{"id":11659,"date":"2009-05-19T00:00:00","date_gmt":"2009-05-18T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090519-02n"},"modified":"2009-05-19T00:00:00","modified_gmt":"2009-05-18T22:00:00","slug":"kohle-und-biomasse-als-erdoel-nachfolger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kohle-und-biomasse-als-erdoel-nachfolger\/","title":{"rendered":"Kohle und Biomasse als Erd\u00f6l-Nachfolger"},"content":{"rendered":"<p><b>Energie und Rohstoffe f\u00fcr die Industrienationen auch ohne Erd\u00f6l &#8211; an diesem Ziel will das &#8220;Deutsche Energierohstoff-Zentrum Freiberg&#8221; an der s\u00e4chsischen TU Bergakademie Freiberg forschen. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) unterst\u00fctzt dieses deutschlandweit einmalige Verbundvorhaben, das einen Gesamtumfang von mehr als 20 Millionen Euro hat.<\/b><\/p>\n<p>Heute gab das BMBF bekannt, dass es das Konzept der TU Bergakademie Freiberg in der zweiten Runde des F\u00f6rderprogramms &#8220;Spitzenforschung und Innovation in den Neuen L\u00e4ndern&#8221; finanzieren wird. Das Freiberger Projekt wurde zusammen mit zehn weiteren aus 24 eingereichten Konzepten von einem unabh\u00e4ngigen Gremium ausgew\u00e4hlt. Insgesamt stehen f\u00fcr die zweite Runde 135 Millionen Euro an F\u00f6rdermitteln zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der weltweite Prim\u00e4renergieverbrauch wird bis 2030 um rund 50 Prozent steigen. Gleichzeitig sinken ab diesem Zeitpunkt die F\u00f6rdermengen an Erd\u00f6l. Aus ihm werden nach wie vor die meiste Energie sowie Rohstoffe f\u00fcr die Chemieindustrie gewonnen. Die Suche nach alternativen Energie- und Rohstoffkonzepten f\u00fcr das Nach-Erd\u00f6l-Zeitalter will die s\u00e4chsische TU Bergakademie Freiberg schon heute starten. Gemeinsam mit 20 Partnern aus der Industrie und Wissenschaft b\u00fcndelt sie dazu die Energieforschung in Deutschland.<\/p>\n<p>Dabei setzt das &#8220;Deutsche Energierohstoff-Zentrum Freiberg&#8221; auf Biomasse und Kohle. Dass dies ein vielversprechender Weg ist, zeigt nicht zuletzt die nun zugesagte finanzielle F\u00f6rderung des Forschungsvorhabens durch das BMBF. &#8220;Wir brauchen in Zukunft die Kohle nicht nur zur Gewinnung von Energie, sondern vor allem als Ausgangsstoff f\u00fcr Chemieprodukte&#8221;, erkl\u00e4rt Prof. Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg und Initiator des Zentrums. Bei der so genannten stofflichen Nutzung werden aus der Kohle wertvolle Grundstoffe f\u00fcr die Industrie gewonnen, etwa f\u00fcr Kunststoffe, Kraftstoffe, D\u00fcngemittel oder Kunstfasern.<\/p>\n<p>Doch die derzeitig vorhandenen Technologien zur stofflichen Kohlenutzung sind noch nicht zukunftsf\u00e4hig. Sie m\u00fcssen im Sinne der Nachhaltigkeit effizienter, umweltschonender und wirtschaftlicher werden. Das &#8220;Deutsche Energierohstoff-Zentrum Freiberg&#8221; will nun neue innovative Kohletechnologien entwickeln. &#8220;Deutschland und vor allem Sachsen ist auf diesem Gebiet weltweit f\u00fchrend&#8221;, stellt Prof. Meyer fest. &#8220;Damit wir diese Position weiter halten, m\u00fcssen alle Forschungsaktivit\u00e4ten auf diesem Gebiet geb\u00fcndelt werden. Diese Aufgabe hat nun die TU Bergakademie Freiberg \u00fcbernommen.&#8221;<\/p>\n<p>An dem Forschungsverbund sind Universit\u00e4ten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen beteiligt. Anfang des Jahres hat die Freiberger Universit\u00e4t bereits das &#8220;Deutsche Energierohstoff-Forschungsnetzwerk&#8221; gegr\u00fcndet. In ihm entwickeln mehr als 20 Partner aus der Wissenschaft und Wirtschaft Zukunftskonzepte f\u00fcr die Nach-Erd\u00f6l-\u00c4ra.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Energie und Rohstoffe f&uuml;r die Industrienationen auch ohne Erd&ouml;l &#8211; an diesem Ziel will das &#8220;Deutsche Energierohstoff-Zentrum Freiberg&#8221; an der s&auml;chsischen TU Bergakademie Freiberg forschen.<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[187,1231],"class_list":["post-11659","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","supplier-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-bmbf","supplier-technische-universitaet-bergakademie-freiberg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11659\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11659"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=11659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}