Hieraus k\u00f6nnen nachhaltig wirksame Projekte entstehen, etwa im Rahmen des F\u00f6rderprogramms Revier.Gestalten.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Kommunalen Bio\u00f6konomie-Profile entstanden im Rahmen einer Projektf\u00f6rderung des Bundesministeriums f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) mit Mitteln aus dem Sofortprogramm f\u00fcr den Strukturwandel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.rheinisches-revier.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/BiooekonomieREVIER_Kommunale_Profile_Kernrevier_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Download der Studie\u00a0hier.<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 20 St\u00e4dte und Gemeinden im Kernrevier sind als Tagebau- und Kraftwerksanrainer besonders betroffen vom Braunkohleausstieg. Sie stehen unter hohem Zeitdruck, in der Region nachhaltige Alternativen zur Fossilwirtschaft zu entwickeln. Die zirkul\u00e4re Bio\u00f6konomie bietet hierf\u00fcr Chancen. 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