{"id":11634,"date":"2009-06-04T00:00:00","date_gmt":"2009-06-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20090604-01n"},"modified":"2009-06-04T00:00:00","modified_gmt":"2009-06-03T22:00:00","slug":"dezentral-erzeugen-zentral-aufbereiten-bioerdgas-vom-niederrhein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/dezentral-erzeugen-zentral-aufbereiten-bioerdgas-vom-niederrhein\/","title":{"rendered":"Dezentral erzeugen, zentral aufbereiten: Bioerdgas vom Niederrhein"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Land setzt auf eine st\u00e4rkere Erzeugung und Nutzung von Biogas. Mit insgesamt 260.000 Euro aus dem NRW-EU Ziel2-Programm f\u00f6rdert das Wirtschaftsministerium jetzt eine Machbarkeitsstudie zur Herstellung und Aufbereitung von Biogas. Wirtschaftsministerin Christa Thoben \u00fcberreichte heute, 02.06.09, in Gelsenkirchen die Zuwendungsbescheide f\u00fcr das Forschungsvorhaben &#8220;Nachhaltiges Biogas&#8221; an die Gelsenwasser AG und ihre Projektpartner. Ziel des Kooperationsprojektes ist ein Konzept zum Aufbau eines gro\u00dftechnischen, nachhaltigen Erzeugungs- und Verteilungssystems von Biogas am Beispiel der Region Niederrhein.<\/b><\/p>\n<p>Neben dem Gasversorger Gelsenwasser AG, arbeiten der Biogasanlagenbauer PlanET Biogastechnik GmbH aus Vreden, die Fachhochschule M\u00fcnster und das Fraunhofer Institut UMSICHT in dem Projekt mit. Gemeinsam wollen die Partner die Machbarkeit f\u00fcr die dezentrale Erzeugung von Biogas in kleinen Anlagen, den Transport \u00fcber Pipelines zu einer zentralen Station und die dortige Aufbereitung untersuchen. Anschlie\u00dfend ist vorgesehen, das Biogas ins Erdgasnetz der Region einzuspeisen. Das Gesamtvolumen des Projektes liegt bei rund 450.000 Euro. Im Falle positiver Forschungsergebnisse will Gelsenwasser zusammen mit Partnern in naher Zukunft ca. 25 Mio. Euro zur nachhaltigen Biogaserzeugung investieren.<\/p>\n<p>&#8220;Das Projekt wird der wachsenden Biogasbranche in Nordrhein-Westfalen weiteren R\u00fcckenwind geben&#8221;, sagte Ministerin Christa Thoben. &#8220;Die Landesregierung hat den Ehrgeiz, den Anteil erneuerbarer Energien in den n\u00e4chsten Jahren deutlich zu steigern. Die Erzeugung und Nutzung von Biogas ist dabei eine Technik, die sich insbesondere f\u00fcr l\u00e4ndliche Regionen hervorragend anbietet.&#8221;<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen als energiewirtschaftliches Zentrum in Europa und innovative Energietechnologieregion habe besonders gute Voraussetzungen, einen wichtigen Beitrag f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Energieversorgung mit effizienten, Umwelt und Ressourcen schonenden, klimavertr\u00e4glichen Technologien zu leisten, so die Ministerin weiter. &#8220;Daraus ergeben sich beste Chancen, im internationalen Wettbewerb zu bestehen und so in Nordrhein-Westfalen dauerhaft Wachstum und Besch\u00e4ftigung zu sichern.&#8221;<\/p>\n<p>Das Kooperationsprojekt ist eines der 27 Vorhaben, die im Rahmen des Wettbewerbs &#8220;Energie.NRW&#8221; unter dem Motto &#8220;Gesucht werden die besten Ideen f\u00fcr die effiziente Umwandlung und Nutzung von Energie&#8221; gef\u00f6rdert werden. Insgesamt waren 148 Vorhaben im vergangenen Jahr eingereicht worden. Die Bandbreite der Projekte reichte von der Entwicklung einer Pilotanlage zur biologischen Wasserstoffproduktion \u00fcber die Reinigung und Speicherung von Wasserstoff bis hin zur Weiterentwicklung von Brennstoffzellen-Komponenten. Auch die Solarzellen- und Modultechnik, Solarthermische Kraftwerke und die Biomasseverwertung sollen weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p>NRW hat eine Schrittmacherfunktion in der Energie- und Klimapolitik in Deutschland \u00fcbernommen. Bereits vor \u00fcber einem Jahr hat die Landesregierung ihr Energie- und Klimaschutzkonzept der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Danach strebt NRW eine Minderung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen ab 2020 um 81 Mio. t  j\u00e4hrlich gegen\u00fcber 2005 an. Dies entspricht rund 44 Prozent der von der Bundesregierung bis 2020 geplanten energiebedingten CO<sub>2<\/sub>-Reduktion.<\/p>\n<p>Nachdem das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten ist, nimmt die Zahl der Energieversorgungsunternehmen zu, die ihren Kunden Bioerdgas anbieten. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erwartet f\u00fcr die Zukunft eine weitere deutliche Steigerung des Anteils von Bioerdgas in Deutschland. Ende 2008 produzierten in Deutschland rund 4.000 Biogasanlagen rund elf Milliarden Kilowattstunden Strom und deckten damit einen Bedarf von mehr als drei Millionen Haushalten. Der Fachverband Biogas e.V. geht davon aus, dass im Jahr 2009 etwa 780 neue Biogasanlagen mit einer Leistung von gut 200 Megawatt ans Netz gehen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das Land setzt auf eine st&auml;rkere Erzeugung und Nutzung von Biogas. 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